Ausflugstipps Rausgehen

Afterwork-Tour auf den Ellmaustein

Oder: Wie man in kurzer Zeit zu einem traumhaften Ausblick kommt.

Wenn es tagsüber gefühlte 50 Grad hat, hadern wir nach der Arbeit oft mit uns selber. Sport bei dieser Hitze? Die Lösung: eine kurze, knackige Bergtour, bei der es durch schattigen Wald aufwärts geht. Haben wir dann auch gemacht – und zwar auf den Ellmaustein in Fuschl.

Der Einstieg zu dieser Tour ist eigentlich recht leicht zu finden. Eigentlich. Wir sind am Anfang falsch gestartet, weil jede Berg- und Wanderplattform einen anderen Startpunkt vorschlägt. Wurscht. Ihr bekommt jetzt von uns die richtige Beschreibung. Also, mitschreiben: Von Salzburg kommend biegt ihr gleich mal nach Red Bull rechts in die Ellmaustraße ein (beim Steakhouse Fuschl) und fahrt die Straße so lange entlang, bis ihr auf der linken Seite zwei rote Parkbänke und ein Zwergerl-Schild seht. Da geht’s los.

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Steil, aber geil

Am Anfang geht es einige Meter über einen Wald- und Wurzelweg in die Höhe, bis dieser dann eine noch steilere Forststraße kreuzt. Wer viele Höhenmeter machen will, spürts in den Wadln, des is klor. Nach der Forststraße gehen wir an der Gabelung rechts und noch ein paar Minuten über den Waldboden bergauf. Dann lichten sich die Bäume langsam und wir erreichen einen wunderschönen Märchenwald.

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Die Abendsonne führt uns weiter Richtung Gipfel und dann befinden wir uns auch schon auf dem höchsten Punkt des Westgipfels. Zum Gipfelkreuz gehts von da aus nämlich noch ein paar Meter – und zwar wieder nach unten leicht bergab.

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Mei is des sche

Und dann ist es geschafft. In knapp 45 Minuten ist das Gipfelkreuz auf 988 Metern erreicht – und Fuschl zeigt sich von seiner Schokoladenseite. Obwohl es keine Hütte zum Einkehren gibt, bleiben wir fast eine Stunde oben und genießen den Wahnsinns-Ausblick. Tipp: Wer sich nach romantischer Zweisamkeit sehnt, sollte während der Woche auf den Ellmaustein gehen. Am Wochenende ist man garantiert nicht alleine oben, haben wir uns sagen lassen. Aber wen wunderts?

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Miriam Kreiseder

Miriam hat ihre Zelte in Wien, Kufstein und Porto aufgeschlagen, bevor es sie wieder nach Salzburg gezogen hat. Am liebsten schreibt sie über Musik und Alltagsgeschichten.