Mischmasch

Online-Spiele, die ihr heute Abend mit euren Freund*innen spielen könnt

Drei coole Spiele, die auch online Spaß machen

Titelbild: Screenshot scribble.io

Videocalls sind eigentlich total scheiße. Sobald mehr als zwei Personen involviert sind, wird’s schwierig, die Redezeit einzuteilen. Bei irgendwem schmiert das Internet immer ab, zwischendurch ruckelt’s und mindesten eine Person kämpft die gesamte Dauer des Gesprächs mit dem Mikro. Viel besser ist es also, gemeinsam etwas zu spielen. Wir haben ein bisschen etwas ausprobiert.

#1 Kahoot in der Pub-Quitz-Edition

Kostet: nix
Man braucht: jeweils 2 Screens
Tutorial: gibt’s hier
Vorbereitung: ein bisschen

Eigentlich ist kahoot eine Lern-Initiative, die helfen soll, Schulstoff oder Arbeitswissen mit Gaudi anzureichern. Wir haben es gemeinsam mit unseren Freund*innen als Pub Quiz gespielt. Die Gamemaster haben Fragen erfunden, das können irgendwelche sein, und ins System eingetippt. Ihr braucht jeweils zwei Screens. Auf einem wird geplaudert (z. B. über Zoom, Skype oder Whereby), auf dem anderen werden die Multiple Choice-Fragen beantwortet. Achtung, die Uhr tickt. Schnelligkeit wird belohnt.

Bevor das gemeinsame Spiel losgeht, solltet ihr euch vorbereiten. Bier bestellen geht über den Stiegl-Shop oder z. B. in der Jigger Bar, die Cocktails zustellt. Wir haben eine laaange Liste an Lokalen, Restaurants und Shops, die liefern, zusammengestellt.

#2 skribblio.online

Kostet: nix
Man braucht: jeweils 2 Screens (wenn ihr reden wollt, sonst geht auch einer)
Tutorial: braucht ihr keines, too easy
Vorbereitung: keine, ihr könnt unterschiedliche Sprachen auswählen, z. B. Englisch (falls ihr international spielt)

Genau unser Cup of Tea. skribblio.online ist der Teil von Activity, bei dem man zeichnen und raten muss. Das funktioniert so. Ihr braucht einen Screen inkl. Mause oder Trackpad. Die Teilnehmer*innen melden sich an, eine*r kriegt ein Wort zugeteilt und zeichnet es, nur diese Person kennt das Wort. Die anderen können gleichzeitig ihre Tipps in eine Feld tippen, hat man den Begriff erraten, macht es „Gong“ und ihr kriegt Punkte – für Richtigkeit und Schnelligkeit.

#3 Cards against Humanity

Kostet: nix
Man braucht: jeweils 2 Screens
Tutorial: gibt’s hier
Vorbereitung: keine, gespielt werden sollte mit ca. vier Personen, in der online-Version gehen auch sechs Personen noch gut

Cards against Humanity hat uns gefallen, weil es in Wikipedia folgende beschrieben wird: „Das Spiel sticht hervor durch exzessiven Gebrauch schwarzen Humors sowie sonstiger, politisch inkorrekter Inhalte.“ Danke, gekauft. Gespielt wird das Ganze so: Es gibt weiße und schwarze Karten. Jede*r Spieler*in zieht sieben weiße Karten. Eine Person zieht eine schwarze Karte. Auf dieser stehen meisten Fragen oder Lückentexte. Die schwarze Karte wird vorgelesen. Jetzt suchen alle Spieler*innen die beste (= beleidigenste, politisch unkorrekteste oder lustigste) Antwortmöglichkeit in ihren sieben weißen Karten und ziehen die ausgewählte Karte face down auf den digitalen Tisch. Derjenige, der die schwarze Karte gezogen hat, sucht sich seine Lieblingsantwort aus den weißen Karten aus, die Person, die sie hingelegt hat, bekommt die schwarze Karte als Punkt und die nächste Runde kann starten. Klingt ein bisschen deppat, ist aber sehr lustig. Spielen könnt ihr es z. B. auf playingcards.io.

#4 Happy Cap

Kostet: nix
Man braucht: jeweils 2 Screens
Vorbereitung: keine, gespielt werden sollte mit ca. vier Personen

Das mögen wir: Ein ehemaliger Arbeitskollege von uns, der an sich schon sehr witzig ist, hat sich gedacht: Ich will was mit meinen Freund*innen spielen. Das richtige Spiel gab’s allerdings online noch nicht, also hat er es einfach selbst gebaut. HappyCap heißt es und funktioniert nach dem Hütchenspiel-Prinzip. Ihr spielt mit insgesamt vier Spielern und verbindet euch mit einem Videocall-Programm. Via dem Game-Setting-Button könnt ihr auswählen, ob ihr 3, 4 oder 5 Runden spielen wollt. Wenn ihr alle im selben Raum seid, schreibt ihr Wörter auf, die dann pantomimisch gespielt oder erklärt werden müssen. Am besten ihr schaut euch das Ganze, im Idealfall in Kombination mit einem kühlen Getränk eurer Wahl.

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Eva Krallinger-Gruber

Eva ist eine richtige Ex-Exil-Salzburgerin. Frankreich, USA, Schweiz - aber nirgends ist es wie zuhause. Journalismus, Marketing (Kosmetik und dann Bier) und eigentlich redet sie auch ganz gern.