Was man in Salzburg mit Kindern erleben kann

Wohnung, Spielplatz, Wohnung. Ja, Routine ist super, aber auf Dauer wird’s halt fad. Wir denken oft und viel darüber nach, was man in Salzburg mit Kindern machen kann. Und probieren es aus. Hier kommen schon mal einige Sachen, die (fast) immer gehen.

Vorab: Wir haben das Kinderunterhalten nicht erfunden. Meistens reicht es auch fürs Bewegungspensum, unterschiedliche Wege mit dem Rad zurückzulegen. Dann gibt’s natürlich die Klassiker, Haus der Natur, Spielzeugmuseum, Tiergarten, Hellbrunn und dergleichen. Ihr wisst natürlich, dass sich die Museumsjahreskarte auszahlt, genauso wie die Jahreskarte vom Tiergarten und die vom Haus der Natur. Was geht aber sonst noch so in Salzburg, möglicherweise ohne big zu spenden? 

#1 Kaffeetrinken im JUFA im Nonntal

„Für ein JUFA ist es teuer, für Salzburg ist es billig“, meinte mal ein Freund. Wir sagen: Kaffee/Kuchen-Kombo unter 6 Euro mit Indoor-Spielplatz ist dort und da in Ordnung. Und obwohl wir allen geschworen haben, es nicht zu verraten, tun wir es jetzt trotzdem. Es müssen nämlich wirklich alle wissen: Das JUFA im Nonntal ist der beste Ort für ein Kaffeedate mit Kindern. So, jetzt ist es raus. Achtung vor dem Eis-Kühlschrank direkt beim Indoor-Spielplatz-Eingang. Nicht, dass ihr dann sagt, wir hätten euch nicht gewarnt. 

#2 Töpferkurs bei Susanne König 

Töpfern mit Kindern? HAHA! Hätte uns das jemand vor ein oder zwei Jahren gesagt, wären wir in lautes Lachen ausgebrochen. Heute wissen wir: Wenn eine Susanne König involviert ist, wird das Unmögliche möglich. Zwei runde Tische: einer für die Eltern, einer für die Kinder. Ton für beide und Susanne hat die Kinder derart im Griff, dass man selbst in ca. vier Einheiten mindestens sechs Tassen hinkriegt. Und ja, dort kann man auch Kindergeburtstage feiern. Tipp: Wenn ihr mit Kindern kommt, nehmt Susanne eine Schokolade mit, die mag sie nach solche Aktionen ganz gern. 

#3 Eltern-Kind-Spaziergang auf den Mönchsberg (vom Kaiviertel aus)

Spaziergang klingt ja saufad, aber der hier ist gut. Man trifft sich vorm neuen Ma Makers Café im Kaiviertel (nimmt sich eventuell hier einen Kaffee mit und einen Snack) und kraxelt die Stufen rauf zum Mönchsberg. Dort beim Nonnberg vorbei und auf der anderen Seite Richtung 220 Grad Nonntal raus, über die Schanzlgasse zurück zum Start. Es gibt Gartentüren zum Aufundzumachen, es gibt viel zum Anschauen, einen Poller, der sich für vorbeifahrenden Autos hebt und senkt. War beliebt im Alter von ca. 3 Jahren. 

Wer lieber von der anderen Seite startet und beim Augustinerbräu raufspaziert, der hat auch eine schöne Zeit vor sich. Erster Stopp: Klettergarten-Spielplatz mit Jause/Picknick. Dann geht es weiter bis ca. Museum der Moderne, wo wir den asphaltierten Weg verlassen und links raus auf den Waldpfad ausweichen. Dort entlang findet man einzelne Elemente vom Spielepfad, der vom Magistrat angelegt wurde – mit Balancier-Baumstämmen und Baumhütte. 

Die Flamingos im Tierpark

Die Flamingos im kleinen Tierpark

#4 Steine schmeißen am Alterbach 

Hätten wir ohne einen in der Nähe stattfindenden Musikkurs nie gefunden. Der Alterbach ist ein nettes Örtchen, an dem man entlang spazieren kann und im Sommer die geschwollenen Füße kühlt. Das Wasser ist nicht hoch, mit dem Rad oder dem Bus (sucht „Pfarre St. Severin“) einfach erreichbar und es lassen sich dort auch diverse Tiere beobachten sowie mit Laufrad oder Roller fahren. Aso, und Steine schmeißen natürlich auch. Nur nicht auf die Enten. 

#5 Eine Runde mit dem Bus fahren 

Vielleicht nur bei uns der Fall, aber Busfahren war immer schon gern gesehen. Beim Fenster rausschauen und einfach mal eine Runde düsen. Eventuell nicht auf den hardcore vollen Linien, aber die Nummer 2 eignet sich z. B. perfekt für einen Ausflug. 

#6 Ausflugsziel: Hexenloch 

Bester Ort in Salzurg. Das Hexenloch ist eine kleine Höhle im Aigner Park, einfach zu erreichen, auch mit Kinderwagen (denn muss man eventuell über ein paar Steine drüberschieben). In den Wasserbecken vor der Höhle lassen sich ganze Tage verbringen, Winter wie Sommer. Im Winter sind gefütterte Gummistiefel ganz praktisch und im Sommer ist eh alles wuascht. Wer Kinder hat, mit denen sich ein Gasthaus betreten lässt, könnte – wenn’s Geldtascherl voll ist – im Schloss Aigen vorbeischauen. Tipp: Mit der S-Bahn bis Aigen und die ein paar Minuten zu Fuß zum Aigner Park ist nicht utopisch, sondern lässt sich leicht erledigen. 

#7 Klettern gehen

Auch, wenn ihr nicht aus der Stadt rauswollt, gibt’s hier ein paar Wände zu besteigen. Mit Dach überm Kopf lassen sich die Kletterhalle in Itzling und die boulderbar nennen. In beiden gibt’s Kinderbereiche und auch Kurse. Wenn es draußen schön ist und nicht gerade eine Vogelbrutzeit, dann könnt ihr für kein Geld bei der Müllner Schanze klettern. Ihr braucht halt eine*n Vorsteiger*in und Sicherungswissen. Für alle, die schon größer sind, ist auch der Klettersteig City Wall eine gute Idee. Das haben wir mit Kinder noch nie gemacht, aber es steht bald mal an. 

Hexenloch Aigen

Hexenloch inside: So schaut’s in der Höhle aus.

#8 Zu einem Pumptrack radeln

Auch sehr cool, die Pumptrack-Bahn in Salzurg Süd. Die ist direkt neben Lakhi’s Indian Kitchen. Dort können Kinder, die gern Radfahren einige Runde ziehen. Helm ist immer wichtig, aber am Pumptrack haben die meisten sogar einen Vollvisierhelm. Die Regeln haben wir uns von Kindern vor Ort erklären lassen: „Rechts und links wird ‚hingefahren‘, die Bahnen in der Mitte sind zum Zurückfahren.“ 

Wer schon bisschen mehr Schmalz in den Beinen oder ein Auto hat, schaut nach Wals raus. Dort, in der Nähe vom Laschenskyhof, ist auch ein super Pumptrack. Den haben wir bis jetzt nur angeschaut und mit ganz viel Ehrfurcht unbefahren wieder verlassen. Aber er ist da und wenn die Zeit reif ist, wird er fällig.

#9 Tierpark und Donnenbergpark

Wenn ihr euch viel auf Spielplätzen herumtreibt, dann wisst ihr: Das Klientel wechselt von Ort zu Ort. Und mit Klientel meinen wir die Eltern. Am Donnenberg-Spielplatz sind wir schon so oft enttäuscht worden, dass wir uns nicht trauen, ihn zu empfehlen. Die ganzen Flächen drumerhum aber sehr wohl. Zum Kicken, zum Tischtennis-Spielen, zum Herumliegen, Federballspielen oder auch, um in einem der vielen Büsche Verstecken zu spielen. Es gibt dort auch den gruseligen Friedhof, wenn eure Kinder auf bissi Horror stehen. Und natürlich den Flamingo-Tierpark, der ein wundervoller Stopp am Weg zum Park/vom Park weg ist. 

#10 Die Klassiker:  

Ohne sie ist keine Liste vollständig: Haus der Natur, Spielzeugmuseum, Tiergarten, Hellbrunn, Toihaus, Stadtbibliothek und hoppolino. Alle haben eine super Webseite, auf der steht, was ihr wissen müsst.

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