Mischmasch

Home Story: Erstes echtes Zuhause in der Linzergasse

Gemütliche Wohngemeinschaft mitten in der Altstadt

Gemütliche WG in der Altstadt – wie Studis in Salzburg wohnen

Als Leona vor einem Jahr nach Salzburg kam, hatte sie hohe Ansprüche. „Ich will ein Zuhause, in dem ich mich wohl fühle.“ Weil so schnell, das stand fest, wollte Leona nicht mehr weg von hier. 

Leona kommt vom Bodensee, ist 21 Jahre alt, hat in München gewohnt und in sonst noch einer Stadt in Deutschland – welche haben wir gerade vergessen*. Nach Salzburg hat es sie des Studiums wegen gezogen: Hier gibt’s Kunstgeschichte ohne NC. Und weil Leona mal als Redakteurin beim Fernsehen arbeiten wird, hat sie sich als Zweitfach Kowi gecheckt.

Einfach mal nur auf Plan A setzen

Als wir in ihre Wohnung kommen, wundern wir uns. Wie so junge Menschen so schön wohnen können. Wenn Leona in unsere 21-Jahre-Wohnung gekommen wäre, da sind wir uns sicher, hätte sie im Strahl gekotzt. Nicht so in der Linzergasse. 3er-WG, gemütliches Licht, eine einladende Sitzecke im Vorraum, praktische Gang-Küche und ein 23 Quadratmeter großes WG-Zimmer – nur für Leona. Mit Blick auf den Himmel über Salzburg. Kostenpunkt: Um die 500 Euro.

Wie kommt man denn an so eine Perle?

Wie so oft: Zufall. „Wäre die Wohnung ausgeschrieben gewesen, hätten man sie überrannt“, ist sich Leona sicher. Saniert, zentral, perfekt für Familien oder eine WG. War sie aber nicht. Sie hat bei einer Anzeige für eine Wohnungsneugründung zugeschlagen – und zufälligerweise war es eben dieses Schmuckstück. Der Wohnungsmarkt in Salzburg ist übrigens nicht mehr das, was wir „von früher“ gewohnt sind. Auf eine Ausschreibung melden sich 100 Interessent*innen – egal, wie geil oder scheiße eine Wohnung ist. Na bumm.

Leona hat das erstmal nicht interessiert und sich ausschließlich für ihre jetzige Wohnung beworben. Und weil das Glück ein Vogerl ist und dieses Vogerl zu Leona geflogen ist, eine Zusage erhalten.

Leona, was magst du an deiner Wohnung?

„Ich bin mittlerweile im dritten Semester meines Studiums und wir haben so gut wie immer Online-Uni. Deswegen verbringe ich viele Stunde an meinem Schreibtisch“, sagt Leona. Was sie daran liebt? Den Ausblick auf den blauen Himmel, durch die typischen Altstadt-Kastenfenster durch. Außerdem hat Leona in ihrem Zimmer jede Menge Platz – und den braucht sie auch. Hier wird Zumba getanzt und trainiert – alles, was in Zeiten von C in die eigenen vier Wände verlegt wurde.

Eingerichtet hat sich Leona so, dass sie sich wohlfühlt. Ein bisschen, sagt sie, wurde sie vom Stil ihrer beiden Mitbewohnerinnen beeinflusst. Den beschreibt sie als Vintage, heimelig und warm. Deswegen findet man auch Lichterketten, indirekte Lichtquellen und gemütliche Polster an vielen Orten der Wohnung. An den Türen hängen Polaroids, die den Zweck des dahinterliegenden Raumes zeigen. An der Eingangstür sind es Fotos von Besucher*innen. Schön.

Wann denn diese Wohnung wieder frei wird, fragen wir Leona. „Wohl nicht so schnell“, sagt sie. Bis 2025 bleibt sie auf jeden Fall in Salzburg. Und wenn sie einen Job bekommt, dann gern noch länger.

*P.S.: Es ist uns wieder eingefallen, wo Leona noch gewohnt hat: in Stuttgart. Genau.

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Eva ist eine richtige Ex-Exil-Salzburgerin. Frankreich, USA, Schweiz - aber nirgends ist es wie zuhause. Journalismus, Marketing (Kosmetik und dann Bier) und eigentlich redet sie auch ganz gern.

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