Anlegen in Salzburg
Aus dem Magazin Werbung

[Werbung] Geld anlegen für Dummies

Wer hat Angst vorm Investieren?

First things first: Wir sind finanztechnische Idioten und haben keine Vorsorge whatsoever. Deswegen haben wir beschlossen, uns zu informieren. Welche Vorkehrungen muss man in jungen Jahren treffen, um später nicht mit zwei Löchern in den Hosentaschen dazustehen?  

Ergebnis einer kurzen Ecosia-Recherche: Alleine werden wir unser Anlage-Portfolio nicht aufdastellen. Deswegen haben wir bei der Raiffeisenbank nachgefragt. Erhört hat uns Alexander Danglstätter. Als Privatkundenbetreuer redet er jeden Tag mit Menschen unseres Wissensstandes und hat es tatsächlich geschafft, auch uns ein Basiswissen zu vermitteln und folgende Fehlannahmen aufzuklären.

Fehlglaube #1: Geld anlegen ist wie Geld beim Fenster rausschmeißen.

War neu für uns: Anlegen heißt nicht gleich Hochrisikospiel. Es gibt sichere und riskante Anlageformen. Ihr kennt euch damit schon aus? Lest es trotzdem – zur Erinnerung.

Das gute alte Sparbuch
Vorteil: Ich kann jederzeit zu meinem Geld. Wieviel ich wann spare, ist ganz alleine meine Entscheidung.

Nachteil: Zinsen gibt es so gut wie keine, das heißt: Mein Geld liegt zwar am Konto, wird aber nicht mehr. Mäh!

Geeignet für: Menschen mit einem kurzfristigen Sparziel (Nintendo Switch, ein neues Bett, Kurzurlaub)

Der Bausparer: Vielleicht war der Opa doch cleverer als ich dachte
Vorteil: Auch hier kann man jederzeit zu seinem Geld. Normalerweise bleibt es aber ein paar Jahre liegen. In den Bausparer kommt Geld, das man nicht in der Sekunde braucht. Ab einer Summe von 30 Euro pro Monat seid ihr dabei.

Nachteil: Wie bei allen sicheren Anlagevarianten macht es hier nicht „Bumm“ und ihr seid Millionäre. Schade.

Geeignet für: Menschen, die ein paar Jahre in die Zukunft denken können und wollen. Sparziele sind zum Beispiel eine eigene Wohnung (oder deren Anzahlung), ein Auto (bitte ein E-Auto, wenn geht) oder einfach ein Notgroschen für später.

Fehlglaube #2 Aktien sind die einzige Anlageform

Aktien sind so etwas wie die Königsdisziplin im Anlage-Spiel. Bevor man sich damit auseinandersetzt, sollte man die nächste Stufe nach dem Bausparer nehmen. Und die heißt Fonds. Aktienfonds sind eine Sammlung von Firmen, denen man quasi Geld zur Verfügung stellt und dadurch Miteigentümer am Unternehmen wird. Machen die Firmen Gewinn, bekommt man seinen Anteil des Gewinns in Form einer Dividende ausgeschüttet. Macht eine der Firmen im Fonds-Bündel Verluste, ist das nicht so schlimm. Das Risiko ist aufgeteilt und somit geringer. Die Profis reden hier von „Risikostreuung“.

Fehlglaube #3 Wenn ich in Fonds investiere, finanziere ich böse Firmen, die mit Kinderarbeit Gewinn machen (und mir diesen überweisen)

So schlimm ist es nicht, haben wir erfahren. Es gibt bei Fonds Schwerpunkte, die man sich aussuchen kann – zum Beispiel den Nachhaltigkeitsfonds. Darin sind nur Firmen vertreten, die bestimmte Auflagen erfüllen. Und auch umgekehrt: Wer die Auflagen nicht mehr erfüllt, fliegt raus. Dafür sorgt der/die Fondmanager/in, die das Produkt regelmäßig prüfen. Welchen Schwerpunkt eure Fonds haben sollen, könnt ihr selbst bzw. im Gespräch mit eurem Berater/eurer Beraterin herausfinden.

>> Schon gelesen: 4 Hacks wie ihr mit eurem Online Banking easy Geld spart <<<

Fehlglaube #4 Wenn ich investiert habe, muss ich immer in die Bank rennen, um den Status zu checken

Klingt enorm anstrengend, vor allem weil sich Kurse ständig ändern. In der Realität ist es aber unkompliziert. Alle Anlage-Geschichten sind im Mein ELBA, dem Online-Banking von Raiffeisen Salzburg, einsehbar. Klickt man rein, weiß man zu jeder Zeit, wieviel ich gerade besitze und was meine Anlagen wert sind. Falls ihr in Fonds oder in Aktien investiert habt, lasst euch bitte von den täglichen Ergebnissen nicht wahnsinnig machen. Die Kurse werden steigen und fallen, das ist die Quintessenz dieses Spiels.

Fehlglaube #5 Wenn es ums Anlegen geht, bin ich ganz alleine

Ganz klares Nein. Einer der Vorteile einer Bank mit Beratung ist, no–na, die Beratung. Ihr dürft mit euren Fragen jederzeit zu Alexander Danglstätter und seine*n Kolleg*innen kommen und gemeinsam mit ihnen die beste Strategie für sich selbst aushecken. Die kann, wie wir gerade gelernt haben, sehr sicher oder auch ein bisschen riskant sein – abhängig von eurem Sparziel.

Fehlglaube #6 Kryptowährung ist der letzte Schrei und Gold ist out

Natürlich haben auch wir den Hype um Kryptowährung mitbekommen. Mindestens ein Freund einer Freundin eines Bekannten hat dank Kryptowährung in den letzten Jahren ein kleines Vermögen verdient. Oder war das nur ein urbaner Mythos? Wie dem auch sei: Die Raiffeisenbank bietet keine Möglichkeit zur Investition in Kryptowährung an. Gold hingegen hat seinen Glanz in puncto Anlage nicht verloren und wird immer noch gerne als solche genutzt. Fazit: Barren ja, Bits nein.


Schleichwerbung, nein danke!

Wir nehmen für unsere redaktionelle Berichterstattung niemals Geld an. Werbung gibt es beim Fräulein, aber selten. Wenn wir Werbung machen, steht das außerdem ganz klar im Titel und nicht irgendwo versteckt. In diesem Fall dürfen wir uns beim Raiffeisenverband Salzburg für die Zusammenarbeit bedanken. Danke für die wertvollen Infos.

Eva Krallinger-Gruber

Eva ist eine richtige Ex-Exil-Salzburgerin. Frankreich, USA, Schweiz - aber nirgends ist es wie zuhause. Journalismus, Marketing (Kosmetik und dann Bier) und eigentlich redet sie auch ganz gern.