Mischmasch

10 x Bäst Of: Das sind eure Lieblingsartikel 2017

Wir haben die Statistik befragt.

Am Ende des Jahres werden wir immer nostalgisch. So viel ist in diesem Jahr passiert, so viel Finger haben wir uns wund getippt und jede noch so unerforschte Ecke Salzburgs ausfindig gemacht. Ein Blick auf unsere Statistiken hat uns gezeigt, was ihr dieses Jahr am liebsten auf Fräulein Flora angeklickt habt.

Platz 10: Günstig Essen in Salzburg

Es ist ein altes Leid: Unsere Leser*innen müssen freizeittechnisch wohl passioniert schlecht kochen und wenig verdienen, und über die viel zu hohen Preise in Salzburgs Esseinrichtungen sudern. Jedenfalls hat euch der Artikel über günstiges Essen in den Bann gezogen. Denn ja, es gibt sie, wenn auch nicht in rauen Mengen: Lokale und Initiativen, bei denen man um wenig Geld schnelles Essen bekommt, das nicht binnen kürzester Zeit zu Mangelernährung führt.

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Platz 9: Harte Jungs

Kennt ihr das Aganigi Naganigi? Natürlich kennt ihr es, dort gibt es ja das vielleicht beste Kebab der Stadt und einen Boxclub – für alle, die sich den Kebap im dazugehörigen Boxring gleich wegtrainieren wollen. Wir haben dem Kebap-Boxstudion einen Besuch abgestattet und sind mit den Besitzern Mehmet und Mustafa in den Ring gestiegen. Sehr lesenswert!

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Foto: Jasmin Walter

Platz 8: Die Jigger Bar

Ein echter Newcomer in Salzburg, diesmal in der Sparte der alkoholischen Genüsse. Als eine sehr exzentrische Cocktailbar ist die Jigger Bar in den Ring gestiegen und hat eigentlich ihren  Ruhm den ausgetüftelten Cocktails zu verdanken. Gibt aber auch gutes Craftbier, Urban Drinks und Säfte.

Platz 7: Regenwetterguide

Eigentlich sollte der Regenwetterguide zu unseren Evergreens gehören: Weil es regnet ja in Salzburg, seit die Römer am Rande der Alpen ihre Zelte aufgeschlagen haben. Und wahrscheinlich sind auch schon die Dinosaurier ihrer Zeit hier durch Pfützen gehatscht. Was tut der moderne Mensch aber, wenn in der Stadt wetterbedingt wieder tote Hose ist? Genau: Wir suchen uns eine angemessene Ablenkungen, bis die Welt wieder trocken und in Ordnung ist. Mit unseren zehn Tipps kommt ihr gut durch den Tag, wenn unser hassgeliebter Schnürlregen Salzburg wieder mal feucht werden lässt.

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Platz 6: Was junge Salzburger an Salzburg hassen

Was wir dieses Jahr gelernt haben: Unser Publikum ist durchaus ein sehr kritisches. Wir haben einmal die Frage an euch gestellt, was junge Salzburger*innen an ihrer Stadt am meisten anfeit. Das Echo war so groß, dass ein ganzer Artikel daraus wurde. So als Input an die leitenden und lenkenden Mächte in der Stadt.

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Platz 5: Frauen aus der Redaktion erzählen über Belästigung und Übergriffe im Alltag

Ein ernsthaftes und erschreckendes Thema hat im Herbst die Medienwelt überschattet: Mit der #metoo Debatte sind Geschichten über sexuelle Übergriffe ans Licht gekommen und unter öffentlichem Licht diskutiert worden. Kurz vor der Affäre Weinstein haben wir aus persönlicher Notwendigkeit redaktionsintern beschlossen, unsere eigenen Erfahrungsberichte zu veröffentlichen. Herausgekommen ist eine Chronik des Schreckens und das beklemmende Wissen, dass #metoo nicht nur Hollywood ist.

Platz 4: Salzburgs unheimlichste Orte

Obwohl Salzburg eigentlich in Sachen Gruseln nicht viel zu bieten hat, haben wir uns in den Bereich des Paranormalen oder zumindest Abnormalen vorgewagt. Ein bisschen Gänsehaut im Alltag ist ja ab und zu auch nicht schlecht. Wo und wie ihr euch in einer der sichersten Städte der Welt ein bisschen fürchten dürft, haben wir hier für euch zusammengefasst.

Platz 3: Geisterstadt bei Fürstenbrunn

Unser Redakteur fürs Grüne hat einen sehr feinen und geheimen Outdoortipp preisgegeben: Die Geisterstadt bei Fürstenbrunn vor den Toren der Stadt. Streng genommen handelt es sich zwar um ein altes Steinbruchgelände, in dem bis in die 60er Jahre Marmor verarbeitet und abgefertigt wurde. Wenn man aber ein Fan von Lost Places ist, wird man an dem doch etwas unheimlichen Plätzchen seine schere Freude haben.

Platz 2: Die Bergprinzessin

Hoch oben über den Dächern der Stadt wohnte bis vor kurzem die Aussteigerin Silvia am Kapuzinerberg. Unsere Redakteurin Veronika hat sie mehrmals in ihrem Reich besucht und mehr über ihr Leben und ihre Motive erfahren. Fun Fact am Rande: Für den Artikel die Bergprinzessin wurde Veronika mit dem Österreichischen Nachwuchs-Journalistenpreis des ÖZV ausgezeichnet. A koa Bemmerl!

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Foto: Jasmin Walter

Platz 1: Aufwachsen in Salzburg

Da musste man im Jahr 2017 einfach drauf klicken: Unser Redakteur und waschechte Salzburger hat eine Liste mit Dingen verfasst, die man dann kennt, wenn man hier aufgewachsen ist. Das Leseerlebnis stellen wir uns wie folgt vor: ein Hauch von Nostalgie, eine Prise Ironie und viele kleine „Ach ja“- Momente.

Veronika Ellecosta

Veronika Ellecosta ist aus Südtirol ausgewandert, des Studiums und des Auswanderns wegen. Ist in Salzburg angekommen. Hat bei Fräulein Flora Unterschlupf gefunden und begonnen, die Stadt schreibend zu erkunden und damit immer wieder aufs Neue anzukommen.