Ostereier färben
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Street Kitchen: Ostereier natürlich färben

Dieses Mal zeigen wir euch, wie ihr Ostereiern mit Blätter- und Kräutermotiven ein bisschen aufhübschen könnt.

In jedem Supermarkt gibt es mittlerweile makellos gefärbte Ostereier um ein paar Cent. Weil das aber einfach nicht dasselbe ist, als sich selbst die Finger zu verbrennen, sollte man zuhause Eier färben. Und wie ihr das ganz ohne Chemiezeugs und mit natürlichen Farben hinbekommt, zeigen wir euch in der heutigen Fräulein Flora Street Kitchen.

Alle Fotos: (c) Rosa Mayer

First things first: Bevor ihr beginnt, solltet ihr die Eier hart kochen und ganz kurz in Essig legen, damit die Schale die Farbe besser aufnehmen kann. Am besten eignen sich weiße Eier, da die Blättermotive auf ihnen am besten zu sehen sind.

Ostereier färben

Gelb

Um Ostereier natürlich gelb zu färben, mischt ihr einen Esslöffel Kurkuma mit etwas Gelbholz und lasst das Gemisch mit einem halben Liter Wasser ca. 10 Minuten lang kochen.

Braun

Um ein dunkles Braun zu erhalten, braucht ihr zwei Handvoll Zwiebelschalen von roten Zwiebeln. Hier reichen die getrockneten Stückchen, die ihr einfach mit der Hand abziehen könnt. Die Schalen werden zusammen mit einem halben Liter Wasser 10 Minuten gekocht.

Orangebraun

Für ein helles Orangebraun könnt ihr normale, weiße Zwiebeln benutzen. Diese werden wie die roten Zwiebeln 10 Minuten in einem halben Liter Wasser gekocht.

Rot

Ein helles Rot/Rosarot bekommt ihr mithilfe von roter Rübe. Dazu könnt ihr entweder drei Knollen kochen, sehr klein schneiden und dann nochmal 10 Minuten in einem halben Liter Wasser kochen. Da das Ganze aber eine ziemliche Sauerrei in der Küche gibt, könnt ihr alternativ einfach einen halben Liter Rote-Bete-Saft kurz aufkochen und die Eier darin färben.

Blau

Ein helles Blau bekommt ihr, indem ihr zwei Handvoll tiefkühlte Heidelbeeren in einem halben Liter Wasser für 10 Minuten kocht.

Grün

Um die Farbe grün zu erhalten, könnt ihr die gekochten Eier zuerst in die gelbe und danach in die blaue Farbe legen. Auf diese Art und Weise könnt ihr nach Lust und Laune auch noch andere Farben mischen.

Tipp: Gebt zu allen Farben zwei Esslöffel Essig hinzu und legt die Eier in die noch heiße, fast kochende Farbe. Am besten lasst ihr die Eier zwischen 15 und 30 Minuten in der Farbe liegen – je nachdem, wie kräftig das Ergebnis sein soll.

Ostereier färben

Jetzt geht’s los: Blätter- und Kräutermotive auf Ostereier zaubern

Dafür braucht ihr:

gekochte Eier
Blätter und Kräuter mit einer guten “Struktur” (max. 5 cm lang)
eine alte Seidenstrumpfhose
Farben

So funktioniert’s:

Die Blätter und Kräuter für die Motive holt ihr euch entweder aus dem Garten oder ihr sammelt sie beim Spazierengehen. Grundsätzlich könnt ihr alles verwenden, was euch gefällt. Am besten eignen sich Blätter, die sich gut an das Ei anschmiegen lassen und nicht abstehen.

Als nächstes zerschneidet ihr die Strumpfhose in kleine Stückchen, sodass je ein Ei eingewickelt Platz hat. Die Strumpfhose sollte sehr eng geknotet werden. Am besten macht ihr einen Knoten in den Strumpf, legt das Ei hinein, gebt dann das Blatt dazu und macht zum Schluss hinten wieder einen Knoten. Jetzt müsst ihr das Ei nur noch in die gewünschte Farbe legen und – im Fall der Naturfarben – ca. 15 Minuten einwirken lassen. Dann nehmt ihr sie heraus, schneidet den Strumpf auf und lasst das Ei trocknen. Fertig.

Ostereier färben

Tipp: Wenn alle Ostereier gefärbt sind, könnt ihr ein Stück Küchenrolle mit etwas Öl beträufeln und die Eier abreiben. Dadurch glänzen die Ostereier und die Farbe kommt noch besser zur Geltung.

Tipp #2: Wer das Ganze mit Kindern ausprobieren möchte, wählt am besten die Farbe aus den roten Zwiebeln. Diese eignet sich super, weil sie sehr kräftig und verlässlich färbt und die Blättermotive so am besten zu erkennen sind.

Rosa kennt sich mit Kräutern und Pflanzen aus.

Rosa Mayer
Foto: Privat

Rosa studiert und lebt in Salzburg. Sie liebt die Natur mit all ihren bunten Blüten, Pflanzen und Kräutern. Die Kräuterkunde wurde ihr praktisch in die Wiege gelegt. Schon im Tragetuch begleitete sie ihre Mutter, die „Kräuterfee“, auf deren Wanderungen und zu Kräuterkursen.

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