[Werbung] Oh, wow: Das wird das 15. Literaturfest Salzburg

Vom 10. bis 14. Mai 2023 zeigt das Literaturfest, was Literatur kann!

Dem Salzburger Literaturfest verdanken wir das ganze Jahr über sehr viel: Zum Beispiel, dass wir uns beim wöchentlichen Stadtbummel über schöne Zitate von heimischen Schriftsteller*innen in den Schaufenstern freuen dürfen. Vor allem aber verdanken wir ihm, dass jedes Jahr im Mai ein großartiges Fest der Literatur in Salzburg stattfindet. Und jetzt ist es wieder soweit!

Es tut sich was beim Literaturfest!

Seit einigen Jahren kümmert sich der Salzburger Kulturwunderwuzi Josef Kirchner darum, dass beim Literaturfest ein frischer Wind weht. Unterstützung holt er sich dabei von wechselnden Kolleg*innen aus der Branche. Diesmal ist die Schriftstellerin Anna Weidenholzer als Co-Kuratorin dabei. Und die beiden schauen nicht nur seeehr sympathisch aus (siehe Foto), sie haben auch ein richtig gutes Programm auf die Beine gestellt. Ein paar Highlights haben wir für euch herausgesucht:

 

#1 Das Beste kommt … quasi gleich am Anfang

… zumindest beim Literaturfest, denn der Eröffnungsabend hat es traditionell in sich. Und so finden sich auch diesmal drei besondere literarische Kapazunder im Marionettentheater ein, um euch auf die kommenden Tage einzustimmen. Diesmal mit dabei: die großartige Birgit Birnbacher, sowie Laura Freudenthaler, Bodo Hell und der Musiker Peter Angerer. Was für ein Auftakt! Mittwoch, 10. Mai, 19.30 Uhr, Marionettentheater, Eintritt frei

 

#2 Im Garten der Leselüste

Was gibt es schöneres, als in der Wiese zu liegen, die Sonne zu genießen und dabei ein gutes Buch dabei zu haben? Das Literaturfest hat dieses traumhafte Szenario institutionalisiert und im Kurgarten ein wunderschönes, mobiles Festivalzentrum installiert. Dort finden mitten auf der Wiese Lesungen und Konzerte statt, die ihr bei freiem Eintritt nach Lust und Laune besuchen könnt. Sehenswert ist eigentlich alles, besonders freuen wir uns aber auf die Auftritte von Anna Maria Stadler und Lukas Gwechenberger (Do, 16 Uhr) oder von Milena Michiko Flašar und Anna Mabo (Sa, 15.30 Uhr).

So schauen sie aus, die Anna und der Josef. (c) Literaturfest Salzburg

#3 Gut oder gut gemeint?

Eine junge Psychologin beschließt voller Idealisums, in einer Einrichtung für junge Geflüchtete zu arbeiten. Doch bald wird ihr klar: Die Dinge sind komplizierter, als sie dachte. Dieses Setting begegnet uns in Theresa Pleitners beeindruckendem Debütroman Über den Fluss. Was bedeutet es, in einem falschen System das Richtige zu tun? Und ist so etwas überhaupt möglich? Darüber diskutiert die Autorin nach ihrer Lesung in der academy bar mit Moderatorin Katherina Braschel und euch: den Zuhörer*innen dieses sehr spannenden Abends. Donnerstag, 11. Mai, 18:30 Uhr, academy bar, Eintritt frei

 

#4 Ferdinand Hanusch: der Autor, nicht die Haltestelle

Damit ein Platz nach einem benannt wird, muss man schon eine Kleinigkeit geleistet haben (und im Falle Salzburgs besser keine Frau sein). Ferdinand Hanusch war Sozialdemokrat und erster Direktor der Arbeiterkammer. Zumindest untertags, denn bei Nacht war er … Schriftsteller. Wer hätt’s gedacht? Mit dem Nostalgiebus machen wir uns beim Literaturfest auf seine Spuren: Arbeiterlieder inklusive. Unterwegs erfahren (hehe) wir viel Spannendes über den Namenspatron der Salzburger Busunpünktlichkeit, dann geht es bei einem performativen Spaziergang weiter und abschließend gibt’s auch noch einen Umtrunk. Eintritt frei, Reservierung erbeten! Donnerstag, 11. Mai, 17.00 Uhr, Treffpunkt: Hanuschplatz, Eintritt frei

#5 Literatur für die Kleinen

Bei dieser Ausgabe des Literaturfestes wurde auch an die Kleinsten gedacht: Am 12. Mai liest Christian Futscher für alle Kinder ab vier Jahren aus seinem Buch „Gute Reise, Eierspeise“. Das Ganze findet im Bücherbus beim Festivalzentrum im Kurgarten statt, wir müssen die Kinder also nicht an einen Sessel binden oder hoffen, dass sie ruhig sitzen bleiben. Freitag, 12. Mai, 14.30 Uhr, Bücherbus (Kurgarten) Eintritt frei

 

#6 Lyrik Matinée im Heckentheater

Gehört ihr zu den Leuten, die bei der Erwähnung der Worte Lyrik oder Gedicht schnell das Weite suchen? Dann könnte euch diese Veranstaltung zum Umdenken bewegen: Die drei jungen und großartigen Lyriker*innen Sirka Elspaß, Christoph W. Bauer und Anna Mabo kommen angereist, um euch zu zeigen, dass ihr vor Gedichten trotz anderer Erfahrungen im Deutschunterricht keine Angst haben müsst. Wir können es sogar garantieren, denn zwei von drei Vortragenden kennen wir: Sirka folgen wir auf Instagram schon so lange, dass wir ein ganz anderes Leben von ihr mitbekommen haben. Ihre Lyrik-Postkarten haben wir bereits vorgestellt und jetzt kommt sie echt nach Salzburg. What a treat. Und dann Anna Mabo: Eines der witzigsten Walking Concerts, die wir hatten. Denken wir immer noch gern zurück. Nur Christoph müssen wir persönlich noch kennenlernen, aber wir gehen davon aus, dass er gut zu den anderen passt. Sonntag, 14. Mai, 11.00 Uhr, 15 Euro.

>>> Zur Ticketreservierung kommt ihr sofort und direkt über diesen Link <<<

#7 Literatur zum Thema du jour: Klimakrise & Wirtschaft

Dass Literatur und Gesellschaftspolitik zusammengehören, merkt man bei dieser Ausgabe des Literaturfestes ganz besonders. Gut so! Gscheid, diesem dringenden Thema eine Bühne beim Literaturfest zu geben: Ulrike Herrmann hat ein Buch geschrieben und das heißt: Das Ende des Kapitalismus. Gefällt uns ja schon mal gut (und vielen anderen Salzburger*innen auch, wenn man an das letzte Wahlergebnis denkt). Ulrike wird mit uns in einer Lesung und Diskussion nachdenken, wie ein kontrollierter Weg zum anderen Wirtschaften möglich sein kann. Freitag, 12. Mai, 19.00 Uhr, Eintritt frei

 

#8 Weich werden

… was für ein Motto, in einer Zeit, in der starke Männer wieder Kriege führen und Bierzeltredenschwinger ankündigen, dass sie Österreich auf den rechten Weg zurück führen werden. Brrrr. Da kommen die Texte der Salzburger Autorin Anja Bachl wie gerufen. Ihr erstes Buch heißt weich werden und beim Literaturfest trifft ihre Lesung daraus auf eine Toihaus-Performance mit dem Titel Nebelweich. Kurz gesagt: Unterhaltung für alle Sinne! Donnerstag, 11. Mai, 20 Uhr, Toihaus, € 15.

 

#9 Lange Lesenacht: die volle Dröhnung

Beste Idee: einen ganzen Abend vorgelesen kriegen. Es muss kein Traum bleiben, denn von 18 bis 24 Uhr lesen folgende Autor*innen aus ihren Werken vor: Isabel Fargo Cole, Leila Aboulela, Milena Michiko Flašar, Raphael Tharayil und Ann Cotten. Wir sagen es euch ehrlich: Wir kennen die Werke nur von den Recherchen zu diesem Beitrag, aber so ein Abend, mit viel Neuem, dem ein oder anderen Glaserl und anderen Menschen scheint uns die perfekte Beschäftigung für einen Samstag. Nach der letzten Lesung heißt es dann natürlich: Hopp ins Bett! Samstag, 13. Mai, ab 18 Uhr und so lange wie ein Doppelfeature von Herr der Ringe

 

#10 Leichte Sprache: Lesung und Gespräch

Bitte nicht verwechseln: Leichter Lesen und Leichte Sprache. Letzteres ist die Geschichte von vier Frauen, die mit der Diagnose einer geistigen Behinderung in einer betreuten Wohnung im gentrifizierten Barcelona leben. Im Text montiert die Autorin Gerichtsakte, Protokolle der anarchistischen Okupas und ein Fanzine zu einem großen Roman. Für uns klingt das nach einer Lesung und einem Gespräch, das man besser nicht verpasst. Und am Samstag, 13. Mai um 11 Uhr, werdet ihr auch schon munter sein, oder? Eintritt zur Ausstellung und Lesung frei (Museum der Moderne) 

Schleichwerbung, nein danke!

Wir nehmen für unsere redaktionelle Berichterstattung niemals Geld an. Werbung gibt es beim Fräulein, aber selten. Wenn wir Werbung machen, steht das außerdem ganz klar im Titel und nicht irgendwo versteckt – deswegen ist es uns wichtig, dass ihr wisst: Dieser Artikel ist in schöner Zusammenarbeit mit dem Literaturfest Salzburg entstanden. Wir finden euch toll.

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#schaumamalfreitag: Soll ich Tagesmutter/Tagesvater werden?

Wissen wir eh alle: Pädagogisches Personal ist Luxusgut und Kleinkindgruppen-Plätze werden händeringend gesucht. An dieser Stelle könnte man jetzt a) über die Politik schimpfen, b) allen Eltern vorwerfen, dass sie so früh wieder arbeiten (müssen), Frechheit aber auch, oder c) das Problem zu einer Tugend machen. Julia Wintersteller ist aus Adnet und hat sich für Option C entschieden. Als sie keinen Betreuungsplatz für ihre Tochter fand, hat sie spontan selbst die Ausbildung zur Tagesmutter absolviert. Und damit nicht nur ihr Betreuungsproblem gelöst, sondern auch das von drei weiteren Eltern.

Wie sie das gemacht hat? Lest ihr im Beitrag.

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