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Essen & Trinken

Yor Ribs: Hier geht’s zu den besten Ripperl der Stadt

Wer die nicht probiert, versäumt was. Schwöre.

In der Linzergasse hat eine Familie aus den Niederlanden zwei richtige Kulinarik-Hotspots eröffnet. Mit dem My Mom’s ist im Sommer das liabste Café eingezogen – und seit November macht euch ein weiteres Familienmitglied mit den besten Ripperl weit und breit glücklich. Wir haben uns bei Yor Ribs ein bisserl durchgekostet und sagen nur: Hallelujah, ist das guad!

Das My Mom’s und dessen Betreiberin Michelle kennen wir ja jetzt schon eine Zeit lang. Vor ein paar Monaten hat Michelle’s Schwester Lindy gemeinsam mit ihrem Freund Yorrick im gleichen Haus in der Linzergasse ein Ripperl-Take Away gestartet. Yorrick und Lindy haben in ihrer Heimat, den Niederlanden, in der Gastro bzw. im Tourismus gearbeitet. Yorrick als Koch in gehobenen Restaurants und Lindy in touristischen Einrichtungen und als Kellnerin. Ende August hat es die beiden dann nach Salzburg verschlagen – dorthin, wo Lindy’s Familie schon ein paar Monate zuvor hingezogen ist.

Mit dem Wunsch, ein eigenes Restaurant in der Stadt zu eröffnen, sind die beiden schließlich losgezogen. Die Suche nach einer geeigneten Location stellte sich in Salzburg aber als etwas schwierig heraus. Also hat ihnen Lindy’s Schwester angeboten, die Küche vorübergehend über dem My Mom’s einzurichten. Seit November duftet es also in der Linzergasse 28 nicht nur nach Kaffee, sondern auch nach frisch gebratenem Fleisch – und zwar dann, wenn Yorrick seine Ripperl zubereitet.

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Warum er ausgerechnet Ripperl als Signature Dish gewählt hat? “Als ich 14 Jahre alt war und bei meinem Vater lebte, hat dieser ziemlich oft Essen bestellt, statt zu kochen. Und bevorzugt Ripperl.” Mit 15 beginnt Yorrick in der Küche zu arbeiten und lernt, wie man Ripperl selbst zubereitet. Im Laufe der Jahre hat er sein eigenes Rezept entwickelt und perfektioniert. Und das geht so: “Das Fleisch wird 12 Stunden lang Sous Vide gekocht. Dadurch bleiben die Aromen und die Zartheit des Fleisches voll erhalten.” Falls ihr es nicht wusstet: Sous Vide bedeutet, dass das Fleisch in einem vakuumierten Beutel in den Kochtopf kommt und im Wasserbad gegart wird.

Neben Ripperl mit geilen Toppings wie knusprigem Mais, Wasabi, Erdnüssen oder Röstzwiebel gibt es auf der Speisekarte von Yor Ribs außerdem Bowls, Sandwiches und vegetarische Alternativen. Zum Beispiel das “Chili sin carne”, das statt mit Fleisch mit geröstetem Sellerie auf den Teller kommt. Zu jeder Bestellung kann man außerdem zusätzliche Beilagen wählen. Unser Favorit: Das selbstgemachte Knoblauchbrot mit Parmesan aus dem Ofen.

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Was Yorrick und Lindy unternehmen, wenn sie die Salzburger*innen nicht mit ihren Ripperl glücklich machen? “Bis jetzt hatten wir noch nicht viel Zeit, um Salzburg zu erkunden”, sagen sie. “Aber wir lieben die Stadt, die schönen Gebäude und die Seen und Berge rundherum.” Und auch für die lokale Gastronomie haben sie ausschließlich lobende Worte übrig: “Wir holen uns gerne Essen von den Cabreras, vom Nagano oder von Yuen.”

Während des Lockdowns könnt ihr eure Yor Ribs-Bestellung direkt bei Yorrick und Lindy abgeben oder via Foodninjas ordern. Zum Abholen ist das Ganze in der Linzergasse 28 – wenn ihr da seid am besten nochmal telefonisch durchklingeln und dann nix wie rein in den Schlund damit!

Yor Ribs
Linzergasse 28
0660 281 23 05
Di-So 12.00-20.00 Uhr

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Schleichwerbung, nein danke
Wir bekommen für unsere Gastrotipps natürlich kein Geld und im Normalfall wissen die Wirte gar nicht, dass wir da waren, außer sie wundern sich über unsere bescheuert große Kamera. Schleichwerbung gibt es auf Fräulein Flora prinzipiell nicht. Bezahlte Werbung gibt es, aber sie ist immer gekennzeichnet und ganz bewusst so selten, dass sie nicht lästig wird. In diesem Fall sagen wir Danke für die Einladung zum Essen! Es war megamäßig! Die Meinung ist aber wie immer unsere eigene.

Miriam Kreiseder

Miriam hat schon in Wien, Porto und Kufstein gewohnt, bevor es sie wieder zurück nach Salzburg verschlagen hat. Dinge, die sie ganz gerne mag: Britpop, Katzen und den hohen Norden.