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[Werbung] Der Bessersprecher: So kriegt ihr Menschen dazu, euch zuzuhören

Sprech- und Stimmtrainer Christoph Galette hilft euch dabei, gehört zu werden

Ist Stimme vielleicht doch mehr als Lärm?

Die Stimme ist eine seltsames Sache. So gut wie jede*r hat eine, sie ist laut und leise und tief und hoch. Vor allem aber macht unsere Stimme etwas mit den Menschen, die sie hören: in der Familie, im Büro, auf der Uni, eigentlich wuascht wo. Dem Hermes von FM4 hören wir zum Beispiel gern zu. Der Verona Feldbusch/Pooth eher nicht (kennt ihr die noch?). Christoph Galette ist professioneller Sprecher, Sprech- und Stimmtrainer in Salzburg – und hilft Menschen dabei, ihre Stimme zu finden.

Christoph Galette kennen wir schon ziemlich lange. Noch gar nicht so lange wissen wir, dass er sich intensiv mit dem Sprechen und der Stimme auseinandersetzt. Wenn wir schon beim Thema sind: Das mit der Stimme haben wir uns überhaupt noch nie so genau überlegt. Schade, denn die Arbeit an unserer Stimme, sagt Christoph, kann nicht nur schön sein, sondern auch unsere Persönlichkeit weiterentwickeln.

Woher kommt dein Interesse an der Stimme, Christoph?

Als Kind, sagt Christoph, war er eher introvertiert. Hat hier und da was abgekriegt, wer hat das nicht? Alles Erfahrungen, die auch seine Stimme geprägt haben. Die war nasal und kam so von hinten raus, aus dem Hals, als ob sie keine Lust hätte, gehört zu werden. Für Christoph ein Problem, weil sie seinem Berufswunsch im Weg stand. Als er sich um eine Stelle als Radiojournalist bewarb, erhielt er eine Abfuhr: Er solle eher in den Printbereich gehen, die Stimme reicht nicht.

An dieser Stelle hätte diese Geschichte vorbei sein können. Hätte, denn Christoph suchte sich einen Stimmcoach – eine gute Bekannte in Salzburg, die in ihm ganz nebenbei ein unglaubliches Interesse an der Thematik entfachte. „Stimme spielt so eine wichtige Rolle, wir können damit jede Atmosphäre schaffen, wir können Menschen damit überzeugen oder, auch ganz wichtig, selbst spüren, wie es uns gerade geht“, sagt Christoph.

„Wir sind geprägt durch unser Ich: Unsere Vergangenheit zeigt sich in unserer Stimme. Durch die Arbeit an der Stimme kann sich in der Persönlichkeit sehr viel tun. Man wird selbstbewusster und freier.”

Christoph hat es am eigenen Leib erlebt, was Stimm- und Sprechtraining mit einem Menschen machen kann. Er selbst hat Stimmlage und Volumen seiner Stimme trainiert und schafft es nun, mit wenigen Kniffen gehört zu werden – mittlerweile hat er sich seinen Traum erfüllt und arbeitet u. a. als Sprecher für Werbung, Hörspiel und mehr (im Video unten ist zum Beispiel als Sprecher für ORF III im Einsatz). Wer es versteht, Texten oder Präsentationen Leben einzuhauchen, hat einen entscheidenden Vorteil, privat wie beruflich: Er oder sie wird (gern) gehört und verbessert die gesamte Wirkung nach außen.

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Wozu überhaupt ordentlich sprechen lernen, Christoph?

Stimme und Sprechen, das gehört irgendwie zusammen. Sprechen, das ist das, was passiert, wenn wir Texte oder Gedanken zum Leben erwecken. Ziemlich egal, ob es sich um die „Unendliche Geschichte“, die Gehaltsverhandlung, die Hochzeitsrede oder die Uni-Präse handelt. Sprechtraining ist eines von Christophs Standbeinen. Er erarbeitet mit so gut wie allen Berufsgruppen, die sprechen „müssen“. Zum Beispiel mit Vetriebsmitarbeiter*innen, um im Verkauf besser anzukommen, er hilft aber auch Schauspiel-Schüler*innen oder Studis dabei, ihre Rollen zu erarbeiten. Einer von Christophs Schüler war mit uns unterwegs.

Künstler als Kunde: Victor Petro lernt das Sprechen

Victor Petro ist noch ziemlich jung (würden wir jetzt sagen) und hat große Pläne: Er wird Schauspieler. Damit es kein Traum bleibt, bereitet er sich gemeinsam mit Christoph auf die Aufnahmeprüfungen diverser Schauspielschulen vor. Wenn man die beiden in Aktion erlebt, der merkt, wie intensiv das Erarbeiten von Text eigentlich ist. Jede Zeile, jedes Wort wird angeschaut, visualisiert, um es schließlich den Zuhörer*innen zu erzählen. Für Victor ist die Arbeit mit Christoph sehr individuell:

„Christoph passt sich sehr schnell an und merkt, was mir fehlt oder an welchen Schrauben ich drehen soll – so kommt man schnell voran“, sagt er.

Victor Petro wird Schauspieler – und arbeitet mit Christoph am Sprechen.

Methoden, um Sprache lebendiger zu machen

Eine der Methoden, derer sich die beiden bedienen, ist die Visualisierung. Damit arbeiten z. B. auch Schauspieler*innen und Sprecher*innen in Hörbüchern. Jede Textpassage muss vorm inneren Auge gesehen werden. Nur so kann man das Bild erzählen, den Text fühlbar machen. Eine Arbeit, die sehr kleinteilig scheint, im großen Ganzen aber absolut grandiose Ergebnisse liefert. Eine Übung by the way, die auch jede*r von euch easy machen kann: Nehmt euch einen Satz (z. B. aus der Zeitung) und betont die Wörter unterschiedlich, mit einer anderen Klangfarbe, Lautstärke usw. Ein Spiel, sagt Christoph, das mit einiger Übung in Mark und Bein übergeht und euch zu besseren Sprecher*innen macht.

Christoph Galette – Sprecher und Trainer

stimmdesign.com
+43 660 4756507
Räumlichkeiten nähe Hauptbahnhof

Ihr wollt auch besser sprechen?

Dann meldet euch bei Christoph. Gemeinsam erstellt ihr einen Plan für euer Ziel (eine Abschlusspräsentation, Jobinterviews, you name it) und arbeitet miteinander darauf hin. Eine Sprecherstunde kommt auf 90 Euro, für Studis geht’s ein bissi günstiger. Die Trainings können online (danke Corona) oder offline stattfinden, draußen oder in den Räumlichkeiten von Christoph. Wir haben uns im Steintheater in Hellbrunn getroffen – auch ein guter Ort, um eurem Sprechen eine Summer School zu verpassen.


Schleichwerbung, nein danke!

Wir nehmen für unsere redaktionelle Berichterstattung niemals Geld an. Werbung gibt es beim Fräulein, aber selten. Wenn wir Werbung machen, steht das außerdem ganz klar im Titel und nicht irgendwo versteckt – deswegen ist es uns wichtig, dass ihr wisst: Dieser Artikel ist in schöner Zusammenarbeit mit den Sprech- und Stimmtrainer Christoph Galette entstanden. Er hat unser Interesse an der Stimme geweckt und ehrlicherweise denken wir drüber nach, auch ein paar Stunden zu nehmen.

Eva ist eine richtige Ex-Exil-Salzburgerin. Frankreich, USA, Schweiz - aber nirgends ist es wie zuhause. Journalismus, Marketing (Kosmetik und dann Bier) und eigentlich redet sie auch ganz gern.