10 Dinge, die ihr diesen Herbst in Salzburg tun solltet

Eure ultimative Bucketlist für den Herbst.

Und plötzlich war der Herbst da. Um euch den Abschied vom Sommer zu versüßen, haben wir eine kleine Bucketlist für den Herbst zusammengestellt. Wenn ihr damit fertig seid, kann der erste Schnee kommen.

#1 Einen Herbstspaziergang machen

Wenn sich die Blätter langsam verfärben, ist es höchste Zeit, die Herbstjacke aus dem Schrank zu holen. Mit einem Hauberl, festen Schuhen und einer Thermoskanne Tee ist das Trio Infernale für einen feinen Herbstspaziergang perfekt. Und zum Glück gibt es in Salzburg und Umgebung ganz viele Platzerl und Wege, an denen ihr eurer Liebe für die bunte Jahreszeit in vollsten Zügen frönen könnt. Ein Best-of der schönsten Herbstspaziergänge haben wir hier zusammengeschrieben. *klicksi*

#2 Die Herbstküche entdecken

Die Schranne geht mit der Saison. Wenn man dem Herbst also Einzug in die eigene Küche gewähren will, schlendert man donnerstags am Vormittag durch die Standln, verköstigt zwischendurch Sturm und Most und lässt sich von Kürbis und Co. zu neuen Kreationen inspirieren. Das ist g’sund, regional und saisonal und mehr kann man dem Karma eigentlich gar nicht abverlangen.

#3 Kultur konsumieren

Mit dem Herbst kommt auch der Jazz wieder in geballter Form nach Salzburg. Und zwar im Rahmen vom „Jazz & The City„, das die Salzburger Altstadt vom 19.-22. Oktober mit Improvisationen, Blind Dates und viel guter Musik begeistert – übrigens bei freiem Eintritt. Dann gäbs noch die JUVINALE, die jungen Filmemacher*innen eine Bühne bietet. Die Vorstellungen finden vom 12.-14. Oktober bei freiem Eintritt im Das Kino statt und das diesjährige Motto lautet „Geschlechtergerechtigkeit“. Und auch in den Salzburger Konzerthäusern wird es laut – ein paar Konzerthighlights inkl. Freikarten findet ihr hier drüben.

Zum Herbst gehören natürlich auch die Salzburger Kulturtage (2.-22. Oktober), bei denen von Sakralmusik bis Jazz alles dabei ist.

#4 DIY-Waschmittel aus Kastanien machen

Woran man merkt, dass man erwachsen wird? Dass man im Herbst säckeweise Kastanien sammelt – und zwar nicht für Zahnstocher-Igel, sondern, ja, wirklich, für Waschmittel. Zum Selbermachen werden die Kastanien geschnitten und so lange gemixt, bis die Stückchen nur mehr maximal einen Zentimeter groß sind. Dann heißt es trocknen, damit es später auf keinen Fall zu schimmeln beginnt. Im Anschluss übergießt ihr die Stückchen mit kochendem Wasser, lasst alles eine Zeit lang siehen und siebt die Kastanienrückstände aus – fertig ist euer Waschmittel! Das war übrigens die Ultra-Kurzanleitung – zur längeren Version kommt ihr hier.

Waschmittel aus Kastanien

#5 Workshops besuchen

Wir finden ja, im Herbst ist immer ein bisschen Aufbruchsstimmung. Wir nutzen diese Energie für Workshops. Bissi was da ausprobieren, bissi was dort. Nähen lernen steht ganz oben auf der Liste. Eine Nähmaschine mit Overlock steht in der Pioniergarage bereit. Ein bisschen Coden können kann nie schaden. Das gibt’s im Coding Club Salzburg. Im Cake Couture könnt immer wieder mal Torten dekorieren und in der OK Werkstatt Glaskunst lernen. Holt’s schon mal die Goal Map raus, es gibt was aufzuschreiben.

#6 Beim Heurigen einkehren

Gleich vorweg: Einen echten Heurigen, wie er in Österreich traditionell gilt, gibt es in Salzburg nicht. Was es in Salzburg aber gibt, das sind ein paar großartige Lokale, die Heurigencharme verbreiten und dabei ihre ganz eigene Salzburger Note behalten. Zum Beispiel Kastner’s Schenke oder das Weinstöckl. Bei einem Glaserl Hauswein und einer Brettljause fühlt sich der Herbst gleich besser an, oder?

#7 Street Kitchen: Gutes aus Schlehen zaubern

First things first: Schlehen, das sind diese leuchtend blauen, ca 1 cm großen Früchte, die auf Sträuchern wachsen, an Waldrändern zu finden sind und ein bisschen wie XXL-Heidelbeeren ausschauen. Der Schlehdorn gilt als Urform der Zwetschke, die Schlehenfrüchte schmecken leicht herb, weshalb sie früher erst nach dem ersten Frost geerntet wurden, da dieser das Aroma mildert. Allerdings sind bis dahin oft nur noch wenige vertrocknete Früchte an den Sträuchern. Deshalb am besten nach dem Ernten einfrieren! Rezepte zu Schlehen-Likör, -Glühwein, Schlehen-Orangenmus und pikanten Oliven findet ihr in diesem Artikel.

Tipp: Schlehen schon früher im Herbst ernten und über Nacht in den Tiefkühler legen, dann kommt ihr dem Vertrocknen zuvor!

(c) Rosa Mayer, Kräutercocktails Elisabeth Mayer

#8 Die Büchersammlung aufstocken

Welche Umgebung ist einladender für ein gutes Buch, als Nebelstimmung draußen und Kuscheldecke und Kerzen drinnen? Ok, so kitschig muss es nicht sein, aber der Herbst bietet sich trotzdem an, wenn es darum geht, in einer cosy Atmosphäre ein neues Buch zu beginnen. Ihr braucht Tipps? Dann ab mit euch in Salzburgs Buchhandlungen. Egal, ob bei Stierle, der Buchgalerie wechselseitig oder einer anderen Anlaufstelle – hier seid ihr mit Sicherheit bestens beraten.

Tipp in eigener Sache: Unser Matthias hat unlängst seinen Debütroman „Die Einsamkeit der ersten ihrer Art“ veröffentlicht, den wir euch natürlich ganz besonders ans Herzerl legen. Wer sich das Buch, Matthias und Live-Musik gleichzeitig anschauen möchte, der kommt am 18. November zur dazugehörigen Lesung zu Stierle.

#9 Besser reden

Reden, das ist eine Kunst, die man auch Rhetorik nennt. Gut argumentieren kann in vielen Situationen Gold wert sein. Muss man aber auch mal lernen. Die Toastmasters haben sich dieser Sache verschrieben und uns letztens in einem gut strukturierten Kommentar zu einem Insta-Posting von ihrer Leidenschaft überzeugt. In regelmäßigen Meetings lernt ihr, frei zu reden, Argumente zu formulieren und unterschiedliche Ansätze zu präsentieren. Wem Rhetorik beim Oasch vorbeigeht und generell auf Deutsch scheißt, der kann sich eine neue Sprache aussuchen. Zum Beispiel die Englischkenntnisse aufbessern im English Center in der E-Vorstadt.

#10 Das Hexenloch in Aigen suchen

Beim Hexenloch in Aigen handelt es sich um einen magischen Ort, eine kleine Grotte mitten im wildromantischen Aigner Park. Hat man das düstere Portal einmal durchquert, verbirgt sich im Inneren ein wunderschöner, lichtdurchfluteter Dom mit kleinem Wasserfall. It’s magic! Zieht die Schuhe besser aus, denn an vielen Stellen ist das Wasser knöcheltief. Nachdem es aber ohnehin heilend sein soll, ist das wohl ein positiver Nebeneffekt des Abenteuers.

Zur Orientierung: Die kleine, verwunschene Grotte liegt im hinteren Bereich des Aigner Parks.

Hexenloch Aigen

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