Essen & Trinken International

Neu in Salzburg: Bei Lievitamente gibt es Pizza zum Niederknien

Zu Besuch beim Pizza-Philosophen Luigi.

Von der perfekten Pizza und der Sprache der Liebe

Normalerweise sind wir bei Fräulein Flora ja ein bisschen vorsichtig mit Superlativen. Weil: Der Beste, die Tollste, der Schönste ist ja heutzutage gleich mal jemand. In diesem Artikel kommen wir aber leider nicht ganz ohne die höchsten Töne aus. Die Pizza aus dem kürzlich eröffneten Lievitamente in der Elisabeth-Vorstadt gehört nämlich zum Besten, was wir seit langem gegessen haben. „Dann seid ihr wohl noch nie in Neapel gewesen“, wird nun der eine oder die andere einwenden. Das stimmt und ist zwar an sich schade, tut aber unserer Begeisterung keinen Abbruch. Denn Luigi, der das Lievitamente gemeinsam mit seiner Partnerin betreibt, hat genau dort das Pizzabacken gelernt. Und beglückt jetzt mit seiner ganz eigenen Interpretation einer perfekten Pizza die Herzen der Salzburger*innen.

Kommt ein Neapolitaner nach Salzburg

Kein Wunder, dass das Lokal in der Elisabethstraße 21 binnen kürzester Zeit zum Geheimtipp der in Salzburg lebenden Italiener*innen wurde. Und das, obwohl man dem unscheinbaren Imbiss seine verborgenen Schätze erst einmal nicht ansieht. Ein paar Tische, Bier aus der Flasche und ein bisschen italienisches Flair. That’s it. Also fast, denn das Wichtigste sind hier natürlich die Pizzen. Und die sind – wir können es nicht oft genug sagen – mit das Beste, was wir seit langem gegessen haben.

Gut Ding braucht Weile

Damit man eine Pizza wie jene von Luigi überhaupt zusammenbringt, muss man eine ganze Menge wissen. Denn: „Eine Pizza ist ein sehr simples Gericht und genau deshalb sehr schwer herzustellen.“ Klingt fast ein wenig philosophisch. Was wir jedenfalls verstanden haben: Kern der Sache ist der Teig, der im Lievitamente aus drei verschiedenen Mehlsorten besteht. Sage und schreibe 48 Stunden dauert es dann, bis aus Mehl, Wasser und ganz wenig Hefe die super-fluffige und trotzdem nicht schwer im Magen liegende Unterlage wird. Für die Generation Take-Away hat Luigi das klassische Rezept so adaptiert, dass der Boden auch nach ein paar Minuten Lieferzeit im Karton immer noch genauso geil schmeckt, wie frisch aus dem Ofen.

Und auch beim Belag hat Luigi seine ganz persönlichen Vorstellungen verwirklicht. Oben drauf kommt nur das Beste vom Besten: Pomodoro San Marzano aus Kampanien, Fior di latte aus Neapel, Nduja aus Kalabrien, Stracciatella di Bufala aus Kampanien, Oliven aus Gaeta und so weiter. Alles in allerhöchster Qualität, versteht sich. Denn mit weniger will Luigi sich nicht zufrieden geben. Pizza, sagt er, ist seine Sprache. Seine Art sich auszudrücken. Seine Liebeserklärung ans Essen.

„Qualität ist mir wichtiger als Quantität“

So fasst Luigi seine Philosophie zusammen. Und deshalb gibt es bei ihm auch nur so viel Pizza, wie er selbst herstellen kann. Wenn abends der Teig zu Ende geht, ist Schluss. Dann heißt es: bitte bis morgen warten. Es muss nicht immer besser, weiter, mehr sein. Wo wir wieder bei den Superlativen wären. Und auch Extrawünsche à la „Bitte mit Ananas und Würstel aber ohne Käse“ werden nicht angenommen. Denn Luigi hat sich viele Gedanken über die idealen Geschmackskombinationen gemacht. Jede Pizza ist hier ein kleines Kunstwerk. Da pfuscht man dem Maestro nicht rein. Und Auswahlmöglichkeiten gibt es sowieso genug: Von vegan bis glutenfrei (auf Anfrage) ist für alle etwas dabei.

Bleibt noch die Frage offen, warum es den begnadeten Pizzakoch Luigi überhaupt nach Salzburg verschlagen hat. Die Antwort lautet wie so oft: der Liebe wegen. Zwar hat er seine heutige Partnerin schon in Wien kennen gelernt, wo Luigi in einem renommierten Pizzalokal gearbeitet hat. Als dann aber das erste Kind am Weg war, wollten die beiden ihrer Familie näher sein. Die wohnt am Chiemsee und so war Salzburg der perfekte Kompromiss. Liebes Team vom Lievitamente: Schön, dass ihr da seid!

Lievitamente
Elisabethstraße 21a
06643585844
www.lievitamentesalzburg.at

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