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Felix macht Salzburg-Shirts, die nicht so aufs Aug druckt sind

Youvavum zeigt die schönen (aber subtilen) Seiten Salzburgs

Liabe Leiberl aus 5020

Felix hatte immer schon interessante Hobbies. Mal hat er Gläser graviert, das andere haben wir vergessen, aber es war auch special. Jetzt gestaltet der Salzburger, der eigentlich was mit Social Media macht, liabe Leiberl aus 5020. Unter dem Label Youvavum featured er das Leben, das weit weg ist vom platten Salzburg-Souvenir.

Hast kein Leiberl? Machst dir halt eins.

Felix ist ein Itzlinger durch und durch. Und wenn man in Salzburg aufgewachsen ist, dann kennt man sie: die Mozartkugeln, die Quietschenten, die „Austria not Australia“-Leiberl. Den ganzen Krempel halt, der die Getreidegasse so äh besuchenswert macht. Was tut ein Salzburger aber, wenn man eigentlich gern ein Salzburg-Leiberl tragen würde, nur halt keines mit Kängurus? Entweder in Trauer versinken  oder selber ein Leiberl gestalten. Letzteres hat Felix gemacht. Und sein kleines, feines Shirt-Label Youvavum gegründet.

Juvavum? Youvavum!

Wissen wir natürlich aus dem Sachkundeunterricht: Juvavum war der römische Name Salzburgs. Youvavum – das seid ihr. Eben alle, die hier wohnen. Mit Youvavum schnappt sich Felix Ansichten und Eindrücke aus Salzburg, die Locals kennen. Das Bild einer uralten Telefonzelle und die ausgeschriebene Vorwahl Salzburgs, zum Beispiel. Oder eine alte Salzburg-Karte, an der man sieht, wie sich Salzburg verändert hat. Und wie auch wieder nicht. Das inoffiziel offizielle Bergstraßen-Fandom-Shirt und der jüngste Coup: Die Jungs von Fanzy Bikes auf selbstgebauten Tall Bikes.

Apropos Leiberl: Kennt ihr Suses Salzburg-Leiberl? 

Show you’re from Salzburg without saying you’re from Salzburg

Kleidung, sagt Felix, hat natürlich auch eine Wirkung. Man sieht, was andere tragen, findet es interessant. Und kommt im Idealfall ins Gespräch. Das schöne an den Youvavum-Leiberl? Sie sind ein bissi ein Geheimcode, den (oft nur) Salzburger*innen entziffern können. Übrigens: Wer ein Youvavum-Leiberl haben möchte, muss geduldig sein. Die Shirts werden fair und nachhaltig produziert – in Kooperation mit den GWS Salzburg. Ein bis zwei Monate muss man einplanen, wenn man sich ein Leiberl oder einen Hoodie holen möchte. Macht aber nix, denn „Die schönste Freude ist … und so“.

Und kannst du damit Geld verdienen?

Die Leiberl kosten etwas, ja (ca. 35 Euro). Aber: Ein Großteil der Kosten werden für die Produktion aufgewendet. 100% Bio-Baumwolle, vegan, FairWear- & GOTS-zertifiziert. Felix arbeitet ganz brav in seinem Day Job und hat auch nicht vor, sein Hobby zum Beruf zu machen. So bleibt Youvaum genau das, was es ist: authentisch, entzückend und ein Zwinkern unter Wissenden. Schön ist das.


Schleichwerbung, nein Danke!

Wir nehmen für unsere redaktionelle Berichterstattung niemals Geld an. Werbung gibt es beim Fräulein, aber selten. Wenn wir Werbung machen, steht das außerdem ganz klar im Titel und nicht irgendwo versteckt – deswegen ist es uns wichtig, dass ihr wisst: Wir mögen zeigen, dass wir aus Salzburg sind und Felix macht es möglich. Mehr ist da nicht.

Eva ist eine richtige Ex-Exil-Salzburgerin. Frankreich, USA, Schweiz - aber nirgends ist es wie zuhause. Journalismus, Marketing (Kosmetik und dann Bier) und eigentlich redet sie auch ganz gern.