Die Freie Szene verschafft sich Raum
Wenn es von etwas in Salzburg wirklich genug gibt, dann ist das Leerstand: Leer stehende Bürogebäude, leer stehende Geschäftslokale und noch mehr leer stehende Wohnungen. Doch zum Glück gibt es immer wieder Menschen, die sich etwas überlegen, um diesen Leerstand zumindest temporär zu beenden und tote Räume mit neuem Leben zu erfüllen.
Zu diesen Menschen zählt Nina Vasilchenko, die das Projekt vor mittlerweile sechs Jahren aus der Taufe gehoben hat. Seitdem bieten sie und das Team um The FACTORY Kunstschaffenden einen Ort, an dem sie über mehrere Tage Einblick in ihre Arbeit geben können.
Ikonische Bausünde bittet zum letzten Tanz
Vom 18. bis 27. Juli wird ein Teil des ehemaligen City Centers (Karl-Wurmb-Straße 6) zur Factory. Ihr kennt es natürlich alle als den saugrausligen Standort des ehemaligen Cineplexx am Bahnhof. Dass dieser Leerstand bereits zum zweiten Mal von der FACTORY bespielt wird, freut die Initiatorin Nina Vasilchenko ganz besonders:
„Die FACTORY ist ein nomadisches Projekt, das überall stattfinden kann. Ich mag den Ort am Bahnhof aber sehr gerne, weil hier künstlerisch fast gar nichts passiert. Ich mag den Vibe: Ein bisschen Underground, ein bisschen verlassen. Das macht es aus.“
Was tut sich in der Factory?
Das beste Argument für einen Besuch ist aber das vielfältige Programm: Geboten werden neben einer stehenden Ausstellung (täglich ab 13 Uhr) auch Sound Performances, Filmvorführungen, Theater, Workshops und jede Menge Zeit und Raum zum Vernetzen.
Kostenlose Tickets (Spenden erwünscht!) bekommt ihr über den Instagram-Channel von The FACTORY, dort werdet ihr auch über die täglichen Highlights informiert.