Essen & Trinken Neu in Salzburg

Neu in Salzburg: Das M Passione im Andräviertel

Macarons und Eclairs aus Meisterhand.

Das M Passione haben wir bemerkt, als wir am Valentinstag auf der Suche nach einem Last-Minute-Häppchen waren. Zufälligerweise war der 14. Februar der Eröffnungstag der Patisserie in der Wolf-Dietrich-Straße. Wir hatten also ausgesprochenes Glück.

Ganz neu im Business ist das M Passione aber nicht: Früher gab man in der Panzerhalle kostbare Pralinen und Törtchen aus und ein veganes und vegetarisches Bistro namens „Naturschale“ war Insidern auch ein Begriff. Für die neue Patisserie hat man nun einen zentraleren Standort gewählt und der gefällt uns ganz gut: Im schönen Andräviertel flanieren wir als Stodinger schließlich öfter mal vorbei als in der fernen Panzerhalle.

Vor den Fenstern bleibt man auch gerne stehen: Helles und freundliches Interieur, Bänke unter Kissen und Stühle in zartrosarotem Leder lenken den Blick gekonnt in die Glasvitrine voller bunter Macrons, saftiger Éclairs und ästhetischer Törtchen. Der Mann hinter dem Kuchen ist Martin Studeny und ein Meister seines Fachs. Er hat die Kunst des Patissiers auf der internationalen Bühne gelernt, war in Frankreich, Amerika und Belgien, im Salzburger Café Fingerlos und im Schloss Fuschl. Ab und zu hat er auch bei den Chocolatier- Weltmeisterschaften vorbeigeschaut und einmal sogar den dritten Platz abgestaubt.

Dass Martin die Pralinen in handwerklicher Tradition selbst in die Formen gießt, Blütenaromen extrahiert und Nusskrokant herstellt, macht die hübschen Kreationen in den Vitrinen noch viel attraktiver. Die meiste Zeit verbringt er im Hinterraum der Patisserie, die Wunderküche, die uns verschlossen bleibt. Dort werden übrigens auch Hochzeits- und Geburtstagskuchen auf Wunsch hergestellt. Im Elfenbeinturm der Exklusivität will das M Passione aber nicht bleiben: Deshalb gibt es das Lokal mit Kaffee und Törtchen To Go für alle.

M Passione
Wolf-Dietrich-Straße 17
Di-Fr: 9.00-18.00 Uhr
Sa: 9.00-16.00 Uhr
So: 9.00-15.00

Veronika Ellecosta

Veronika Ellecosta ist aus Südtirol ausgewandert, des Studiums und des Auswanderns wegen. Ist in Salzburg angekommen. Hat bei Fräulein Flora Unterschlupf gefunden und begonnen, die Stadt schreibend zu erkunden und damit immer wieder aufs Neue anzukommen.