Aus dem Magazin

Coronavirus: So könnt ihr in Salzburg helfen

So helft ihr euren Nachbarn in Zeiten der Corona.

Mittlerweile weiß es wirklich jede*r: Vor allem alte Menschen und Personen mit Vorerkrankungen sind besonders vom Coronavirus gefährdet. Deswegen ist es eigentlich unverhandelbar, die Regeln der Regierung einzuhalten. Wir fassen untenstehend zusammen, wie man Menschen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind, in Zeiten der Corona helfen kann.

(Wenn ihr weitere Angebote kennt, sagt es uns gerne mit einer Mail an info@fraeuleinflora.at – wir aktualisieren laufend)

Diakoniewerk sucht freiwillige Helfer*innen

Das Diakoniewerk organisiert gemeinsam mit der Stadt Salzburg, den Bewohnerservices und der ÖH Unterstützung für Menschen jeden Alters. Freiwillige sind dafür stets gesucht. Aber auch Menschen, die Hilfe benötigen, können sich melden unter 0662 6385 51000 oder freiwilligenarbeit.sbg@diakoniewerk.at.

Worum geht’s?

Digitaler Besuchsdienst:
Aufgrund von Corona wünschen sich immer mehr ältere Menschen ein Smartphone oder Tablet. Oft fehlt ihnen aber das Wissen, wie sie es gut einsetzen. Das Diakoniewerk vermittelt Freiwillige, die das regelmäßig mit ihnen üben und sie auf dem Weg zum Digitalen Profi begleiten. Ganz nebenbei lernt man neue Menschen und ihre Lebenserfahrung kennen.

Online-Nachhilfe:
Für Kinder, die beim Distanz-Lernen Hilfe brauchen, organisiert das Diakoniewerk freiwillige Lernbegleiter*innen.

Weitere Informationen zu dem Angebot “Salzburg gehört zusammen” findet ihr auf der Webseite der Diakonie.

Angebot und Nachfrage regeln mit den Quarantänehelden

Die Plattform, die im gesamten deutschsprachigen Raum aktiv ist, führt Menschen, die Hilfe suchen und Menschen, die Hilfe bieten, zusammen. Wer in Salzburg helfen möchte, kann seine Dienste anbieten – und wird bei Nachfrage informiert. Aufgrund des kurzen Bestehens ist die Seite ständig am Wachsen, regelmäßiges Reinschauen lohnt sich.

Im Wohnhaus helfen

Die einfachste aller Möglichkeiten ist die Hilfe im eigenen Wohnhaus. Dafür reicht es, sofern ihr nicht zur Risikogruppe gehört, einen Zettel mit eurem Angebot im Stiegenhaus aufzuhängen. Eine tolle Vorlage hat Anna Schiester im ersten Lockdown gemacht – hier geht es zum Download. Angebote können sein: mit dem Hund rausgehen, einkaufen gehen oder andere notwendige Erledigungen machen. Bitte achtet auch hier darauf, die Spielregeln (Abstand, Kontaktlosigkeit, …) einzuhalten.

Online-Nachhilfe geben

Student*innen und andere Freiwillige können bei der Initiative #SalzburgGehörtZusammen mitmachen und eine kostenlose Lernbegleitung anbieten. Abgehalten wird die Nachhilfe über Videotelefonie. Wer dieses Angebot in Anspruch nehmen möchte, trägt sich einfach im dazugehörigen Online-Formular ein oder schickt eine Mail an lernbegleitung@lehramt-salzburg.at. Alle, die ihr Wissen gerne kostenlos weitergeben und eine Online-Nachhilfestunde abhalten möchten, können auch eine Mail an diese Adresse schicken.

Foodsharing

Foodsharing macht nicht nur in Zeiten wie diesen Sinn. In Salzburg kommen hier zum Beispiel Fairteiler zum Einsatz. Das sind Kühlschränke und/oder Regale, zu denen man Lebensmittel bringt, die man nicht mehr benötigt. Jede*r kann sich von dort wiederum Lebensmittel mitnehmen, die sonst weggeworfen werden würden. Fairteiler befinden sich etwa an der NaWi, der GesWi, im MARK oder im ABZ – Haus der Möglichkeiten. Aktuelle Öffnungszeiten beachten!

Matthias Gruber

Hat studiert, als man in der Uni noch rauchen durfte und macht seitdem immer irgendwas mit Medien. Bei Fräulein Flora hat er endlich einen Arbeitsplatz gefunden, an dem er sich nicht täglich heulend im Klo einsperren möchte. Und bleibt deshalb noch ein bisschen.