Neu in Salzburg: Tortelier im Andräviertel

Mjamjam, Kuchen schnabulieren – auch sonntags

Hört man auch nicht alle Tage: Nach einem ganz anderen Beruf entscheidet sich Romy dazu, nochmal von vorn anzufangen. Sie macht eine Konditor*innenausbildung, geht in die Lehre, um dann – Schritt für Schritt – ihr eigenes Lokal aufzumachen. Wahnsinnig beeindruckende Geschichte aus dem Andräviertel.

Als ihr Sohn heiratete, bat er Romy, die Hochzeitstorte beizusteuern. Ja klar, denkt sie sich – allerdings mit dem Wissen, dass sie so etwas vorher noch nie gemacht hat. Deswegen haut sie sich richtig ins Zeug, besucht einen Backkurs und liefert eine herrliche Torte ab. Von da an wird sie immer wieder um Kuchen angehauen, zuerst von Freund*innen und Bekannten, dann auch von anderen. Romy fasst den Entschluss, ihr eigenes Café zu eröffnen. Ein Café, in dem sie alles selbst macht. Wir finden: beste Entscheidung.

Einmal alles anders, bitte!

Das Tortelier im Andräviertel hat Mitte Juli eröffnet. Der Weg dahin war … interessant. Ihre Ausbildung schloss Romy kurz vor dem ersten Lockdown ab. Da war klar: Wir haben jetzt Zeit, ein Lokal zu suchen und auszubauen, ganz nach den eigenen Wünschen. Und die Wünsche waren ambitioniert. Gemeinsam mit einem kleinen Team ging’s ans Eingemachte: Wände raus, Decken runter, überhaupt alles raus und größer. Mit einigen Hacks entstand so das wunderschöne Tortelier, das wir jetzt vorfinden.

Was gibt’s im Tortelier?

Haben wir jetzt ehrlich gesagt nicht gefragt, aber wir vermuten mal: Tortelier ist eine Mischung aus Torten und Atelier. Und genau das gibt es auch: alle mögliche Varianten um die süße Versuchung an sich. Und Brunch. Dabei wird alles selbst gemacht: Birchermüsli, Pancakes, ein herrliches vegetarischer Brunch eben. Torten, Pralinen am Stiel und ab und zu, wenn Zeit bleibt, werden auch noch Tortenbestellungen (z. B. für Hochzeiten oder Geburtstage) angenommen. Da müsst ihr euch aber bitte frühzeitig anmelden.

Was uns gefällt

Kuchen, Torten, Süßes, da fühlen wir uns schnell zuhause. Bei Romy macht aber auch die Einrichtung einiges aus. Seeehr gemütliche Couches zum Knotzn, alles handverlesen und, ja, liebevoll hergerichtet. Sehr cool: Das Tortelier hat am Sonntag offen! Gibt’s auch einen Mangel in Salzburg. Außerdem schön: Das Tortelier ist eine Familienangelegenheit. Der Traum der Mutter wurde zur Mission von Kindern, Schwiegerkindern und dem Ehemann. So hat aktuell jeder seine Griffel im Spiel und hilft, wo er oder sie kann. Schön, dass es so was gibt!

Tortelier
Wolf-Dietrich-Straße 8, Salzburg

Öffnungszeiten:
Do-Mo 9.00-19.00 Uhr

Schleichwerbung, nein Danke!

Wir nehmen für unsere redaktionelle Berichterstattung niemals Geld an. Werbung gibt es beim Fräulein, aber selten. Wenn wir Werbung machen, steht das außerdem ganz klar im Titel und nicht irgendwo versteckt – deswegen ist es uns wichtig, dass ihr wisst: Dieser Artikel ist einfach eine Empfehlung, weil uns das Tortelier gut gefallen hat. That’s all.

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