10 Dinge, die ihr im Frühling machen solltet

Die ultimative Bucketlist

Wir behaupten jetzt einfach mal ganz selbstbewusst: Der Winter ist vorüber … gfälligst! Und weil ein Leben ohne To Do-Listen möglich, aber sinnlos ist, haben wir 10 Tipps für euch gesammelt, was ihr diesen Frühling machen könnt.

#1 Beim Salzachsee grillen

Vergangenes Jahr hat uns die Stadtverwaltung einen lange gehegten Wunsch erfüllt und öffentliche Grillplätze errichtet. Die Location kann sich sehen lassen: Der Karlsbader Weiher bei den Salzachseen ist an sonnigen Tagen nämlich ein kleines Paradies. Eröffnet wird die Grillsaison zwar erst am 1. April, buchen kann man die begehrten Timeslots schon jetzt – und zwar über dieses Formular. Damit dann vor Ort keiner streidat wird.

#2 Beim Radfrühling auf Schnäppchenjagd gehen

Ihr braucht ein neues Radl oder wollt euer Altes zu Geld machen? Dann ist der Radfrühling am 8. und 9. Mai die Veranstaltung eurer Wahl. Dort bietet die AK traditionell eine Radbörse an, bei der ihr unkompliziert gebrauchte Räder kaufen oder verkaufen könnt. Und weil der Radfrühling seit letztem Jahr nicht am Residenzplatz, sondern im Volksgarten stattfindet, habt ihr auch bei Regen kein Problem. Die Radbörse ist nämlich in der Eishalle untergebracht. Aber auch abseits von dem beliebten Flohmarkt erwarten euch an diesem Wochenende viele gute Programmpunkte: Zum Beispiel Live-Bands, Vorführungen, Workshops, geführte Gravel-Touren undundund.

#3 Die Magnolien am Makartplatz bewundern

Seit sich die alljährliche Salzburger Magnolienblüte in ein Schaulaufen der Smartphonebesitzer*innen verwandelt hat, wenden sich immer mehr Menschen von dem rosaroten Naturschauspiel ab und unterstellen der pinken Pracht gar schnöde Kitschigkeit. Wir gehören nicht dazu und stellen fest: Die Magnolien blühen am Makartplatz schon seit den 1950er-Jahren, als dort ein Parkplatz verhindert und stattdessen die Bäume gepflanzt wurden. Und seitdem finden die Menschen sie sehr schön. Wer sich die Freude daran durch übereifrige Handybesitzer*innen mit Social Media-Gatschhirn verderben lässt, gibt den Plattformen vielleicht mehr Macht über das eigene Glücksempfinden, als sie haben sollten. Man kann ja selbst einfach ohne Telefon hinkommen und sich freuen, wie schön die Welt im Frühling ausschaut.

#4 Für die Bergsaison aufwärmen

Der Berg ruft? Leider wird er noch eine ganze Weile rufen müssen, bis wir zu ihm rauf können. Höher oben liegt nämlich noch richtig viel Schnee herum. Wobei man sich in Klimawandelzeiten über so etwas eh nie jammern traut. Also sehen wir es positiv und sagen wir lieber: Eine ideale Gelegenheit, um die eigene Kondition auf kleineren Erhebungen zu trainieren: Der Gaisberg freut sich zum Beispiel immer auf euren Besuch. Auf unseren liebsten Aussichtsberg führen viele Wege hinauf. Unser Favorit ist die Tour von Gnigl aus über den wildromantischen Kühberg und dann via Gersbergalm auf die Spitze. Weil uns diese Route so besonders taugt, haben wir für euch einen extra Artikel dazu geschrieben. Und wer jetzt den lieben Gaisberg beleidigend als klein abschreibt: Die Tour hat über 800 Höhenmeter, in der Kombi mit dem Basteiweg über den Kapuzinerberg sogar über 1000. Eine richtige Bergtour also, ganz ohne das Stadtgebiet zu verlassen.

Sonnenuntergang Gaisberg

#5 Gemeinsam Garteln

Grundsätzlich könnte man sich die Gurke natürlich um 90 Cent im Supermarkt kaufen. Viel besser und ehrlicher schmeckt sie aber, wenn man sie selbst großgezogen hat. Dazu müsst ihr nicht einmal eine Gartenvilla in Aigen besitzen: Mit unserem Balkongemüse-Guide klappt das nämlich auch mit Blick auf die Ignaz-Harrer-Straße ganz gut. Samen könnt ihr euch btw in der Saatgutbibliothek der Stadtbibliothek holen bzw. ertauschen. Die zweite Option ist, sich einer Urban Gardening-Initiative anzuschließen und mit Gleichgesinnten zu garteln. Dabei wächst nicht nur das Gemüse, sondern auch der eigene Bekanntenkreis. Möglichkeiten dazu bieten zum Beispiel ganz neu der Community Garden in der Kerzenfabrik,  der MARK Gemeinschaftsgarten oder der Verein Erdling. Dritte Möglichkeit: Ihr setzt einfach Kresse am Fensterbankl an. Das schafft jeder Dodl. Sogar wir.

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#6 Das Fahrrad herrichten (lassen)

Wenn ihr zu den Leuten gehört, die ihr Radl den ganzen Winter irgendwo draußen stehen lassen, dann wird es jetzt Zeit, die Taschentücher und Kaugummis aus dem Körberl zu klezeln und den Rost zu beseitigen. Deshalb ist es wirklich cool, dass es Werkstätten wie zum Beispiel das soziale Beschäftigungsprojekt carlavelorep gibt. Wer sich lieber selbst ans Werk machen möchte, für den/die ist die MARK Bike Kitchen das Richtige: Dort stehen euch fast jeden Donnerstag Radl-Expert*innen mit Rat und Tat zur Seite, euer Fahrrad wieder in Schwung zu bekommen. Und dann gäbe es noch die derzeit sehr beliebte Option, sich ein Rad selbst zu bauen oder ein Altes zu restaurieren. Falls ihr dabei Hilfe (oder Ersatzteile) braucht, ist Fanzy Bikes die Adresse eures Vertrauens!

#7 Mal wieder ein neues Lokal ausprobieren

Beim Essen gehen ist es dann doch oft wie bei Netflix: Da wird es dann zum zehnten Mal die Wiederholung von Friends, wo es doch so viel Schönes zu entdecken gäbe. Also: Gönnt eurem Lieblingsthailaden eine Pause und probiert was Neues aus. Zum Beispiel das karaffu coffee culture, das sich auf Spezialitätenkaffee und Selbstgebackenes spezialisiert hat. Oder das Kaffee [Kunst], wo eine junge Galerie auf ein ebenso junges Kaffeehaus trifft. Oder das vegan/vegetarische Gartl. Oida, wir stellen selbst grad fest: Wir müssen wieder viel mehr raus!

#8 Ein neues Sporthobby finden

Frühling ist ja auch die Jahreszeit, in der man rausfindet: Der Körper hat den Winter mehr schlecht als recht überstanden. Höchste Zeit also für ein neues Sporthobby. Wir empfehlen im Jahr 2026: Tischtennis oder Padel(Tennis).

Bei ersterem handelt es sich um die euch wohlbekannte Freizeitaktivität aus Schwimmbad und Jugendzentrum, die neuerdings wieder als cool gilt. Möglichkeiten zum gemeinsamen Tischtennis spielen findet ihr zum Beispiel im Jazzit, wo jedes Monat beim Turn Table Tennis gespielt und gleichzeitig aufgelegt wird. Im Kulturzentrum Kerzenfabrik wird bei Umdi Kerze regelmäßig gemeinsam gezockt. 

Padel dagegen ist vielleicht noch weniger bekannt aber mindestens genauso lustig. Ihr könnt es euch wie eine Mischung aus Squash und Tennis vorstellen und der Vorteil ist, dass es auch für Einsteiger*innen sehr schnell zu erlernen ist. In Salzburg ist die moderne Padelbase in der Vogelweiderstraße eure Anlaufstelle. Dort gibt es nicht nur moderne Plätze, die man um ca. 20-35 Euro pro Stunde mieten kann, sondern auch Schnuppertage, Kurse und jede Menge Turniere. 

Foto: Jazzit, Harald Gaukel

#9 Eine Runde im Bikepark drehen

In Bergheim ist direkt neben dem bekannten Freibad Berxi ein Bikepark entstanden, der alle Stückerl spielt. Mit Downhill-Trails, einem Wald-Trail und zwei Pump Tracks – einem davon für Kinder. Zur Erinnerung: Ein Pumptrack ist ein hügeliger Parcours, den man, sofern man es richtig anstellt, durch Gewichtsverlagerung durchqueren kann, ohne in die Pedale zu treten. Es macht aber auch Spaß, wenn man einfach so durchfährt oder auch nur den geübten Fahrer*innen bei ihren Sprüngen zusieht. Der Bikepark Bergheim ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet und kostet 8 Euro. Am 18. und 19. April findet außerdem ein großes Eröffnungswochenende mit jeder Menge Programm statt. Dürfte gut werden!

#10 Beim Salzburger Frauenspaziergang mitgehen

Spazieren gehen ist schön – weil man dabei auf neue Gedanken kommt oder man einfach mal den Kopf auslüften kann – je nachdem, wonach einem gerade ist. Und wenn man dabei neue Leute kennen lernen kann, ist das Spazierengehen gleich noch schöner. Deshalb haben wir vor einiger Zeit gemeinsam einen Frauenspaziergang ins Leben gerufen, der genau das ermöglicht: Austausch, neue Kontakte – oder einfach nur Zeit zum gemeinsamen Nachdenken. Der nächste Spaziergang findet am 17. April um 17 Uhr statt. Alle Infos zur Anmeldung findet ihr hier.

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