Übernachten

Ungewöhnlich Übernachten in Salzburg

Für alle, die mal etwas Hotel-Abwechslung brauchen.

Im Märchenschloss schlummern oder im Backpacker-Hostel die Gemeinschaftsdusche vollkotzen? Du hast die Wahl.

Backpacking für Warmduscher: Das YOHO

Wer auch im kleinen Salzburg die große Backpacker-Experience sucht, sollte im YOHO einkehren – dem ersten Haus am Platz in Sachen juveniles Wohlstandsnomadentum. Das Hostel bietet alles, was das Backpacker-Herz begehrt: Gratis WLAN, Waschmaschinen, eine Bar, warmes Abendessen und jede Menge andere Reisende, die nur darauf warten, mit dir Reisestories und One Night Stands zu teilen. Im Achtbettzimmer schläfst du ab 17 Euro.
Paracelsusstraße 9

Für den Städtetrip mit Oma: Das JUFA

Das Jugend- und Familiengästehaus (JUFA) vermittelt zwar auf den ersten Blick etwas weniger Backpacker-Feeling, hat dafür aber eine exzellente Lage mitten in der Stadt. Und auch hier werden alle Wünsche erfüllt: Von der Bar bis zum Elektrobike-Verleih. Damit eignet sich das Haus nicht nur für den Junggesellenabschied mit den Mädels, sondern auch für den 3-Generationen-Städtetrip mit Mutti und Omi. Preise für ein Bett ab 40 Euro.
Josef-Preis-Allee 18

Die Prise Extravaganz: Arte Vida Boutique Guesthouse

Das Arte Vida Boutique Guesthouse ist unsere jüngste Entdeckung: Entzückende 5 Zimmer hat das Appartment-Haus mitten im Herzen der Stadt, am Anfang der Linzergasse. Ab 59 Euro ist man dabei und kann von der einzigartigen Lage und dem Ambiente im Haus profitieren. Absoluter Tipp auch für alle Reisenden, die etwas länger bleiben wollen.
Dreifaltigkeitsgasse 9

Bergluft schnuppern in der Stadtalm

Wer gleich zum Frühstück den Panoramablick über die Salzburger Altstadt genießen will, der ist in der Stadtalm am Mönchsberg gut aufgehoben. Ein Bett mit Frühstück und traumhafter Aussicht gibt es schon ab 20,50 Euro.
Am Mönchsberg 19c

Survival-Feeling: Camping Salzburg Nord

Symbolfoto- so weit weg vom Schuss ist der Campingplatz Nord doch nicht.

Wenn du dir in der gefühlt regenreichsten Stadt Mitteleuropas das zelten antun willst, bist du im Camping Salzburg-Nord gut aufgehoben. „Nord“ ist in diesem Fall das Codewort für „etwas außerhalb des Zentrums“. Macht aber nichts – denn mit Rad (gibt es vor Ort auszuleihen) oder Bus ist man in wenigen Minuten im Zentrum.
Samstraße 22a

Blaues Blut steigt in Schloss Leopoldskron ab

Foto: Hotel Schloss Leopoldskron

Touristen kennen das Schloss Leopoldskron vor allem wegen seiner Statistenrolle in der Hollywoodoperette Sound of Music. Tatsächlich wurde es in der Zwischenkriegszeit aber nicht von einer singenden Spießerfamilie bewohnt, sondern von dem Festspielgründer Max Reinhardt. Er hat das Märchenschloss mit viel Liebe in ein Zauberreich verwandelt, das bis heute fortbesteht – mit einer Bibliothek, in der die Zeit still steht und einem Park, der aus Shakespeares Sommernachtstraum stammen könnte. Das Schloss ist allerdings nicht offen zugänglich – es sei denn, man nimmt sich ein Zimmer im dazugehörigen Hotel. Ab 80 Euro pro Person in Doppelzimmer kann man dort nach Herzenslust in Weltvergessenheit schwelgen.
Leopoldskronstraße 56-58

Matthias Gruber

Matthias Gruber ist ein Ur-Salzburger, der auszog, um Italien und Wien zu erobern. Gern ist er wieder zurückgekommen und macht für das Fräulein Flora wunderschöne Fotos der “Nicht-Nur-Mozartstadt”, die von witzigen Texten begleitet werden.