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Coronavirus: So könnt ihr in Salzburg helfen

So helft ihr euren Nachbarn in Zeiten der Corona.

Update: 16. März 2020

Mittlerweile weiß es wirklich jeder: Vor allem alte Menschen und Personen mit Vorerkrankungen sind besonders vom Coronavirus gefährdet. Deswegen ist es eigentlich unverhandelbar, die Regeln der Regierung einzuhalten. Trotzdem: Es gibt Menschen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Und es wird auch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass wir diese Menschen unterstützen sollen. Wir fassen untenstehend zusammen, wie man Menschen in Zeiten der Corona helfen kann. Zur Info: Wir erweitern dieses Dokument, sobald wir neue Infos haben.

Diakoniewerk sucht freiwillige Helfer*innen

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr euch ab sofort per Email unter freiwilligenarbeit.sbg@diakoniewerk.at anmelden. Bitte gebt bei der Registrierung folgende Informationen an: Name, Stadtteil, Telefonnummer, E-Mailadresse. Wichtig: Als Helfer*innen kommen nur Salzburger*innen unter 60 Jahren in Frage.

Weitere Informationen zu dem Angebot “Salzburg gehört zusammen” findet ihr auf der Webseite der Diakonie.

Angebot und Nachfrage regeln mit den Quarantänehelden

Die Plattform, die im gesamten deutschsprachigen Raum aktiv ist, führt Menschen, die Hilfe suchen und Menschen, die Hilfe bieten zusammen. Wer in Salzburg helfen möchte, kann seine Dienste anbieten – und wird bei Nachfrage informiert. Aufgrund des kurzen Bestehens ist die Seite gerade am Wachsen, regelmäßiges Reinschauen lohnt sich.

Im Wohnhaus helfen

Die einfachste aller Möglichkeiten ist die Hilfe im eigenen Wohnhaus. Dafür reicht es, sofern ihr nicht zur Risikogruppe gehört, einen Zettel mit eurem Angebot im Stiegenhaus aufzuhängen. Eine tolle Vorlage hat Anna Schiester gemacht – hier geht es zum Download. Angebote können sein: mit dem Hund rausgehen, einkaufen gehen oder andere notwendige Erledigungen machen. Bitte achtet auch hier darauf, die Spielregeln (Abstand, Kontaktlosigkeit, …) einzuhalten.

Ehemalige Zivildiener können sich freiwillig melden

Ehemalige Zivildiener können sich zum außerordentlichen Dienst melden. Die Dauer wird mit rund drei Monaten beziffert. Wie das Ganze ausschaut, hat die Zivildienstserviceagentur zusammengefasst – hier müsstet ihr euch auch melden.

Mit Kinderbetreuung helfen

Die Message ist klar: Eltern sollen – so gut es geht – zuhause bleiben und im Home Office weitermachen. Das geht leider nicht bei allen und die Großeltern als Betreuungspersonen fallen aktuell aus. Über die Jobplattform hokify können sich Menschen, die Kinderbetreuung anbieten wollen oder suchen (in der Nachbarschaftsumgebung und bitte immer nur auf eine Familie fokussieren), informieren.

Matthias Gruber

Hat studiert, als man in der Uni noch rauchen durfte und macht seitdem immer irgendwas mit Medien. Bei Fräulein Flora hat er endlich einen Arbeitsplatz gefunden, an dem er sich nicht täglich heulend im Klo einsperren möchte. Und bleibt deshalb noch ein bisschen.