Weihnachtsfilme
Film & Theater Kultur

10 Weihnachtsfilme für jedermann

Bei diesen Filmen bleibt man gerne mal zuhause vor dem Fernseher.

Dein ganzes Geld hast du für Geschenke ausgegeben, Punsch und Glühwein kannst du nicht mehr sehen? Dann verbring doch einfach mal einen Abend daheim bei einem Weihnachtsfilm. Am besten mit einer heißen Tasse Tee in der einen und Keksen in der anderen Hand. Hier sind unsere All-Time-Favs-Weihnachtsfilme.

Der Klassiker – Kevin allein zu Haus

Mit Kevin darf natürlich mitgefiebert werden, wenn er wieder mal von seiner Großfamilie daheim vergessen wird. Unseren Beistand braucht er aber wirklich nicht. Problemlos macht er nämlich Harry und Marvin, besser bekannt als die feuchten Banditen, auf einfallsreiche Weise ihr Leben schwer. So viel Ideenreichtum macht uns schon ein bisschen neidisch. Unser Lieblingscharakter ist und bleibt aber der alte Nachbar Marley, der gar nicht so unheimlich ist, sondern Kevin dann doch noch ganz schön aus der Patsche hilft.

Der Quickie – Weihnachtskurzfilm von Wes Anderson

Schön und gut, werden sich jetzt vielleicht einige unter euch denken. Und wie soll man jetzt zwischen Prüfungen, Referaten und Feiertagsvorbereitungen Zeit zum Fernsehen finden? Für die G‘stressten unter euch haben wir da einen Kurzfilm von unserem Lieblingsregisseur Wes Anderson. Der schafft es, in ein paar Minuten Werbespot, euch allen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Der Kitschige – Tatsächlich … Liebe

Keira Knightley, Colin Firth und Claudia Schiffer in einem Film? Ja, ihr habt schon richtig gelesen – und das ist nur ein Bruchteil der Größen, die „Tatsächlich…Liebe“ zu bieten hat. Wenn ihr also einen Abend Lust habt, euch an euer Herzblatt zu kuscheln oder den Schmusepolster auszugraben, könnten wir euch keine romantischere Komödie vorschlagen. Zehn verschiedenste Paarkonstellationen versuchen auf irrwitzigste Weise, den Weihnachtsabend mit ihren Lieblingsmenschen zu verbringen. Ob es alle schaffen, mögen wir nicht vorwegnehmen – bei Hollywoodschnulzen ist und bleibt das Ende ja bekanntlich bis zur letzten Minute ungewiss.

Der Geheimtipp – Eine schöne Bescherung

Es bleibt ein Rätsel, wie dieser Film von Jahr zu Jahr nichts an Charme verliert. Die Griswolds lassen unser weihnachtliches Familienzusammenkommen gesittet und geordnet wirken, und dafür lieben wir sie! Clark Griswold von der Couch aus zuzurufen, wo sich denn nun das Eichhörnchen im Wohnzimmer versteckt, oder sich mit ihm über den deppaden Cousin und den noch deppaderen Chef zu ärgern – das ist für uns Weihnachten! Jedem, der das anders sieht, müssen wir leider die Freundschaft kündigen. Zumindest bis die Feiertage vorbei sind.

Der Gruselige – A Nightmare before Christmas

Wir haben uns ja eigentlich für Tim Burton- Fanatiker gehalten. Aber irgendwie schämen wir uns jetzt ein bisschen dafür, dass wir diesen Film erst jetzt entdeckt haben. Tim Burton war hier zwar nicht Regisseur, aber Produzent und Kopf hinter der Geschichte. Ein ganz klein wenig darf man unserer Meinung nach bei diesem Film, übrigens FSK 6, zittern, weil Halloweengestalten zu Weihnachten einfach wirklich zum Fürchten sind.

Der Verspielte – Der Polarexpress

Wir schämen uns nicht dafür: Wenn wir mal wieder nicht schlafen können, weil wir uns viel zu sehr auf Weihnachten freuen, träumen wir vom Polarexpress. Wir haben uns aber mittlerweile damit abgefunden, dass wir leider schon zu alt für eine Reise zum Nordpol sind. Das Christkind ist eh viel cooler! Umso schöner ist es, dabei zuzusehen, wie der kleine Junge vom Schaffner Tom Hanks selbst zum Nordpol gebracht wird. Und auf seiner Reise den Landstreicher, gespielt von Tom Hanks, trifft. Ob er den Weihnachtsmann (Tom Hanks) findet?

Der Schwermütige – Das letzte Einhorn

Das letzte Einhorn ist einer dieser Filme, den wir uns trotz seiner Traurigkeit und Schwermut jedes Jahr wieder anschauen. Es ist zwar kein klassischer Weihnachtsfilm – am Weihnachtstag ist er jedoch ein Fixpunkt in jedem TV-Programm. Obwohl alle Figuren irgendwie traurig sind (das Einhorn, weil es das letzte ist, König Haggard, dem nichts mehr Freude bereitet oder der Zauberer, weil ihm nichts gelingt), freuen wir uns jedes Jahr wieder, wenn wir den Titelsong zu “The Last Unicorn” lauthals mitsingen können.

Der Anti-Weihnachtliche – Der Grinch

Für wen Weihnachten ein Graus ist (soll es ja auch geben), der sollte in der Weihnachtszeit nach “Der Grinch” Ausschau halten. Im Fernsehprogramm. Im Film stiehlt Jim Carrey als grüne Kreatur “Grinch” alle Weihnachtsgeschenke, weil er Weihnachten nicht mag. Weil es aber meistens ein Happy End gibt, erkennt der Bösewicht nach und nach die Bedeutung des Festes und gibt die Geschenke wieder zurück. Ende gut, alles gut.

Der mit dem Happy End – Charles Dickens’ Weihnachtsgeschichte

Ebenezer Scrooge ist ein Unsympathler, wie er im Buche steht. Geizig, hartherzig und für seine Mitmenschen hat er wenig übrig. Zu Weihnachten suchen ihn im Traum drei Geister heim, die ihm seine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufzeigen. Und wenn einem Geister erscheinen, sollte man das bekanntlich ernst nehmen. Die beschwören ihm nämlich einen ungeliebten, einsamen Tod. Das lässt auch grumpy Scrooge nicht kalt und er beschenkt schließlich Hungernde mit Essen und seine armen Mitarbeiter mit mehr Geld. Haach!

Der Böööse – Bad Santa

Dass der klassische Weihnachtsmann nicht immer fröhlich, freundlich und kinderlieb ist, zeigt Bad Santa. Willie ist Weihnachtsmann in einem Kaufhaus, trinkt zu viel Alkohol, beschimpft Kinder und raubt mit seinem kleinwüchsigen Kollegen immer die Shops in den Einkaufszentren aus, in denen er arbeitet. Wir finden den Typ irgendwie lustig. Aber es kommt, wie es kommen muss und Willie lernt eines Tages einen kleinen Jungen kennen, der ganz fest an den echten Weihnachtsmann glaubt, sich mit ihm anfreundet und schließlich einen besseren Menschen aus ihm macht.

 

Anna Fremuth

Anna liebt Mozartkugeln und hat sich deshalb als Studienort gegen die Mannerwafferlstadt Wien entschieden. Wenn sie sich Stefan Zweig lesend und Stiegl Bier trinkend an der Salzach sonnt, ist sie dankbar, ihrer Marzipansucht nachgegangen zu sein.