Mischmasch

[Werbung] Soll ich das studieren? Martina hat „KMU-Management & Entrepreneurship“ in Urstein studiert

Jetzt bis 30. Juli 2022 für einen Studienplatz im Herbst bewerben

Lernen, was in einem KMU passiert und wie man damit umgeht

Noch bis 30. Juli könnt ihr euch für den Studiengang „KMU-Management & Entrepreneurship“ (Bachelor, berufsbegleitend) an der FH Salzburg am Campus Urstein bewerben. Warad das was?

Betriebswirtschaft im Konzern ist das Gleiche wie in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Stimmt? Stimmt nicht ganz, würde Stefan Märk sagen. Er ist Studiengangsleiter von „KMU Management & Entrepreneurship“ an der FH Salzburg. KMUs haben eine ganz andere Dynamik wie zum Beispiel Konzerne. KMU, das sind oft Familienunternehmen, die neben einer ökonomischen Perspektive auch stark sozial geprägt sind.

„Wenn die Führung von 50 Personen so und so viel Arbeit ist, dann ist die Führung von 10 Personen nicht um ein Fünftel weniger Arbeit. So funktioniert das nicht, das wäre zu leicht“, sagt Stefan Märk. KMUs und große Unternehmen sind komplett anders aufgebaut, wären sie ein Kuchen, würde dieser gleich viel Arbeit verursachen, aber andere Zutaten benötigen. Welche Zutaten das für KMUs sind, das wird im berufsbegleitenden Lehrgang (6 Semester) erarbeitet.

So schaut Stefan Märk aus.

Wer studiert KMU-Management & Entrepreneurship an der FH?

Laut Stefan sind es drei Studierendentypen:

#1 Studierende, die (möglicherweise) ein Familienunternehmen übernehmen werden
#2 Studierende, die in einer Firma arbeiten und eine Idee haben, die sie einer neutralen Umgebung ausarbeiten wollen
#3 Studierende, die sich entschlossen haben, Unternehmer*in zu werden – mit allen Konsequenzen

Lernen, wie man mit der Familie im selben Unternehmen arbeitet

Klar, sagt Stefan Märk, gibt’s im KMU-Studium die klassischen BWL-Themen: Finanzierung, Buchhaltung, Marketing usw. Der Unterschied ist, dass diese von Lehrenden unterrichtet werden, die „KMU-isch“ sprechen. Die wissen, wie man Marketing in einem KMU macht, wie ein realistisches Budget im KMU aussieht, was ein plausibler Ablaufplan ist. Neben den fachlichen Aspekten kommt beim KMU-Studium das „Emotionale“ dazu. Es ist nicht dasselbe, einen Mitarbeiter zu kündigen, mit dem man in die Schule gegangen ist, wie 3.000 Leute zu entlassen, weil es sich finanziell nicht ausgeht. Entlässt man 3.000 Leute, ist das, blöd gesagt, das Problem vom AMS. Entlässt man den Jugendfreund, ist es das Problem des Unternehmers und seinem Ansehen im Ort.

Entlässt man 3.000 Leute, ist das, blöd gesagt, das Problem vom AMS. Entlässt man den Jugendfreund, ist es das Problem des Unternehmers und seinem Ansehen im Ort.

Deswegen wird im Unterricht auch oft über das Thema „Das kann ich nicht machen, das gehört sich nicht, das tut man nicht“ gesprochen. „Es ist ein Training, im Studium lernt man unterschiedliche Möglichkeiten, mit Situationen umzugehen, die man im Alltag dann anwenden kann“, sagt Stefan.

>>> Schon gelesen: Johanna und Stefan studieren „Betriebswirtschaft“ an der FH Salzburg <<<

Martina hat nach Studienabschluss ihre Firma gegründet.

Wann das Studium auch ohne KMU sinnvoll ist

Martina hat sich durch ein Rechtswissenschaftsstudium gequält, bis sie endlich eingesehen hat: „Das ist nichts für mich, das lasse ich jetzt sein.“ In einem halbwegs guten Assistenz-Job wurde ihr im Alter von 30 Jahren von der Vorgesetzten erklärt, dass sie den Plafond (Gehalt und Inhalt) ihrer beruflichen Karriere erreicht hat. Daraufhin begann es bei Martina zu rattern. Nach einer Recherche stieß sie auf das Studium KMU-Management, sagt niemandem etwas von ihrer Bewerbung und versuchte ihr Glück um einen Studienplatz. „Ich war mir ziemlich unsicher, weil ich mein Rechtsstudium abgebrochen habe, das hat noch etwas an mir genagt“, erinnert sich Martina. Als sie den Studienplatz bekommen hat, teilte sie ihrer Familie mit: „Wir sehen uns wieder in drei Jahren, ich bin jetzt beschäftigt.“

Martina hat sich durchgebissen: Freitag bis Samstag waren drei Jahre lange für die FH reserviert: Präsenzunterricht, Präsentationen, Papers nahmen viel Zeit in Anspruch und Martina sagt: „Ich will nicht lügen, es ist – in Kombination mit einem Vollzeitjob – viel. Aber es ist schaffbar.“

Mit dem Bachelor in der Hand ins Gründerzentrum

Nach ihrem Abschluss ist Martina nicht mehr ins Angestelltenverhältnis zurückgegekehrt. Stattdessen hat sie die Digitalagentur 13Punkt4.at gegründet. Für sie war wichtig, „endlich was zu machen, was einen wirklichen Impact hat.“ Mit ihrem Büro für Digitalisierung hilft sie KMUs, ihr Potenzial zu erkennen und führt sie beratend durch den Prozess der Digitalisierung. „In meinen früheren Jobs habe ich mich manchmal gefragt, was passieren würde, wenn ich am nächsten Tag einfach nicht auftauche“, erzählt Martina. Diese Frage hat sie aus ihrem Kopf streichen können: „Es ist wirklich schön, wenn man anderen mit dem, was man weiß, helfen kann.“

Das Studium hat Martina dabei geholfen, zu verstehen, was in KMUs wirklich wichtig ist. „Ich hatte Studienkolleg*innen, die waren frisch aus der Schule und welche, die waren knapp vor der Pension. Viele waren Unternehmerkinder und haben ihre Probleme in der Klasse besprochen“, sagt Martina. Wer eine kleine Firma hat, müsse im Normalfall alles machen, vom Marketing über Buchhaltung. Für Optimierungen bleibe wenig Zeit, weil man ja im operativen Geschäft arbeiten muss. Hier setzt Martinas Angebot an: „Oft kann man sich das Leben leichter machen, wenn man einige Prozesse verändert, das zeige ich meinen Kund*innen.“


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Eva ist eine richtige Ex-Exil-Salzburgerin. Frankreich, USA, Schweiz - aber nirgends ist es wie zuhause. Journalismus, Marketing (Kosmetik und dann Bier) und eigentlich redet sie auch ganz gern.

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