Rausgehen

10 Dinge, die ihr diesen Frühling machen solltet [Corona-Edition]

Die ultimative Bucket List wenns wieder wärmer wird.

Normalerweise wäre diese To Do-Liste voll mit Empfehlungen wie “Den Festivalsommer planen” oder “Den Magnolien am Makartplatz beim Blühen zuschauen”. Weil all diese Dinge in diesem Jahr entweder nicht möglich oder nicht erlaubt sind und wir uns brav daran halten, haben wir nach Alternativen gesucht. Hier findet ihr 10 Dinge, die ihr diesen Frühling trotz Corona-Maßnahmen machen könnt.

#1 Home Gardening betreiben

Wir haben den Begriff des Urban Gardening ein bisschen adaptiert und das Garteln in Corona-Zeiten einfach in die eigene Wohnung verlegt. Was auch immer ihr dazu braucht – die Salzburger Gärtnereien werden es höchstwahrscheinlich haben. Viele von ihnen bieten aktuell sogar einen Lieferservice an. In der Stadt Salzburg bringt euch zum Beispiel die Firma Blumi Bio-Blumenerden, Rindenprodukte und Dünger bis vor die Haustüre. Im Flachgau liefert unter anderem die Gärtnerei Monger aus Seekirchen Pflanzen, Blümchen, Erde, Samen und Dünger zu euch. Außerdem gibt es dort einen kontaktlosen Selbstbedienungsbereich. Salatpflanzen und Co. liefert auch Blumen Waltraud aus Bürmoos auf Bestellung. Und wer mag, kann sich unseren Balkongemüse-Guide anschauen und sich ein bisschen inspirieren lassen.

#2 Die Zeit für sich und andere nutzen

Viele von uns merken gerade, dass der normale Druck ein wenig nachlässt. Und sich Zeiträume am Tag eröffnen, die wir wieder für uns selbst verwenden können, Me-Time eben. Eine Anleitung, wie das gehen könnte, liefert der ME:treat-Guide mit seinem 21 Days SELF-CARE-Journey. Das Thema ist Selfcare in Krisenzeiten und vielleicht könnt ihr euch etwas abschauen?

Wer sagt: Ich will nicht noch mehr Zeit für mich, nein danke!, schaut sich bitte unseren Artikel zum Thema “Helfen in Zeiten der Corona” an. Vielleicht könnt ihr eure Talente im Rahmen des Möglichen für andere einsetzen? Sicher besser, als zum hundersten Mal Gossip Girl oder Friends zu bingen, oder?

#3 Ein neues Sport-Hobby suchen

Wieder mal einen Winter mit viel zu viel Alk und zu wenig Sport überlebt? Um die Lebenserwartung nach oben zu pushen, müssen wir zumindest für ein paar Monate unser Leben ändern und das geht am besten mit einem neuen Sport-Hobby. Weil die Sportplätze und -hallen geschlossen haben, brauchen wir etwas, das wir auch von zuhause aus lernen können. Und dafür müssen Online-Tutorials her. Statt Aerobic- oder Zumba-Videos empfehlen wir Salsa tanzen, Kopfstand lernen oder Kletterübungen auf Schreibtischen und Türrahmen. Das Internet ist voll davon! Wir haben sogar einen ganzen Artikel dazu geschrieben.

#4 Brot backen

Seit ein paar Monaten zahn wir Germ und Mehl bei jedem Lebensmitteleinkauf mit nach Hause. Wir haben nämlich mit dem Brotbacken angefangen und machen uns mindestens einmal pro Woche ans Werk. Ausschlaggebend war unsere vorletzte Stadtflucht, bei der wir in Wildshut an einem Brotbackkurs teilgenommen haben. Seit Corona sind Germ und Weizenmehl heiß begehrt, deshalb backen wir jetzt vermehrt Dinkel- und Roggenbrotrezepte (sind eh gesünder) oder halt Dinge, die ohne Germ auskommen. Inspiration gibt es bei Michaela von “Little Bee” und natürlich bei “Backen mit Christina“.

Wildshut-Brotstube-Brotbacken

#5 Osterdeko selber basteln

Kurz vor Ostern verschönern wir sogar unsere ungeliebtesten Wohnungsecken mit  Palmkätzchen und unsere Fensterbankerl mit ein bisschen Osterdeko. Weil wir jetzt so viel Zeit haben, basteln wir uns das Ganze aber einfach selbst. In Salzburg bieten einige Geschäfte mit Bastelbedarf einen Lieferservice an und versorgen uns mit Papier, Stoffen, Pinseln, Farben und mehr. Die Bastlerecke stellt sogar fertige Pakete mit allen benötigten Materialien für bestimmte Bastelobjekte zusammen. Bei Wool & Coffee gibt es außerdem Wolle frei Haus und der Pop Up Store Seelected liefert innerhalb von Salzburg Papierwaren, Accessoires oder Heimtextilien.

#6 Kresse anbauen

Wir sind ja nicht gerade für unseren grünen Daumen bekannt … eigentlich hat noch kein Blumenstock unsere Zuneigung überlebt. Kresse anbauen ist aber so deppeneinfach, dass sogar wir uns freuen wie Gott am siebten Tage, wenn es klappt. Einfach Watte anfeuchten, Kressesamen draufstreuen, jeden Tag ein bisschen gießen, eine Woche wachsen lassen und dann die Kresse auf frischem Schwarzbrot mit dick Butter genießen. Kressesamen gibt es bei den Salzburger Gärtnereien, die auch liefern (Punkt 2) und das Brot könnt ihr euch einfach selbst backen (Punkt 4).

#7 Das Fahrrad herrichten (lassen)

Wenn ihr zu den Leuten gehört, die ihr Radl einfach den ganzen Winter irgendwo draußen stehen lassen, dann wird es jetzt Zeit, die Taschentücher und Kaugummis aus dem Körberl zu klezeln und den Rost zu beseitigen. Viele von uns müssen trotzdem raus, weil sie ganz unverzichtbare Arbeit leisten (DANKE!!!). Da kann es echt scheiße sein, wenn das Fahrrad hin ist. Deshalb ist es wirklich cool, dass z. B. Radsport Wagner und auch der carlavelorep weiterhin aktiv sind. Die Schlauchomaten sind bestückt und wenn ihr Ersatzteile braucht, wird auch geholfen. Natürlich kontaktlos. Eine Liste mit weiteren Salzburger Fahrradwerkstätten findet ihr HIER.

#8 Briefe schreiben

Wenn euch die Frühlingsgefühle übermannen, ihr euch aber aktuell nicht mit eurem Tinder-Date treffen könnt, dann legt doch mal das Handy beiseite und greift zum Kugelschreiber. Ein handgeschriebener Brief wird sie oder ihn ziemlich beeindrucken. Eine Briefmarke und ein Küsschen drauf und los geht die Reise. Vorausgesetzt, euer Schwarm hat euch die richtige Adresse gegeben und euch nicht als creepigen Stalker abgestempelt. Übrigens: Wer sich einen Brief schicken lassen will, sollte sich das Hobby-Projekt von Press the Button-Betreiberin Simone Frank ansehen. Als Herr & Frau Muntermachen versendet sie gemeinsam mit ihrem Mann Aufmerksamkeiten an alle, die gerade eine gute Nachricht vertragen können. Nette Geschichte!

#9 Ostereier selber färben

In jedem Supermarkt gibt es mittlerweile makellos gefärbte Ostereier um ein paar Cent. Weil das aber einfach nicht dasselbe ist, als sich selbst die Finger zu verbrennen, sollte man zu Hause Eier färben. Allein beim Geruch von heißem Essigwasser in Gurkengläsern werden Kindheitserinnerungen wach.

#10 Das Zimmer neu einrichten

Kein Geld für eine neue Wohnung? Dann macht einfach in der alten alles anders. Stellt die Möbel um, hängt das Bild auf, das schon jahrelang herumsteht oder platziert Dekogegenstände neu. Ihr könnt auch Kommoden und Schränke aussortieren und alles mögliche nach Farben ordnen. Einige regionale Geschäfte haben auch Onlineshops mit coolem Mobiliar, zum Beispiel In Pretty Good Shape aus Mattsee, wo man ausgewählte und nachhaltige Möbel bestellen kann. Übrigens: Wer nicht schon jeden Milimeter der eigenen Wohnung geputzt hat (Stichwort: Ostern!), kann bei uns nachlesen, wie es überhaupt möglich ist, die eigenen vier Wände halbwegs sauber zu halten. Thank us later!

#11 Bonus-Tipp: Einen frühlingshaften Mundschutz basteln

Wir wissen es seit eben gerade, aber in Zukunft werden wir wohl öfter mit Mundschutz herumlaufen. Wer schon jetzt ein bisschen vorbauen möchte, könnte sich seinen Mundschutz saisonal erstellen. Bastelanleitungen für z. B. ostergerechten Mundschutz gibt es gerade überall im Netz. Übrigens: Es werden online viele freiwillige Helfer*innen gesucht, die Mundschutz(e?) für andere nähen. Für alle, die gerade ein bissi Zeit haben.

Miriam Kreiseder

Miriam hat ihre Zelte in Wien, Kufstein und Porto aufgeschlagen, bevor es sie wieder nach Salzburg gezogen hat. Am liebsten schreibt sie über Musik und Alltagsgeschichten.

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