Escape Rooms
Schwerpunkt

Escape Games in Salzburg

Wir lieben sie einfach und haben schon alle Anbieter durchprobiert.

Fluchtspiele gehen einfach immer. Hier findet ihr einen Überblick zu den Salzburger Escape Games.

E ine der Entwicklungen, die wir in Salzburg in den letzten Jahren sehr begrüßt haben, ist die steigende Anzahl an Escape Games. Dementsprechend viele davon haben wir bereits selbst auf Herz und Nieren getestet. Für alle, die das Prinzip noch nicht kennen: Bei einem Escape Game – oder auch Fluchtspiel – muss man innerhalb einer festgesetzten Zeit mithilfe von kniffeligen Rätseln und etwas Hirnschmalz aus einem Raum entkommen. In Salzburg gibt es aktuell stolze 13 Räume, drei Outdoor-Schnitzeljagden und über 10 Virtual Escape-Spiele. Gut für uns – denn wir lieeeben Escape Games und zeigen euch die Anbieter, die wir selbst schon in Salzburg ausprobiert haben. Also eh alle.

Exit the Room

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Exit the Room war der erste Fluchtspielanbieter, den es nach Salzburg verschlagen hat. Während in Städten wie Prag, Zagreb oder Budapest der Run auf die Escape-Games längst seinen Zenit erreicht hatte, wurde 2016 ganz zögerlich in der Gabelsbergerstraße gestartet. Inzwischen kann man bei Exit the Room zwischen drei Escape-Räumen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden wählen. Da gibt es zum Beispiel den “Zombie”-Raum, in dem ein verrückter Professor ein Virus entwickelt hat (es war übrigens nicht Corona), das die ganze Menschheit in Zombies verwandelt. Die Spieler*innen müssen innerhalb einer Stunde das Rezept für das Antiserum finden.

Gabelsbergerstraße 11
Preis für beispielsweise eine 4er-Gruppe: 90,00 Euro gesamt

Was uns gefallen hat:
Dass mit der Zeit immer neue Räume dazugekommen sind. Außerdem hat uns bei Exit the Room das Escape Room-Fieber gepackt. Hier haben wir nämlich zum ersten Mal einen Raum gespielt.

Scavenger Escape

scavenger escape

Auch die Leute von Scavenger Escape am Müllner Hügel sind inzwischen schon alte Fluchtspiel-Hasen in Salzburg. In ihrem “Hauptquartier” neben dem Augustiner Bräu gibt es nach wie vor dieselben drei Räume, wie bei der Eröffnung im Juni 2016. Wir haben hier schon die mittlere (“Secret Surgery”) und die schwere (“Mozart’s Mystery”) Variante ausprobiert und fanden besonders den Mozart-Raum wirklich sehr, sehr geil gemacht. Ganz neu sind die vier bzw. fünf Räume von Scavenger Escape in der Sterneckstraße. Vier deshalb, weil der fünfte erst demnächst eröffnet. Zwei dieser Räume sind ab 16 bzw. 18 Jahren und haben Namen wie “Torture Chamber” oder “Prison Break”. Dass eine Flucht hier nicht gerade einfach ist, kann man sich bei den Namen denken. Und damit es bei Scavenger Escape ja nie fad wird, gibt es neben den acht klassischen Räumen eine Outdoor-Schnitzeljagd durch Salzburg und eine Stiegl-Schnitzeljagd. Mehr dazu findet ihr weiter unten.

Müllner Hauptstraße 13 / Sterneckstraße 19
Preis für beispielsweise eine 4er-Gruppe in der Müllner Haupstraße: 100,00 Euro gesamt
Preis für beispielsweise eine 4er-Gruppe in der Sterneckstraße: 120 Euro gesamt

Was uns gefallen hat:
Der Mozart-Raum <3, die fette Expansion in der Sterneckstraße sowie die Idee zur Outdoor-Schnitzeljagd.

Stiegl-Schnitzeljagd

Die bereits erwähnte Stiegl-Schnitzeljagd zeigt, dass mit ein bisschen Kreativität und Gespür fürs Knifflige fast überall ein Spielraum entstehen kann. In der Stiegl-Brauwelt in Maxglan zum Beispiel. In Kooperation mit Scavenger Escape wurde hier ein Detektivspiel kreiert, bei dem man sich auf Johann Elixhausers Spuren macht und das geheime Rezept des ehemaligen Braumeisters suchen muss. Hier gibt es keinerlei Zeitdruck, wie man es von anderen Escape the Room-Hunts kennt. Das heißt, es ist genug Zeit, um parallel das Brauwelt-Museum zu erkunden. Bei der Stiegl-Schnitzeljagd gibt es keinen Telefonjoker, dafür aber andere Hilfsmittel wie Fernrohr, Taschenlampe, Zahlenschloss und ein Tablet. Wer nicht weiter weiß, der schaut in die App, die auf dem Tablet installiert ist und lässt sich dort mit Hinweisen versorgen.

Bräuhausstraße 9
Preis für beispielsweise eine 4er-Gruppe: 132,00 Euro gesamt

Was uns gefallen hat:
Die Kombination aus Museumsbesuch und Escape Raum und der nicht vorhandene Zeitdruck.

Virtual Escape

Virtual Escape Virtual Escape

Virtual Escape hebt das Konzept des Fluchtspiels auf ein ganz neues Level. Julian und Marcel sind Anfang 2019 mit zwei virtuellen Fluchtspielwelten in der Bergstraße gestartet. In der Zwischenzeit sind sie in eine fette Location in der Linzer Bundesstraße umgezogen und auch was die Auswahl an Fluchträumen angeht, haben sie nochmal ordentlich eins draufgelegt. Ihr könnt inzwischen aus über 10 Spielwelten auswählen und beispielsweise aus einer Pyramide im Alten Ägypten, aus dem Dschungel oder einer Horrorwelt entkommen. Zu Spielbeginn betritt man einen (fast) leeren Raum – dank modernster Technik und Virtual Reality-Brillen braucht es auch gar nicht mehr. Sobald man die Brille aufsetzt, schlüpft man in die Rolle von Avataren. Mithilfe von Controllern bewegt man diese durch die virtuelle Welt.

Tipp: Von 26. Juni bis 3. Juli läuft ein Virtual Escape-Turnier, bei dem man an allen drei Standorten (Salzburg, Wien, Traunkirchen) das Weltraum-Game “Signal Lost” spielen kann. Wer es am Ende in der schnellsten Zeit schafft, darf durchaus stolz sein. 

Linzer Bundesstraße 33
Preis für beispielsweise eine 4er-Gruppe: 116,00-124,00 Euro gesamt

Was uns gefallen hat:
Das Eintauchen in die virtuelle Welt und der Aha-Effekt, wenn man das erste Mal spielt und man sich zum ersten Mal als Avatar fortbewegt.

Moonscape

Moonscape

Moonscape ist der bisher einzige Fluchtspielanbieter im Mondseeland. Es gehört zu keiner Kette, sondern wird privat von zwei Liebhaber*innen des Spiels betrieben. Hinter Moonscape stecken Gabriela und Zsolt, die die Themenräume mit viel Liebe zum Detail und in Handarbeit konzipiert und gemeinsam mit ein paar Helferleins gebaut haben. Hier kann man sich entweder in einen Horrorraum einsperren lassen oder mit Herzog Odilo ins Mittelalter reisen. Bei Moonscape ist man jeweils 90 Minuten (statt den üblichen 60 Minuten) eingesperrt – vor allem deshalb, weil die Rätsel teilweise sehr komplex und schwierig sind und man einfach mehr Zeit braucht, um sie zu lösen. Während die Uhr tickt, seid ihr über ein Walkie Talkie mit den Game-Masters verbunden und könnt unbegrenzt viele Hinweise erfragen. Bei Moonscape gibt es außerdem zwei Outdoor-Abenteuer, bei denen nebenbei Mondsee erkundet wird.

Herzog Odilo-Straße 101, 5310 Mondsee
Preis für beispielsweise eine 4er-Gruppe: 120,00 Euro gesamt

Was uns gefallen hat:
Die Motivation und das Engagement der Betreiber, die Liebe zum Detail und der herzliche Empfang vor Ort.

Outdoor-Schnitzeljagden

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Escape-Spiele können auch draußen stattfinden. Denn auch Bestandteile einer Stadt oder eines Ortes können beim Rätsellösen behilflich sein. Bei der Salzburg-Schnitzeljagd von Scavenger Escape bekommt ihr eine Salzburg-Map, ein geheimnisvolles Tagebuch und diverse andere Hilfsmittel in die Hände gedrückt – Zeitlimit ist dafür keines vorhanden. Natürlich gibt es auch hier eine Story, die rund um die Rätseljagd gebaut wurde: Zu finden gilt es den Goldschatz von Aloysia, der Geliebten Mozarts, der durch diverse Erbschaften gegangen und nicht mehr auffindbar ist.

Preis für beispielsweise eine 4er-Gruppe: 100,00 Euro gesamt

Auch die Betreiber*innen von Moonscape haben zwei Outdoor-Abenteuer erdacht. Ausgestattet mit einer “Top Secret Akte”, jeder Menge Rätsel und einer Landkarte geht es beim “Mystery“-Spiel etwa 1,5 Kilometer durch Mondsee. Hier haben unbegrenzt viele Spieler*innen unbegrenzt viel Zeit zum Rätsellösen und machen sich auf den Spuren der Vergangenheit auf die Suche nach einem verschwundenen Mädchen. “Mystery Impossible” heißt das zweite Outdoor-Game, das für April 2021 geplant ist und bei dem ihr etwa acht Kilometer beim Lösen der Rätsel zurücklegt. Wir sind gespannt darauf!

“Mystery”-Abenteuer: 15,00 Euro pro Spieler*in (unbegrenzt viele Teilnehmer*innen möglich)
“Mystery Impossible”-Abenteuer: 140,00 Euro für beispielsweise eine 4er-Gruppe

Miriam Kreiseder

Miriam hat ihre Zelte in Wien, Kufstein und Porto aufgeschlagen, bevor es sie wieder nach Salzburg gezogen hat. Am liebsten schreibt sie über Musik und Alltagsgeschichten.