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10 Tipps für ein Outdoor-Wochenende in Saalfelden Leogang

Pack die Radlhose ein, nimm dein kleines Wanderstöcklein.

Vor kurzem hat es uns wieder einmal ins SalzburgerLand verschlagen – genauer gesagt nach Saalfelden Leogang. Dort hatten wir jede Menge erste Male in Sachen Outdoorsport. Während wir in Salzburg gemütlichere Bergtouren und radeln entlang der Salzach gewohnt waren, warteten in Saalfelden Leogang größere Kaliber auf uns. Hier ist unser Guide für ein sportliches Wochenende in Saalfelden Leogang – perfekt zum Nachmachen!

#1 Im Salzburger Hof die Beine hochlagern

Nach dem Muskelkater, den ihr vom Wandern und Biken mit Sicherheit haben werdet, freuen sich die müden Beinchen aufs Entspannen. Das geht besonders gut im Salzburger Hof Leogang. Erstens, weil er sich direkt gegenüber der Asitzbahn befindet, von der aus ihr viele Aktivitäten starten könnt. Und zweitens, weil man dort richtig schön wellnessen kann: Sauna, Whirlpool, Massagen. Was will man mehr?

Salzburger Hof Leogang

#2 Beim Flying Fox XXL einen Adrenalinkick holen

Im SalzburgerLand gibt es jede Menge Möglichkeiten, auf einem Flying Fox durch die Luft zu fetzen. Der mit der höchsten Geschwindigkeit weit und breit befindet sich an der Mittelstation des Asitz. Beim Start haben wir einen Zunder von bis zu 130 km/h drauf. Geflogen wird übrigens mit dem Kopf voran – und zwar über Wiesen, Baumwipfel und Wanderwege.

Flying Fox XXL Leogang

#3 Hutessen auf Huwis Alm

Hut-was? Wir eingfleischten Stodinga haben bis vor kurzem noch nie etwas von Hutessen gehört. Hier wird Fleisch auf einem gusseisernen „Hut” gebraten. Aber wehe, es rutscht runter – das bedeutet eine Runde Schnaps. Als Beilagen gibt es Knoblauchbrot, Salat, Kartoffel, Soßen und was das Herz sonst noch so begehrt. Wir waren zum Hutessen in Huwis Alm in Priesteregg. Die Einheimischen sagen nämlich, dort gibt es das beste weit und breit.

Huwis Alm

#4 Im Bikepark ans Downhill-Fahren herantasten

Pumpen, bremsen, richtig Kurven fahren. Wer ein*e echte*r Biker*in werden möchte, fängt klein an. Und zwar am besten im Bikepark Leogang. Er ist einer der ersten und größten Bikeparks in Europa und bietet alles, um einen aufs Downhill-Biken vorzubereiten. Und zwar so, dass sogar wir (!) am Ende des Tages einen echten Trail gefahren sind. Aber dazu später mehr. Im Bikepark tastet man sich step by step an die Trails heran, lernt das richtige Bremsen, Kurven fahren und die ideale Blickrichtung beim Fahren. Nach ein paar Stunden Training am Riders Playground geht es für uns ausgepolstert wie ein Ninja Turtle ans Eingemachte.

Bikepark Leogang
© Saalfelden Leogang Touristik / Michael Geißler

#5 Erste Downhill-Trails ausprobieren

Weil wir so brav geübt haben, geht es am Nachmittag auf „richtige” Downhill-Trails. Rund um den Asitz gibt es insgesamt 15 Strecken in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Rauf geht es entweder mit dem Schlepplift oder mit der Bike-Gondel. Wer kein Bike hat, kann sich eines an der Talstation ausleihen und dort auch einen Guide engagieren, wenn’s wäre. Wir fahren auf den Asitz, nehmen uns insgesamt vier Trails vor und brettern durch den Wald, über Wurzeln und Stock und Stein in Richtung Tal. Geil woas!

Bikepark Leogang

#6 Eine E-Mountainbike-Tour in der Region unternehmen

Wer vom Downhillen müde ist oder die Sache gemütlicher angehen möchte, fährt mit dem E-Bike oder -Mountainbike durch die Region. Empfehlen können wir eine Tour von Leogang nach Saalfelden mit ein paar Stopps auf Erhöhungen. Von dort aus hat man eine wahnsinns Sicht auf Berg und Tal. Bergauf einfach auf „Turbo” schalten, dann tropft keine einzige Schweißperle von der Stirn. Die Bikes kann man sich übrigens auch an der Asitz-Talstation ausleihen.

E-Mountainbiken Saalfelden Leogang

#7 Lokale Betriebe besuchen

Wer mit dem Radl fährt, muss sich stärken. In Saalfelden gibt es jede Menge kulinarische Stopps, die dafür prädestiniert sind. Zum Beispiel der Hofladen von Miranda Stevens. Die gebürtige Holländerin hat sich während eines Aufenthaltes in Leogang in ihren zukünftigen Mann verliebt – und ist dort geblieben. In ihrem HPH-Hofladen verkauft sie diverse Bauernprodukte, wie selbst hergestellte Butter, Topfen, Aufstriche, Bio-Eier, Brot, Nudeln, Liköre und was die Saison sonst noch hergibt. Nach der Stärkung bei Miranda schauen wir ein paar Häuser weiter zum Alpakastall Saalfelden. An den flauschigen Viecherl kommt man einfach nicht vorbei. Monika und Gerhard Wimmer betreiben hier eine kleine Alpakazucht, bieten Alpaka-Trekking an und verkaufen feine Wollprodukte im dazugehörigen Hofladen.

Saalfelden Leogang

#8 Zur Einsiedelei wandern

Wer in Saalfelden den Kopf hebt und auf die umliegenden Berge schaut, entdeckt ein kleines Kircherl mitten im Bergfels. Das ist die Einsiedelei. Vor ein paar Jahren hat Saalfelden einen dazugehörigen Einsiedler gesucht und aus der ganzen Welt sind Bewerbungen eingegangen. Geworden ist es schließlich Stan Vanuytrecht aus Belgien, der seit 2017 in der kleinen Kirche über Saalfelden lebt. Zur Einsiedelei wandert man etwa 20-30 Minuten – oben kann man die Aussicht genießen, jausnen oder sich mit dem Einsiedler unterhalten, wenn man ihn zufällig antrifft.

Einsiedelei Saalfelden

#9 Zum Sonnenaufgang auf dem Berg sein

Wer im Sommer zum Sonnenaufgang am Berg sein möchte, muss früh aufstehen. Unser Wecker läutet um 02:30 Uhr – eine halbe Stunde später starten wir die Tour auf das Spielberghorn in Leogang. Parken kann man bei der Knappenstube in Leogang – wir fahren noch etwas weiter hinauf und wandern von der Lindlalm aus in Richtung Gipfel. Insgesamt sind wir zwei Stunden unterwegs und erreichen das Spielberghorn pünktlich um 05:30 Uhr. Tipp: Obwohl es Sommer ist, sind die Temperaturen um diese Uhrzeit richtig niedrig. Wir empfehlen eine leichte Daunenjacke, Wechselshirts und im Idealfall auch dünne Handschuhe. Dann heißt es warten, bis die Sonne aufgeht. Ob es sich ausgezahlt hat? Seht selbst!

Saalfelden Leogang

Saalfelden Leogang

#10 In der Lindlalm einkehren

Beim Abstieg vom Spielberghorn kehren wir am Startpunkt unserer Wanderung, der Lindlalm, zum Frühstücken ein. Es ist etwa acht Uhr und kein Mensch weit und breit zu sehen. Wir haben die Alm für uns alleine. Das Frühstück ist dermaßen üppig und lecker, dass wir fast zwei Stunden lang vor uns hinessen. Viele der Produkte sind von den Hüttenleuten selbst gemacht. Unsere Empfehlung: Probiert unbedingt auch einen Almwuzl – für diesen ist die Lindlalm weit und breit bekannt.

Lindlalm Leogang


Schleichwerbung? Nein danke!
Wir nehmen für unsere redaktionelle Berichterstattung niemals Geld an. Werbung gibt es beim Fräulein, aber selten. Und wenn, dann schämen wir uns nicht dafür, denn auch wir müssen von etwas leben. Wir finden aber, ihr solltet es wissen. Also: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem SalzburgerLand und der Saalfelden Leogang Touristik entstanden. Wir waren mit weiteren Blogger-Kollegas unterwegs, wurden auf alle Aktivitäten eingeladen und hatten danach Glücksgefühle en masse. Danke für die Gastfreundschaft!

Miriam Kreiseder

Miriam hat ihre Zelte in Wien, Kufstein und Porto aufgeschlagen, bevor es sie wieder nach Salzburg gezogen hat. Am liebsten schreibt sie über Musik und Alltagsgeschichten.