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Regenwetterguide: Was man im Herbst bei Schlechtwetter in Salzburg machen kann

Tipps, um dem Salzburger Regenwetter zu entfliehen.

Salzburg und Regen – diese Kombi ist uns allen nur zu bekannt. Und dennoch sind wir ein bisserl überrascht über den flotten Herbsteinbruch, weil wir im Gedanken immer noch bei den schönen Sommertagen sind. Trauer hilft uns an dieser Stelle aber nix. Was her muss, sind ein paar gute Tipps, mit denen man etwas mit sich anzufangen weiß wenn es in Salzburg wieder mal schüttet wie aus Kübeln.

Für Kulturbegeisterte: Ins Theater gehen

Regenwetter ist eigentlich gar kein Scheißwetter. Es ist nur Wetter, bei dem wir kurz mal nicht wissen, was wir mit unserer Zeit anfangen sollen. Für uns ist es das richtige Wetter, um wieder mal ins Theater zu gehen. Im Herbst beginnt nämlich wieder die neue Spielsaison. Optimal, um den kulturellen Horizont erneut zu erweitern und um den versprochenen Muttertagsausflug endlich einzulösen. Wer die freie Theaterszene bevorzugt, sollte sich den Spielplan des kleinen Theater anschauen. Und wer sich gerne aufmascherlt, der checkt am besten das Programm vom Landestheater.

Wer lieber schöne Kunst bestaunt, der sollte mal wieder beim MdM vorbeischauen. Da stehen im Herbst nämlich einige coole Ausstellungen an.

Quelle: Pixabay Lizenzfrei

Für Abenteurer: Salzwelten Hallein

So nah und doch noch nie gesehen und wenn, dann zuletzt in der Schulzeit: die Salzwelten in Hallein. Abgesehen von der megacoolen Rutsche, für die es sich auch nach 15 Jahren noch hinzufahren lohnt, haben die Salzwelten echt einiges zu bieten. Wer dem Salzburger Schnürlregen entflieht, wandert dort den Spuren der Jungsteinzeit entlang. Ist ‘mal was anderes, zudem sehr interessant und ach ja, die RUTSCHE!!

© Salzwelten Hallein

Für Fleißige: Ausmisten

Sich endlich wieder mal von jenen Dingen zu trennen, die ohnehin nur rumliegen und nie getragen oder verwendet werden steht längt auf der plagenden To-Do-Liste. Das steht übrigens auch bei uns im Büro an! Jetzt ist es endlich an der Zeit vom Planen ins Tun zu kommen und reinen Schrank zu machen. Zuvor noch die richtige Playlist erstellen und los geht’s. Alles was noch in Schuss und Form ist, darf gerne an Freunde weitergegeben oder gespendet werden. Die Caritas freut sich über Kleider- und Sachspenden. Dieses lästige To-Do endlich von der Liste streichen zu können fühlt sich übrigens grandios an.

© Unsplash Sarah Brown

Für Biertrinker*innen: Stiegl Brauwelt

Bier-Erlebnis-Welt. In dem Wort steckt so einiges, womit wir arbeiten können. Weil Mann und Frau von Welt und so… Dort verbinden wir das Nützliche mit dem Notwendigen, lassen uns belehren über die stieglige Biergeschichte, verkosten die Hausbiere und die zahlreichen Tropfen aus aller Welt. Da kann uns dann jedes Regenwetter den Buckel runterrutschen. Die Stiegl Brauwelt ist übrigens von Montag bis Sonntag für uns da und zum Schmausen gibt es dort bekanntlich auch allerlei. Und da gemma schon.

© Stiegl Brauwelt

Für Wissbegierige: Podcasts lauschen

Draußen regnet es und eigentlich hat man eh überhaupt keine Lust in die Gänge zu kommen. Auch das kennen wir. Da werden dann Oma’s Flauschi-Socken ausgepackt und damit auch das Gewissen rein bleibt, tun wir was für unseren geistigen Horizont. Nämlich coolen Podcasts lauschen. Unser derzeitiger Favorit ist “Erklär mit die Welt”. Andreas Sator spricht wöchentlich über Themen, über die wir uns zu wenig Gedanken machen und die wir (leider) viel zu wenig verstehen. Etwa der Schönheitswahn, der in unserer Gesellschaft kursiert oder die Demokratie, deren Prinzipien so manch einer scheinbar nicht versteht.

© Unsplash Abhishek Shintre

Für große Kinder: Plantschen

Es heißt ja: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! In diesem Sinne: Schnappt euch eure buntesten Gummi-Stiefel, zieht euch euren längsten Regenmantel an und geht raus ins Nass! Auch Regen kann Spaß machen! Fühlt euch endlich wieder wie Kinder und springt in jede Pfütze, rettet Regenwürmer von der Straße und legt sie zurück ins Gras. Genießt die Einsamkeit bei einem Spaziergang in der Hellbrunner Allee oder an der Salzach. Freut euch, Salzburg fast für euch alleine zu haben, während alle anderen ganz verschreckt vor der Glotze sitzen, lesen, sporteln oder ihre Schamhaare frisieren.