Gasthaus Hinterbrühl: Neue Gesichter und Neueröffnung

Seit 1. Juni weht im Gasthaus Hinterbrühl am Kajetanerplatz ein neuer Wind. Die alten Betreiber*innen haben sich mit Mai in die Pension verabschiedet und das Wirtshaus erfolgreich übergeben: Die Geschwister Alex und Verena haben das traditionsreiche Lokal gemeinsam mit einem Berliner Koch neu eröffnet.

Obwohl es ihr erstes eigenes Lokal ist, haben Alex, Verena und Dennis in Sachen Gastro schon einiges vorzuweisen. Nach der Tourismusschule Kleßheim war Alex in der Hotellerie- und Gastroszene von Südafrika und Amerika unterwegs, Verena hat in den letzten sieben Jahren in der Münchener Gastronomie gearbeitet und Dennis hat es zum Beispiel von Berlin in die Küchen Beiruts verschlagen. Zuletzt war er Küchenchef im Andechser im Dom in München. Dort hat auch Verena gearbeitet – und so schließt sich der Kreis.

Obwohl es auf den ersten Blick nicht der beste Zeitpunkt für eine Lokaleröffnung war, haben Alex, Verena und Dennis ihr Ding durchgezogen.

Alex und Verena kommen eigentlich aus Morzg, wo ihre Eltern ein Bauernhaus mit Hofladen besitzen. „Ursprünglich“, sagt Alex, „war der Plan, dort ein Lokal zu eröffnen. Aber erst so in fünf Jahren.“ Als sie in der Zeitung gelesen haben, dass für das Gasthaus Hinterbrühl Nachfolger*innen gesucht werden, haben sie die Gelegenheit genutzt. Das war im März, als der Corona-Wahnsinn losgegangen ist. Obwohl es auf den ersten Blick nicht der beste Zeitpunkt für eine Lokaleröffnung war, haben Alex, Verena und Dennis ihr Ding durchgezogen. „Eine Krise geht schließlich irgendwann vorüber“, sagen sie.

Das urige Ambiente im Gasthaus Hinterbrühl wurde beibehalten, es gab einzig einen neuen Anstrich und neue Deko. Das Trio setzt weiterhin auf traditionelle, österreichische Küche mit einigen Extras und saisonalen Gerichten. Flammkuchen findet man genauso auf der Karte wie Schweinsbraten, Kasnock’n oder Bio-Wein. Die Lebensmittel werden unter anderem aus dem Pongau bezogen, der Kaffee ist „Da Salzburger“ und die Familie von Alex und Verena bringt sich ebenfalls mit ein: Zur Eröffnung gab es zum Beispiel Pofesen von der Mama und die Schwester steuert als Bio-Bergbäuerin gerne Selbstgemachtes bei.

Bei Schönwetter bietet sich der gemütliche Gastgarten zum langen Sitzenbleiben an – von hier aus kann man auch hören, wie das Schnitzerl in der Küche geklopft wird. Im Sommer hat man bis in die Abendstunden hinein Sonne – herrlich! Ab und zu soll es auch Mottoveranstaltungen wie einen Weißwurst-Frühschoppen geben – mit entsprechender Musik und natürlich in Tracht. Wir wünschen dem Trio einen guten Start und freuen uns schon auf das nächste Glaserl im Gastgarten!

Gasthaus Hinterbrühl
Schanzlgasse 12

Öffnungszeiten:
Do-Mo 11.30-22.00 Uhr

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