Peruanisches Lebensgefühl in der Esquina Cevichera

Neu in Salzburg

Es gibt Dinge, die man in Salzburg eigentlich nicht findet: Einhörner am Mönchsberg zum Beispiel. Oder ein WG-Zimmer für unter 400 Euro. Einen Regenmontag ohne Stau oder peruanische Ceviche irgendwo in Maxglan gehören auch dazu. Wobei: Letztere gibt es seit kurzem tatsächlich! Wir haben die La Esquina Cevichera besucht und konnten unser Glück kaum glauben.

Viel mehr als roher Fisch

Bevor es hier richtig losgeht, aber noch kurz zurück zum Start. Einige von euch werden sich nämlich zurecht fragen: Was zur Hölle eine Cevicheria ist. Kurz gesagt: eine Cevicheria ist ein Lokal, in dem man Ceviche essen kann. Und das wiederum ist so etwas wie das peruanische Nationalgericht. Hauptbestandteile der Ceviche sind roher Fisch und eine Sauce, die zwar Tigermilch (Leche de Tigre) heißt, zum Glück aber aus Limettensaft, Salz und Chili besteht. Das  ergibt ein herrlich erfrischendes und leichtes Sommeressen – zumindest, wenn es richtig zubereitet wird.

 

Und das wird es …

neuerdings ausgerechnet im Salzburger Aiglhof, wo Chef Mikel Vega sich einen Traum erfüllt und seine eigene, kleine Cevicheria eröffnet hat. Sehr zur Freude der in Salzburg lebenden Peruaner*innen. Von denen gibt es zwar nicht allzu viele, man hat aber sehr gute Chancen, den einen oder die andere zu treffen, wenn man Mikels Esquina Cevichera einen Besuch abstattet.

Sonntag ist Partytag

Vor allem am Sonntagabend lohnt sich ein Besuch in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße 5. Dann lädt Mikel – der Chef – nämlich seine musikalischen Freunde ein und es geht richtig rund. Dafür sorgt allerdings nicht nur die Livemusik, sondern auch eine andere Spezialität aus Peru: Der Pisco Sour. Der besteht aus dem hochprozentigen Pisco, Limettensaft, Zucker und Eiklar und wird hier ganz standesgemäß im Mixer zubereitet. Schmeckt herrlich, macht ziemlich schnell rauschig.

Aber keine Sorge: Alle, die mit rohem Fisch im Essen oder Eiklar im Getränk nichts anfangen können, werden in der Esquina Cevichera ebenfalls satt und glücklich. Auf der Speisekarte stehen nämlich auch andere Leckerbissen: von am Feuer zubereiteten Fleichgerichten, über vegetarische Bowls bis zu wechselnden Tagesgericht. Die gute Stimmung gibt es kostenlos dazu.

Es ist so: Wenn ihr ein von der Werbeagentur durchgestyltes, mit viel Geld ins Leben gerufenes Gastrokonzept sucht, das so tut, als wäre es authentisch und echt, dann seid ihr hier falsch. Denn Chef Mikel macht fast alles selbst und haut sich ins Zeug, um seinen Traum vom eigenen Lokal auch ohne big money in die Tat umzusetzen. Wir mögen so etwas und raten euch: Schaut dringend mal bei ihm vorbei!

Esquina Cevichera
Conrad-von-Hötzendorf-Straße 5

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