Aus dem Magazin

Dating-Tipps für Romantische

Love, Love, Love.

So, es ist passiert. Ihr habt euch verliebt. Und ihr habt euren Angebeteten aus irgendeinem Grund dazu überreden können, dass er/sie sich mit euch trifft. Gut, dass wir auch alle permanent sehr verliebt sind und schon schöne Dates in Salzburg haben. Deswegen machen wir eine kleine Serie für euch: Dating in Salzburg. Nummer 1: das perfekte Date für Romantische.

Zuerst einmal: Echte Dates werden per Brief vereinbart. Findet die Adresse eures Dating-Partners heraus. Eine kleine Notiz („Triff mich da und dort um diese Uhrzeit“) ist viel aufregender, als stundenlange Whatsapp-Nachrichten und akribische Planung.

Treffpunkt um 16.00 Uhr: Ihr trefft euch auf der Unipark-Dachterrasse. Am Nachmittag hat sich wirklich jeder einen unklaren Kopf verdient. Frisch aus der Arbeit verzaubert ihr eure(n) Angebetete(n) wahlweise mit einem Gläschen Sekt (inkl. gefrorener Himbeeren, die ihr im Billa in der Kaigasse kaufen könnt) oder einem kühlen Bierchen. Ist das Eis erst gebrochen, geht die Romantik richtig los. Wer sich wirklich ins Zeug legen will, hat ein paar Wiesenblumen mit – nicht so übertrieben wie Rosen, aber trotzdem süß. Und die kann man danach trocknen (darauf stehen wir Fräuleins zumindest).

Weiter geht’s um 17.00 Uhr: Und zwar auf den Mönchsberg auf die sagenumwobende Humboldt Terrasse. Die atemberaubende Kulisse der Wälder und Wiesen, die Salzburg säumen, können bei eurem Date nur zu einem Endorphin-Höhepunkt führen. Und da wollen wir hin. Also, die brennenden Wadeln beim Aufstieg ignorieren! Am Ziel angekommen habt ihr natürlich eine kleine Überraschung vorbereitet. Ein Picknick-Korb ist mit lauter selbstgemachten Leckereien versteckt. Achtung: Decke, Kerzen, Feuerzeug und einen Pulli (falls dem/der anderen kalt werden könnte) nicht vergessen!

Jetzt wirds gemütlich, wir haben bald 18.00 Uhr: Eure Liebschaft ist jetzt ganz beeindruckt von eurer sportlichen Leistung und erschöpft. Sehr gut – da tut nämlich ein weiteres Gläschen sein Übriges. Unbedingt für Musik sorgen. Da gibt’s so Mini-Boxen, das Handy oder iPad. Ihr kennt euch da sicher besser aus. Eine Playlist ist unabdingbar. Drei Lieder, die auf jeden Fall draufmüssen:

Bright Eyes: The first day of my life
Woodkid: I love you
Fiva: Mein Herz tanzt Farben

Während ihr euch unterhaltet und anstoßt und schmaust, wird sich sicher eines dieser Lieder als „euer“ Lied beweisen.

21.00 Uhr, es wird schön langsam finster: Umso besser, weil ihr habt ja für einen Pullover, eine Decke und Kerzen gesorgt. Oder? Dann auf zum Grand Finale: ein Taschen-Feuerwerk. Packt euch in den Picknick-Korb ein paar Sternderlspritzer (wahlweise Überbleibsel von Weihnachten bei Mama oder aus dem Supermarkt). Und sagt ganz lieb: „Jetzt gibt es ein Feuerwerk, aber nur ein kleines.“
Am besten auch gleich fotografieren (ganz lange Belichtungszeit), wie ihr mit den Sternderlspritzern Herzerl in die Luft malt.

Der Abend klingt bei einem gemeinsamen Spaziergang in Richtung Stadt aus – oder fängt an, wenn ihr beginnt, um die Häuser zu ziehen. Schummrige Lokale, die sich gut zum Schmusen eignen und wo sich keiner aufregt, wenns beim Herummachen mal heftiger wird, sind übrigens erfahrungsgemäß das Flip und die Russ Bar.

Wir wünschen auf jeden Fall einen liebevollen Sommer.

Eva Krallinger-Gruber

Eva ist eine richtige Ex-Exil-Salzburgerin. Frankreich, USA, Schweiz - aber nirgends ist es wie zuhause. Journalismus, Marketing (Kosmetik und dann Bier) und eigentlich redet sie auch ganz gern.