12 Dinge, die ihr 2023 machen solltet

Egal wie viel Krise, ein paar Lichtblicke gibt’s 2023 trotzdem.

Pünktlich zu Jahresanfang kommen die ganzen Ausblicke aufs neue Jahr. Alle sind topmotiviert nach den langen Ferien bzw. froh, dass die Zwangspause mit Überfütterung vorbei ist. Wir haben ein paar Events und Ideen gesammelt, die ihr 2023 umsetzen könnt.

#1 Mitten in der Nacht im Schnee Abendessen

Jedes Jahr derselbe Tipp von unserer Seite: In Sportgastein gibt’s das wunderbare Vollmond Dinner, an dem wir selbst schon teilgenommen haben. Das darf man sich so vorstellen: Auf einer verschneiten Wiese mit Wahnsinns-Ausblick auf die Berge, vom Mond erhellt, gibt’s ein 5-Gang-Menü. Serviert wird das Essen auf einem großen Tisch, wo alle Gäste gemeinsam schmausen. Es ist extrem kalt, zieht euch deswegen bitte unbedingt euren Skianzug an (kein Scherz) und nehmt mit, was euch warm hält. Das Erlebnis ist beeindruckend und findet am 5. Februar, am 7. März und am 6. April 2023 statt. Perfektes Geschenk zum Valentinstag. Oder einfach so.

 

#2 Mit den Klein(st)kindern zum Bim Bam Festival gehen

Das BimBam Festival vom Toihaus findet eigentlich alle zwei Jahre statt. Wegen Corona hat es jetzt ein bisschen länger gedauert, bis wieder alles in die richtigen Bahnen gelenkt wurde. Mit dabei sind Performer*innen aus unterschiedlichen Ländern, sorgsam kuratiert von Katharina Schrott, selber Mutter, und einem sehr guten Händchen für kindgerechte Unterhaltung. Läuft zwischen 25. und 19. März 2023 und wir empfehlen, Karten asap zu reservieren.

 

#3 Das neue Buch von Birgit Birnbacher lesen

Wir haben Glück: Durch die ganzen Buchempfehlungen von Mareike haben wir nach langer Social Media-Abhängigkeit wieder zum Lesen gefunden. Und sind richtig reingekippt. Wir haben gelernt, dass es richtig (!) viele tolle Bücher von Frauen gibt, die sich zu unterschiedlichen Perspektiven von Frausein in der Gesellschaft positionieren. Ein aufregendes neues Buch heißt „Wovon wir leben“, erscheint im Februar 2023, geschrieben von der Salzburger Bachmann-Preisträgerin Birgit Birnbacher. In dem Werk bearbeitet Birgit die Themen Arbeit und Frau auf schlaue Art und Weise, in einer Sprache, die es schwer macht, das Buch zwischendurch wegzulegen. Dabei erinnern uns die Charaktere ans Aufwachsen am Land und weil wir sauschlecht sind in Rezensionen schreiben, überlassen wir das einfach Mareike. Was wir an dieser Stelle noch sagen wollen: Es ist beeindruckend, was Birgit in dem Buch zustande bringt. Und mit welchem Gefühl sie einen zurücklässt.

 

#4 Den Fuchs von Adrian Goiginger anschauen

Wenn wir schon bei Salzburger Kulturschaffenden sind: Wer es noch nicht getan hat, sollte bitte schnell das Programm vom Das Kino aufschlagen und sich einen Termin fürs Screening von „Der Fuchs“ von Adrian Goiginger raussuchen. Nach dem extrem erfolgreichen Film „Die Beste aller Welten“ gehört Adrian in sowas wie den Salzburg Filmhimmel und der Fuchs macht da keine Ausnahme. Wir schauen uns die biografische Geschichte über seinen Großvater hoffentlich zu unserer Date Night in Hallein an. Und sind schon gespannt drauf. Aso, hier gäb’s auch ein Interview mit Adrian zum Filmstart.

 

#5 Sich über Geld informieren

Es ist immer dieses elendige Spiel: Über Geld spricht frau nicht, also weiß sie auch nicht genau, wieviel sie selbst oder andere haben. Und weil Versicherungen, Anlagen, Investitionen, etc. so kompliziert sind, lässt man einfach den Kopf hängen und macht gar nix mehr in die Richtung. Ganz falsch, sagen die Kolleginnen von Frau & Arbeit. Und damit die Beziehung zum Geld besser wird, haben sie vor einiger Zeit die Workshop- und Vortragsreihe „Frauen und Geld“ ins Leben gerufen. Darunter fallen jede Menge spannende Workshops zur Pension, zum Money Mindset, zu Versicherungen, zu ETFs und und und. Das Ganze ist kostenlos, online und startet ganz bald. Bitte meldet euch bei diesem Link an.

 

#6 „Die Wut, die bleibt“ von Mareike Fallwickl bei den Festspielen anschauen

Endlich mal ein Festspielprogramm, das auch uns interessiert. Ihr habt es mitbekommen, so fulminant, wie das Phänomen „Die Wut, die bleibt“ in die Welt gerannt ist. Mareikes drittes Buch ging und geht richtig durch die Decke, ist gefühlt in der 100. Auflage und wird ganz bald um eine Disziplin reicher. Bei den Festspielen im August wird die Geschichte auf die Bühne des Landestheaters gebracht und zwar gleich zu sieben Terminen. Kann man sich schon mal online einplanen und reservieren.

 

#7 Einfach mal wieder was Neues probieren

Manchmal versempert man sein Leben mit Althergebrachten. Das nennt man dann Tradition oder auch permanente Wiederholung. Wie wäre es, wenn man – nur einmal – etwas Neues probiert? Stricken lernen, zum Beispiel. Oder wie man eine Wiese mit einer Sense mäht? Wir werden in den kommenden Monaten wieder ein schönes Potpourri an Workshops und Events zusammenstellen, wo ihr euch dazubuchen könnt. Dann ist es nicht ganz so zach, sich selbst aufzuraffen.

 

#8 Sich die neue HOSI im Andräviertel anschauen

Die HOSI ist umgezogen. Aus der Gabelsbergerstraße ins chice Andräviertel. Die HOSI, für alle, die es nicht wissen, ist die Menschenrechtsorganisation und das Kompetenzzentrum für sexuelle, geschlechtliche und romantische Vielfalt in Stadt und Land Salzburg. Und das sieht man jetzt auch an ihrem Bandenlager. In den hellen, freundlichen Räumlichkeiten wird das queere Leben Salzburgs sichtbarer. Und weil sich die HOSI als Ort der Verständigung versteht, sind alle Salzburger*innen eingeladen, vorbeizuschauen. Wuascht ob queer oder nicht.

 

#9 Zum Literaturfest gehen und den Einfluss der neuen Co-Kuratorin erleben

Das Literaturfest steht noch nicht ganz in den Startlöchern, aber die Organisator*innen sind immer so fleißig und strukturiert, dass wir bereits im Jänner Wind von den ganzen Aktivitäten rund ums Buch bekommen haben. Gemeinsam mit Josef Kirchner sitzt heuer Romanautorin Anna Weidenholzer am Programmhebel. Und was sich die beiden überlegen, kann nur gut werden. Stattfinden wird das 15. Literaturfest vom 10. bis 14. Mai 2023. Könnt ihr euch schon mal in den Kalender eintragen.

 

#10 Nach Hallein schauen

Wir sagen es oft, aber wir können nicht aufhören damit: Schaut’s bitte mal nach Hallein. Die kleine Schwester Salzburgs ist nicht nur quietschfidel, sie bereitet auch immer wieder schöne Sachen für uns vor. Da wäre zum Beispiel ein Faschingsfest am 21. Februar 2023, im Sommer geht wieder das sympathische Stadtfest über die Bühne und zwischendrinnen gibt’s auch ein kleines Geheimnis, das wir aber noch nicht sagen dürfen, sonst schimpfen sie uns vom Tourismusverband. Gut zum Essen ist es immer noch dort und auch das Pan Café sperrt bald wieder auf, was man so hört.

 

#11 Zu einer Veranstaltung der Robert Jungk Bibliothek für Zukunftsfragen gehen

Immer wieder kommen wir an den Plakaten zu den Events in der Robert Jungk Bibliothek vorbei. Jedes Mal denken wir: Klingt spannend. Heuer ist das Jahr, in dem wir tatsächlich zu einer Veranstaltung gehen werden. Zum Beispiel zur kommenden am 6. Februar: „Kommt der Klimaschutz voran?“ Mit der führenden Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb. Die Antwort wissen wir wahrscheinlich alle, aber ein bisschen Hintergrund kann nicht schaden.

 

#12 Mit dem Nachtzug in ein anderes Land fahren

Auch, wenn es keiner mehr hören kann: Wir sind mit dem Nachtzug nach Amsterdam gefahren und haben es super gefunden. Wir empfehlen das kleine Abenteuer und zum Glück werden die Nachtzug-Routen von Jahr zu Jahr besser und die Zuggarnituren immer schöner. Hier haben wir niedergeschrieben, wie es uns bei dem Experiment ergangen ist und welche Destinationen von Salzburg aus mit dem Nachtzug Sinne ergeben.

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#schaumamalfreitag: Soll ich Tagesmutter/Tagesvater werden?

Wissen wir eh alle: Pädagogisches Personal ist Luxusgut und Kleinkindgruppen-Plätze werden händeringend gesucht. An dieser Stelle könnte man jetzt a) über die Politik schimpfen, b) allen Eltern vorwerfen, dass sie so früh wieder arbeiten (müssen), Frechheit aber auch, oder c) das Problem zu einer Tugend machen. Julia Wintersteller ist aus Adnet und hat sich für Option C entschieden. Als sie keinen Betreuungsplatz für ihre Tochter fand, hat sie spontan selbst die Ausbildung zur Tagesmutter absolviert. Und damit nicht nur ihr Betreuungsproblem gelöst, sondern auch das von drei weiteren Eltern.

Wie sie das gemacht hat? Lest ihr im Beitrag.

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