5 Orte, um auf andere Gedanken zu kommen

Wat muss dat muss. Auch wir brauchen ab und zu ein bisschen Gehirnwäsche, wenn sich die Ereignisse wieder mal überschlagen. Aus Erfahrung können wir sagen: Die folgenden Ablenkungsmanöver haben sich als äußerst erfolgreich erwiesen, um wieder ein klares Kopferl zu bekommen. Deshalb sagen wir: Nachmachen unbedingt empfohlen!

Sonnenuntergang Gaisberg

#1 Eine Runde durch den Seehamer Teufelsgraben

Langsam wird’s ernst mit Weihnachten. Und weil wir bei der Kombi aus Kerzenlicht und mystischen Märchen erst so richtig in Stimmung kommen, lassen wir uns im Teufelsgraben Seeham auf eine spooky Fackelwanderung ein. Da ist es dann stockfinster und das einzige Licht, das wir sehen, ist der Schein unserer Fackeln, die uns auf einem Spaziergang durch eine märchenhafte Waldlandschaft begleiten. 

Übrigens: Kopfauslüften geht auch gehend. Am 7. November 2025 drehen wir um 17.00 Uhr wieder eine Runde mit der Salzburger Frauenspaziergäng. Treffpunkt: Eingang Müllner Kirche.

#2 Gemeinsam sein, alleine lesen – in der Stadtbibliothek

Luft ist gut, aber Hirnnahrung kann auch was. Seit langem sind wir Fans von Lese-Treffen. Man kommt irgendwo hin, das eigene Buch im Rucksack und dann lesen alle für ca. zwei Stunden miteinander, nebeneinander. Das Gefühl der Gemeinschaft ist wunderbar, wer es sich abholen mag, geht in die Stadtbibliothek zur gemeinsamen Lesezeit: Dieses Jahr noch zwei Mal, am 11. November und am 2. Dezember, 17:00 bis 18:30 Uhr.

#3 Den Ausblick genießen und über sich und das Leben nachdenken in Maria Plain

Wie viele andere Salzburger Kinder wurden auch wir von unseren Eltern auf den Plainberg gejagt. Versöhnliches Ende dieser Sonntagsausflüge war dann immer das kleine mechanische Theater in der Auslage des verstaubten Souvenirgeschäftes. Das gibt es übrigens noch immer und mittlerweile gehen wir sogar wieder freiwillig nach Maria Plain spazieren. Da empfehlen wir die Dämmerungszeit. Ist man oben angekommen, leuchtet einem die gesamte Stadt entgegen. Nehmt einen Tee mit und genießt die unendliche Entferntheit von allem, das weltlich ist. Außerdem ist Maria Plain ein richtiger Kraftort. Ja wirklich, diese Info findet man sowohl in einschlägigen Esoterikforen, sowie in etwas einschlägigerer Fachliteratur.

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Was ist eigentlich das Schöne am Zeichnen?

#4 Zeichnen im Museum – ohne Ablenkung

Uns gefällt es, welche Energie in die „Rückeroberung“ von öffentlichen Plätzen gelegt wird. Das Haus der Natur ist jetzt nicht öffentlich per se, umso schöner ist es, dass eine Gruppe Menschen diesen Wissensort jetzt zum Zeichnen verwendet. Im Februar und im November finden Zeichenkurse mit Illustratorin Barbara Baumann statt, kosten 150 Euro für drei Einheiten und inkludieren eine Jahreskarte fürs Haus der Natur. Was man kriegt: Zeichenunterricht mit drei Themenschwerpunkten: Vögel, Insekten und Säugetiere. Und ganz viel Input von Expert*innen vom Haus der Natur, die jede Menge zu den Motiven wissen. Zeichen, lernen, wieder kommen, weiter machen. 

#5 Beim Stupa am Mönchsberg mit höheren Sphären Kontakt aufnehmen

Auf dem Mönchsberg gibt es seit 2011 einen Stupa. Und seit seiner Einweihung kommen immer wieder Interessierte und Gläubige auf den Stadtberg, um bei dem ca. vier Meter hohen buddhistischen Bauwerk zu meditieren oder den Stupa nach traditioneller Art im Uhrzeigersinn zu umrunden. Er steht für die Reinheit des Geistes und bringt euch bei ein bisschen Meditation sicher auf andere Gedanken. Räucherstaberl und Feuerzeug nicht vergessen! Der Stupa ist allerdings gar nicht so einfach zu finden. Von der Festung kommend müsst ihr kurz vor der Richterhöhe bei dem kleinen Imbissstand nach rechts abbiegen. Circa 100 Meter weiter steht dann die Statue.

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