Warum es den Schürlregen nicht gibt und nach Salzburgs Wetter sogar eine Krankheit benannt ist. Eine Liebeserklärung an die niemals endenwollende Beschissenheit des Salzburger Wetters!

Plage Nummer 1: Der Salzburger Schnürlregen
Mit dem Schnürlregen verhält es sich ein bisschen wie mit den Salzburger Nockerln: Die Salzburger sind im Allgemeinen stolz darauf, ohne im Konkreten zu wissen, warum eigentlich.

Was denn jetzt?
Fragt man nämlich genauer nach, was der Schnürlregen eigentlich ist und was ihn von den anderen Regensorten unterscheidet, die in Salzburg an gefühlt 340 Tagen des Jahres vom Himmel fallen, bekommt man wilde Spekulationen zu hören: Manche behaupten, der Schnürrlregen sei ein “heftiger reinigender sommerlicher Regenguss”, andere wiederum meinen, er sei ein “tagelanger zermürbender Dauerregen”. Und so liegt der Verdacht nahe, dass es diesen vermeintlich charmanten Schnürlregen eigentlich gar nicht gibt. Im besten Fall ist er wohl eine Erfindung der Salzburger Tourismuswerbung, um die aufgebrachten Horden an deutschen und holländischen Urlaubern in ihren durchnässten Schlafsäcken versöhnlich zu stimmen.

“Die Salzburger waren immer fürchterlich wie ihr Klima und heute ist alles noch viel fürchterlicher.” Thomas Bernhard

Fakt ist: in Salzburg regnet es, permanent, immer, ohne Ende – in Schnüren, aus Kübeln, in Strömen, bis zur Überflutung! Das ist im Gegensatz zum Schnürlregen eine Tatsache! Und so braucht man auch keine Prognose, um zu wissen, wie das Wetter im Juli und August wird: Es wird schlecht. Wer kann, der flieht!

Noch so ein Salzburger Wetterphänomen: Warum nach dem Salzburger Wetter eine Krankheit benannt ist? Kann man hier nachlesen.