Life Hack: Die Wohnung sauber halten

Aus der Reihe: „Peinliche Fragen“: Wie schafft ihr es, eure Wohnungen halbwegs sauber zu halten? Auch nach vielen Jahren auf dieser Erde sind Wäsche, Wischen und Geschirr unlösbare Gleichungen für uns. Deswegen haben wir ein paar Dinge ausprobiert, von denen uns Erfolg versprochen wurde. Nach einigen Wochen Testphase bestätigen wir: Wer diese Tipps befolgt, wird fit für Spontanbesuche.

Das Bett machen

Wir hören noch die Mama schimpfen, dass wir verdammt nochmal das Bett machen sollen. Hätten wir sie bloß nicht so lange ignoriert. Einmal den ganzen Schlaf aus den Polstern klopfen – schon hat man das Gefühl, sein Leben unter Kontrolle zu haben. Wer das Ganze auf die Spitze treiben will, wirft eine Tagesdecke übers Allerheiligste. Das hat ganz nebenbei einen Effekt auf unser Hirn: Eine Tagesdecke signalisiert, dass es nun endgültig vorüber ist mit dem Schlafen. Könnte die Produktivität bei Homeoffice-Menschen und Studis erhöhen.

Den Geschirrspüler sofort ausräumen

Sofern ihr einen Geschirrspüler besitzt, räumt ihn aus! Und zwar so, als ob es um euer Leben ginge. Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, das Teil muss leer sein. Wenn das der Fall ist, räumt ihr die Kaffeehaferl, Teller mit Ketchup-Kruste vom Mittags-Toast Hawaii und die angeschimmelte Käse-Box aus dem Kühlschrank sofort ein, ohne sie erst am Arbeitsfeld zwischenzulagern. Ein leerer Geschirrspüler erleichtert übrigens auch den nächsten Punkt.

Die Küche jeden Abend aufräumen

Nein, wir wollen euch nicht verarschen. Es ist wirklich so einfach. Jeden Abend räumt ihr die Küche auf, wischt die Arbeitsflächen ab, bereitet den Müllsack zum Runtertragen am nächsten Tag vor. Das Gefühl, frühmorgens noch im Pyjama in einer sauberen Küche zu stehen, lässt uns wieder an Wunder glauben.

Dinge im Vorbeigehen mitnehmen

Ihr zählt zur Gattung der Prokrastinierer*innen? Willkommen im Club! Auch wir spazieren kokett am schon schimmligen Wasserglas im Wohnzimmer vorbei, gerne auch mehrere Tage lang. Diese Faulheit gehört besiegt. Ihr seid am Weg aufs Klo und es schiebt sich dreckiges Geschirr oder schmutzige Wäsche in euer Gesichtsfeld? NEHMT ES MIT – entweder ins Badezimmer oder in die Küche. Dort könnt ihr es getrost abladen. Ihr müsst am Abend ja sowieso aufräumen.

Kisten und Körbe anschaffen

Trick 17 und auch der ist irgendwie selbsterklärend. Es gibt (fast) nichts, das man nicht in Kisten oder Körbe werfen kann. Dort verweilen die Dinge oftmals Monate, wenn nicht Jahre, bis wir sie uns zur Brust nehmen und aussortieren. Das ist aber vorerst egal. Körbe sind ein Segen.

Instagram-Stories für private Flohmärkte verwenden

Auch bei uns liegt jede Menge brauchbarer Krempel herum. Wenn wir aber daran denken, dass wir uns ein willhaben oder sonstiges Konto checken müssen, Fotos von den Dingen machen, die wir verkaufen/verschenken wollen, hochladen, blabla … vergeht uns die Lust, bevor wir überhaupt angefangen haben. Tipp: Beim Ausmisten Dinge sofort mit dem Handy fotografieren und den eigenen Bekanntenkreis auf Instagram-Story oder Facebook-Story darüber informieren, was zu haben ist. Geht schnell, funktioniert gut.

Timer der Waschmaschine benutzen

Ja, das war ein Augenöffner: Timer sind dazu da, benutzt zu werden. Seit wir den Timer unserer Waschmaschinen entdeckt haben, müssen wir nur mehr selten zweimal die selbe Unterhose tragen. Am Abend die Wäsche in die Trommel, Timer stellen, in der Früh die fertige Wäsche schnell vorm Rausgehen aufhängen.

Diese Tipps sind wunderbar, um die Wohnung in Ordnung zu halten. Ihr werdet trotzdem nicht drumherum kommen, ab und zu den Boden zu wischen oder das Bad zu putzen. Ist halt so.

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