Brettspiele
Schwerpunkt

Fräulein Floras Favourite Things: (Brett-)Spiele, die wir gut finden

Das spielen wir im Juni und Juli.

Unsere Lieblings-(Brett-)Spiele inkl. Verlosung

Corona hat uns massiv polarisiert, wir würden sogar sagen: Corona hat die Menschheit in zwei Gruppen geteilt. Die eine, die dem Virus mit einer kräftigen Dosis digitaler Unterhaltung jeder Art begegnet ist – von Netflix bis Fifa-Zocken. Und die anderen, die angesichts der Bedrohung auf uralte Muster des Zeitvertreibs zurückgefallen ist. Und mit uralten Mustern meinen wir: Brettspiele. Bei uns in der Redaktion gibt’s Vertreter*innen beider Seiten, aber die hier schreibende Person ist Team Brettspiel und so geht’s bei Fräulein Floras Favourite Things im Juni und Juli um Spiele, die man nicht auf einem Bildschirm, sondern auf einem Stück Karton spielt. Obwohl man den Bildschirm auf weichen Flächen natürlich ganz hervorragend als Unterlage verwenden kann.

Kennt ihr schon den brandneuen Podcast von Fräulein Flora? Er heißt “heast” und beschäftigt sich in den ersten beiden Folgen mit unserem Schwerpunkt ZOCKEN.

#1 Dimension

Beim ersten Mal Zuschauen war alles vorbei, bevor wir geschnallt haben, das es überhaupt losgegangen ist. Wenn man aber erst einmal verstanden hat, wie Dimension geht (dauert ca. 2 Minuten), macht das Spiel absolut süchtig. Es handelt sich um eine aktive Denkübung: Jede*r hat vor sich eine Schablone und mehrere Holzbälle in verschiedenen Farben liegen. Das Ziel ist es, so viele bunte Holzbälle wie möglich aufeinander zu stapeln. Aber Achtung: Durch das Ziehen von Regelkarten wird definiert, welche Bälle sich nicht berühren dürfen, welche sich berühren müssen, wieviele Bälle einer Farben verwendet werden können, etc. Ein Spieldurchgang dauert eine Minute. Wer alles richtig gemacht hat, kriegt Bonuspunkte. Nach rund 10 Durchgängen wird abgerechnet. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt. Klingt nicht besonders aufregend, macht aber binnen kürzester Zeit abhängig.

Insidertipp:
Wir haben dieses Spiel auf Herz und Nieren getestet. Wer oft spielt, ist klar im Vorteil. Alkohol zum Spiel trinken kann man machen, solltet man aber nicht, wenn man gewinnen will. Aber auch, wenn ihr nicht betrunken seid, merkt ihr mit der Zeit deutlich, wie sich eure Performance verabschiedet.

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#2 Ubongo

Ubongo hat Suchtpotenzial und erinnert ein bisschen an Tetris in analog. Ihr habt ein Spielfeld und bunte Puzzleteile in komischen Formen. Diese müssen innerhalb einer Minute so auf das Feld gelegt werden, dass sie den Vorgaben entsprechen. Klingt leicht, ist aber (für viele) eine echt harte Nuss, vor allem wenn man in der schwierigeren Stufe spielt. Seid geduldig: Am Anfang wollt ihr das Spiel nur gegen die Mauer knallen, wenig später ist es euer bester Freund.

Insidertipp:
Ubongo kann sehr gut alleine gespielt werden. Falls ihr mal ein bisschen Auszeit vom Leben braucht.

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#3 Cards against Humanity

Dieses Spiel gibt es schon lange, wir sind erst durch Corona drauf gestoßen – und zwar auf die Online-Variante. Die reallife-Variante ist noch besser. Das Kartenspiel hat uns gefallen, weil es in Wikipedia wie folgt beschrieben wird: „Das Spiel sticht hervor durch exzessiven Gebrauch schwarzen Humors sowie sonstiger, politisch inkorrekter Inhalte.“ Danke, gekauft. Wie der Spielverlauf ist, haben wir schon einmal zusammengeschrieben.

Insidertipp:
Auf jeden Fall eine super Sache für einen Vorglühabend oder einen gmiatlichen Sonntag unter Menschen, die den gleichen verdorbenen Humor habt, wie ihr selbst.

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#4 Exploding Kittens

Oh mein Gott, was haben wir uns über dieses Spiel gefreut. Seit wir denken können, lieben wir die Zeichnungen von “The Oatmeal” und haben sogar die Bücher gekauft. Jetzt hat der gute Matthew Inman ein Spiel mitgestaltet, das den Namen Exploding Kittens trägt. Das hat sich ziemlich erfolgreich über eine Crowdfunding-Plattform finanziert. Bei Exploding Kittens ist der Name Programm. CNN beschreibt das Spiel so: “It’s like UNO, except there are goats, magical enchiladas and kittens that can kill you.” Das unterschreiben wird direkt. So geht’s: Ihr legt das Kartendeck in die Tischmitte und jede*r Spieler*in zieht reihum. Wer eine exploding kitten zieht, ist raus. AUSSER er*sie hat eine der zahlreichen Ausnahmekarten. We love it.

Insidertipp:
Die Verpackung von dem Spiel alleine ist einen Oscar wert. Wenn ihr den Deckel öffnet, macht sie “Miau”.

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Corona hat richtig viel online geschickt. Zum Beispiel Spiele-Abende mit Freund*innen. Wir haben für euch drei coole Spiele zusammengefasst, die ihr auf der Stelle mit euren Leuten online spielen könnt.

+++WINWINWIN+++

Wir dürfen 1x das Spiel “Pandemie” (2008) von der Spielzeugschachtel verlosen. Darin müsst ihr die Welt vor einem tödlichen Virus schützen. Kommt euch bekannt vor? Dann schreibt uns eine Mail an gewinnen@fraeuleinflora.at. Und verratet uns darin euren aktuellen Lieblings-Virologen. Verlost wird am 7. Juli 2020.

#5 Pandemie

An dieser Stelle würden manche wahrscheinlich sagen: Pandemie muss man nicht spielen, Pandemie lebt man. Stimmt. Beim Spiel Pandemie machen wir trotzdem auf Virolog*innen und müssen die Welt vor einer tödlichen Pandemie bewahren. Wir haben das Spiel selbst noch nicht probiert, es aber in der Spielzeugschachtel gesehen und netterweise von Harald und Adele für eine Verlosung zur Verfügung gestellt bekommen. Dieses Spiel könnte also bald euch gehören.

#6 Sherlock Holmes

Sherlock Holmes ist was für echte Detektiv*innen, die sich für ein Spiel gerne viele Stunden Zeit nehmen. Auf den Geschmack der Detektei ist unsere Redakteur Matthias gekommen, der den Tipp wiederum von einem stadtbekannten Rapper bekommen hat. Ihr seid Sherlocks Hilfssheriffs und müsst einen Fall lösen. Das Spiel liefert jede Menge Spuren mit, z. B. ein Adressbuch vom London des 19. Jahrhunderts. Oder alte Zeitungen, in denen ihr Spuren finden könnt … oder auch nicht.

Insidertipp:
Sherlock Holmes ist schon ein wenig in die Jahre gekommen und eigentlich in dieser Art nicht mehr käuflich. Also ein echter Klassiker Schaut auf ebay und willhaben, ob ihr eine der Ausgaben in die Finger kriegt. UND: Nehmt euch ganz viel Zeit!


Schleichwerbung, nein Danke!

Wir nehmen für unsere redaktionelle Berichterstattung niemals Geld an. Werbung gibt es beim Fräulein, aber selten. Wenn wir Werbung machen, steht das außerdem ganz klar im Titel und nicht irgendwo versteckt – das ist hier aber nicht der Fall, dieser Artikel ist gänzlich unbezahlt entstanden. Was wir damit sagen wollen: Lasst euch nicht verarschen im Medienkonsum!


Titelbild: Photo by Christopher Paul High on Unsplash

Eva Krallinger-Gruber

Eva ist eine richtige Ex-Exil-Salzburgerin. Frankreich, USA, Schweiz - aber nirgends ist es wie zuhause. Journalismus, Marketing (Kosmetik und dann Bier) und eigentlich redet sie auch ganz gern.