10 Dinge, die ihr diesen Winter in Salzburg machen solltet

Winter in Salzburg muss man nicht mögen – kann man aber. In einer schönen Winterlandschaft herumzustapfen ist immer noch besser als ein Stein am Kopf. Deswegen haben wir unser kleinen Köpfchen angestrengt und erzählen euch gleich mal, wie wir den Winter gern haben. Vielleicht haben wir ja heuer Glück und erleben weiße Weihnachten. Wer weiß, wieviel es von denen noch geben wird?

#1: Mitmachtheater: In den Club Oberon gehen

Im OFF Theater, da gibt es alle zwei Wochen einen Club, der heißt Oberon. Letztes Mal waren wir krankheitsbedingt raus, aber am 29. Dezember steigt die Sause wieder. Für uns ist das alles irgendwie diffus, fortgehen im Theater? Aber ja, das ist es. Die ausdrückliche Empfehlung ist, jemanden mitzubringen, mit dem man Spaß haben kann. Und dann gibt’s noch diese Beschreibung:

„Willkommen im Club Oberon, der Ort, an dem alles möglich ist. Voyeurinnen werden zu Akteuren und Barkeeper zu Eseln. Ein Ort voller Magie, Missverständnisse und Musik. Die größten Hits der Disco-Ära, live performt und mit DJ.
Ihr dürft tanzen, trinken, feiern, während sich um euch herum eine dramatische, komische und skurrile Geschichte entfaltet.

Nächster Club: 29. Dezember 2023, Einlass ab 18.00 Uhr, los geht’s um 19.30 Uhr

#2 Radl selbst reparieren lernen

Zefix, dass das so schwer ist. Zwei Mal hatten wir letztes Jahr einen Platten und waren in Schockstarre. Carla velorep hat das Problem für uns gelöst, aber eigentlich finden wir es schön langsam peinlich, dass wir als Solo-Radfahrer*innen-kein-Auto-Fraktion nicht mal einen Patschn reparieren können. Im MARK kennen sie das Problem und veranstalten deswegen regelmäßig die Bike Kitchen, die einen niederschwelligen Zugang zum Rad als Verkehrsmittel schafft, zeigt, wie man repariert und auch sonst jede Menge Tipps auf Lager hat. Gehen wir das im Winter an, wo das Rad im Keller steht, damit wir schon bald wieder getrost auf die Stadtbusse verzichten können.

#3 Beim Eislaufen schmusen

Der Alltag ist manchmal so hektisch, dass man sich in vielen Fällen sogar das Schmusen einplanen muss. Ihr kennt das Gefühl? Dann hätten wir eine Idee. Nehmt eure*n Schmusepartner*in an der Hand, spaziert in den Volksgarten und geht aufs Eis. Was in den Filmen superromantisch aussieht, ist im echten Leben vielleicht bissi stressiger, aber ein kleines Bussi geht sich bestimmt aus und ein gemeinsames Erlebnis war in dem ganzen Alltagstrubel auch drinnen. Übrigens: Wir haben gerade gelernt, dass in Japan Weihnachten so etwas wie bei uns Valentinstag ist, also der Tag der Verliebten. Vielleicht also eine gute Idee fürs Warten aufs Christkind?

So bis Do: 10 bis 19.00 Uhr
Fr & Sa: 10 bis 21.00 Uhr

#4 Mit Menschen anderen Alters zu tun haben

Haben wir zwar gewusst, aber noch nie so aktiv wahrgenommen: Jeder Salzburger Stadtteil hat ein Bewohner*innen-Service, also Anlaufstellen im Viertel. Aber nicht nur das. In den BWS werden unzählige und kostenlose Veranstaltungen angeboten, für Kinder und für Erwachsene. Im BWS Süd haben sie viele Ideen: Gemeinsam Italienischkenntnisse aufbessern, Handarbeiten, Restln verkochen mit Ursula oder Schachspielen. In Aigen/Parsch meditiert man kostenlos. Eine schöne Sache, um Menschen kennenzulernen, die sich nicht in der gleichen Lebensphase wie man selbst befinden. 

#5 Ins Theater gehen und das, was man gesehen hat, mit anderen nachbesprechen

Wir haben es euch ja gesagt: Diese Saison gehen wir gleich viermal ins Schauspielhaus, bereiten uns vor und besprechen nach dem Stück nach. Dafür haben wir vergünstigte Tickets zur Verfügung gestellt bekommen (18 statt 28 Euro). Das nächste Stück, zu dem wir uns treffen: Nachtland am 20. Dezember 2023. Bitte beim Schauspielhaus anrufen/mailen und reservieren. 

 

#6 Im Winterfestzelt handarbeiten

Wir belagern am 16. Dezember 2023 das Winterfestzelt und dürfen dort ein wenig an unseren Weihnachtsgeschenken arbeiten. Das wird eine nette Sache, vor allem, weil wir coole Workshops haben: Stencil-Technik lernen mit Jana & Js, Sticken mit Anne und Stricken mit Magdalena & Melanie und Makramee Knüpfen mit Maja. Zur Anmeldung geht’s hier

#7 In die Sauna gehen

Ja, im Sommer kann man auch gut schwitzen. Aber es ist ja kein Vergleich zu einem Saunabesuch, wenn es draußen kalt ist. In der Stadt haben wir ja wenige Möglichkeiten, dafür gibt’s am Land jede Menge heiße Luft: Aqua Salza in Golling, den Day Spa vom Sonnhof Alpendorf, den Private Spa im Hotel Gerl, den wunderschönen Spa im Gmachl Bergheim. Wer partout nicht rauswill, geht ins Paracelsusbad, da hat die Sauna auch offen. 

#8 Alleine ins Kino

Für viele die absolute Entspannung, für manche der blanke Horror: ein Kinobesuch ohne Begleitung. Falls ihr euch traut, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, denn es gibt ausgezeichnetes Bewegtbild. Im Das Kino spielt’s am 10. Dezember den vielgelobten koreanischen Film Past Lives (Sunday Special) und am 19. Dezember Bis ans Ende der Nacht (QUEER-Filmabend). Und auch sonst natürlich jede Menge Sehenswertes. 

#9 Das Handy im Bus wegstecken und mit Menschen reden

Wem geht’s gleich? Sobald man in den Bus einsteigt/an der Haltestelle wartet, zuckt man das Handy und zoomt raus. Wir sagen: Diesen Winter nicht! Lasst das Handy in der Tasche und redet mit den Leuten neben euch. Ihr werdet euch wundern, wieviele Gespräche sich an an einem normalen Tag ergeben. Stimmt schon, manche davon sind bestimmt Erlebnisse der dritten Art, aber oft ist es auch voll nett. So wie letztens mit der älteren Frau, die uns geraten hat: „Schreibt euch jede Woche ein paar Sachen aus eurem Leben auf. Man vergisst so schnell und wenn man alt ist, dann freut man sich drüber.“ Wird gemacht!  

#10 Unseren Newsletter abonnieren

Ja, das ist uns wichtig, weil wir immer so viel zu sagen haben. Alle zwei Wochen kommt ein Briefchen und darin findet ihr schöne Sachen, die ihr in Salzburg machen könnt oder über die ihr Bescheid wissen solltet. Hüft’s nix, schod’s nix. Hier anmelden. 

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#schaumamalfreitag: Soll ich Tagesmutter/Tagesvater werden?

Wissen wir eh alle: Pädagogisches Personal ist Luxusgut und Kleinkindgruppen-Plätze werden händeringend gesucht. An dieser Stelle könnte man jetzt a) über die Politik schimpfen, b) allen Eltern vorwerfen, dass sie so früh wieder arbeiten (müssen), Frechheit aber auch, oder c) das Problem zu einer Tugend machen. Julia Wintersteller ist aus Adnet und hat sich für Option C entschieden. Als sie keinen Betreuungsplatz für ihre Tochter fand, hat sie spontan selbst die Ausbildung zur Tagesmutter absolviert. Und damit nicht nur ihr Betreuungsproblem gelöst, sondern auch das von drei weiteren Eltern.

Wie sie das gemacht hat? Lest ihr im Beitrag.

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