Film & Theater Kultur

Die besten Liebestipps aus Filmen

Oh, wie wahr.

Dass viele Menschen unrealistische Vorstellungen von der Liebe haben, liegt nicht allein an den Songs von Taylor Swift, sondern vor allem an den elendig-kitschigen Schmachtfetzen, die wir Nicolas Sparks, Rob Reiner und Konsorten zu verdanken haben. Dennoch können wir aus Filmen viel lernen, vor allem wenn uns im realen Leben Vorbilder fehlen, die uns erklären, wie denn das eigentlich geht mit der Liebe. Hier sind unsere liebsten Filmzitate über die Liebe!

„Ich bin kein kluger Mann, aber ich weiß was Liebe ist.“
(aus „Forrest Gump“, 1994)

Um zu lieben, muss man kein Oberschlauberger sein. Viel eher erfordert es emotionale Intelligenz, die uns erlaubt über unsere eigenen Gefühle zu reflektieren und uns ins Gegenüber hineinzuversetzen. Und das kann sogar Forrest Gump, der es mit einem IQ von gerade einmal 75 nur dank des vollen Körpereinsatzes seiner Mutter auf die staatliche Grundschule geschafft hat.

„Wenn sie mich ansieht, dann setzt mein Gehirn aus. Wenn sie mit mir spricht, dann fang‘ ich an zu stottern. Und wenn sie mich anlächelt, dann bin ich einer Ohnmacht nahe.”
(aus „Sissi – Die junge Kaiserin“, 1956)

Selbst ein Mann von Welt wie Kaiser Franz Joseph gerät aus dem Konzept, wenn ihm die richtige Frau gegenüber steht. In diesem Fall ist das der schöne Wildfang Liesl aus Possenhofen. Wenn wir auch nicht ganz so dumm wie Forrest Gump sind, macht uns spätestens die Liebe ein bisschen gaga im Kopf. Nach einiger Zeit sollte sich das aber legen und man wird wieder Herr über seine schwachen Nerven.

– „Ich liebe dich.“
– „Ich weiß.“
(aus „Star Wars – Episode V“, 1980)

Als Prinzessin Leia dem anfangs so verhassten Han Solo – Held unserer feuchten Träume – endlich ihre Liebe gesteht, hat sie mit dieser frechen Antwort wohl nicht gerechnet. Aber manchmal ist das einfach so, dass man es gar nicht aussprechen muss, damit der andere es spürt. Manchmal liegt das „Ich liebe dich“ in einem Blick, einer festen Umarmung, einem Lächeln oder einer kleinen Geste.

„Wir denken zu viel und fühlen zu wenig.“
(aus „Der große Diktator“, 1940)

Damit hatte der große Charlie Chaplin schon 1940 Recht und forderte damit Adolf Hitler und dessen Anhänger heraus. Auch für die Liebe gilt: Hirn ausschalten und mehr aufs Herz hören. Manchmal zerdenken wir die Dinge bis ins kleinste Detail und verlieren die Orientierung. Irgendwann wissen wir nicht mehr was wir glauben sollen und hören wegen der ganzen lauten Stimmen in unserem Kopf unser Herz schließlich gar nicht mehr.

„Choose life.“
(aus „Trainspotting“, 1996)

Renton, unser Lieblings-Heroinabhängiger, kriegt in Trainspotting sein Leben einfach nicht auf die Reihe und empfiehlt uns, das Leben zu wählen. Und genauso ist das mit der Liebe, denn ohne Liebe – was wär das für ein Leben? Fast so trist wie Edinburgh ohne Stoff!

„You’ve got a friend in me.“
(aus „Toy Story“, 1995)

Wer das Glück hat mit seinem besten Freund zusammen zu sein, der ist echt zu beneiden. Denn mitunter das wichtigste in der Liebe ist, dass man sich jederzeit auf den anderen verlassen kann und immer füreinander da ist.

„Wenn man begriffen hat, dass man den Rest des Lebens zusammen verbringen will, dann will man, dass der Rest des Lebens so schnell wie möglich beginnt.“
(aus „Harry & Sally“, 1989)

Harry sprintet durch halb Manhattan, um seiner besten Freundin Sally das zu sagen und sie um Mitternacht an Silvester zu küssen. Nachdem er jahrelang herumgedruckst hat und sich auf nichts Ernstes einlassen wollte, hat auch er endlich begriffen: Das Leben ist kurz und unvorhersehbar, deswegen sollte man keine Zeit verschwenden und endlich den Mut finden, sich auf die Liebe einzulassen.

„Du willst lachen und du willst weinen. Du bist so glücklich, dass du es gefunden hast und du hast solche Angst davor, dass es dir wieder weggenommen wird.”
(aus „Ungeküsst“, 1999)

Die ungeküsste Drew Barrymore spricht hier davon, wie sie sich ihren ersten Kuss mit dem richtigen Mann vorstellt. Und wie vorhin erwähnt, die Liebe ist nichts für Angsthasen. Haben wir endlich gefunden, wonach wir schon unser ganzes Leben auf der Suche waren, verspüren wir unendliches Glück und Zufriedenheit. Bei all diesen überwältigenden Gefühlen ist es ganz verständlich, dass man Angst davor hat das ganze Glück auch wieder zu verlieren. Das wichtigste ist aber, sich von der Angst nicht lähmen zu lassen und die Zeit zu genießen, die man miteinander hat. Auch wenn es im besten Fall nur ein Leben lang ist.

Mia Goldhirsch

Mia ist im real life eine Spießerin wie sie im Buche steht. Trinkt nicht, raucht nicht, geht um 22 Uhr schlafen und nur bei grün über die Straße. Zum Glück gibt's da den Äther, wo sie ein nicht ganz so spießiges Leben führen darf.