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[Werbung] Haben wir in Salzburg eigentlich sauberen Strom?

Wir haben bei der Salzburg AG nachgefragt

Das mit dem Strom ist ja so eine Sache. Die einen meinen, er kommt aus der Steckdose und ein kleines Heinzelmännchen produziert in der Hausmauer die Energie, die den Mixer antreibt. Die anderen fragen gleich gar nicht nach. Bis jetzt waren wir Team „Nicht-nachfragen“. Gemeinsam mit der Salzburg AG arbeiten wir aber daran, unsere Wissenslücken zu schließen und zu erfahren, was es eigentlich mit unserem Strom auf sich hat.     

#1 Die blödeste Frage zuerst: Seit wann gibt es in Salzburg überhaupt Strom?

Haben wir wahrscheinlich alle im Sachunterricht gelernt, aber seitdem drei Mal vergessen. Also nochamal: Strom gibt es in Salzburg ziemlich lange. Bereits vor 1887 verschickten die feinen Salzburger*innen ihre Telegramme elektrisch. Und selbst auf das erste Wasserkraftwerk mussten unsere Vorfahr*innen nicht ewig warten: Dieses ging 1899 ans Netz. Das erste Wasser-Großkraftwerk für damalige Verhältnisse wurde übrigens am wunderschönen Wiestalstausee in Betrieb genommen.

(c) Franz Neumayr/Salzburg AG

#2 Ort der (Ent-)Spannung: Wie wird im Wiestal mit Wasserkraft Strom erzeugt?

Gute Frage eigentlich, denn: Dort, wo wir baden gehen, bilden der Wiestalstausee und das Wiestal-Ausgleichsbecken die Grundlage für Strom. Das funktioniert so: Das gestaute Wasser (deswegen Stausee) wird zur Turbine geleitet. Der Wasserdruck treibt die Turbine an, diese beginnt sich zu drehen, was den Generator triggert. An diesem sind Elektromagneten angebracht, die jetzt an Kupferdrahtspulen rotieren und Spannung erzeugen. Die Spannung wird in Hochspannung umgewandelt und landet nach einem Besuch in den Umspannwerken in unseren Steckdosen. Klingt irgendwie einfach, nachmachen können wir es trotzdem nicht. Eine Übersicht über alle Wasserkraftwerke gibt es hier.

#3 Wo kommt der Salzburger Strom eigentlich her?

Atomkraftwerke gibt es in Österreich nicht. Der letzte Versuch, eines zu errichten, hieß AKW Zwentendorf und wurde nach der Fertigstellung mittels Volksabstimmung zu einer der größten Investitionsruinen, die Österreich überhaupt erlebt hat. In Salzburg wird Strom hauptsächlich aus sauberer Wasserkraft und Sonnenenergie erzeugt. Damit das so ist, hilft die Salzburg AG kräftig mit. Ihr Strom stammt ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen. Und nimmt damit brav Rücksicht auf die Natur.

#4 Kann ich selbst Strom produzieren?

Wer mit dem Zug Richtung Wien fährt, sieht bei der Ausfahrt aus Salzburg jede Menge Dächer, die mit Photovoltaikanlagen bestückt sind. Das sind Solarpanele, die aus der Energie der Sonne Strom erzeugen. Oft passiert es, dass die Sonne zu viel Power hat und ein Haushalt alleine den erzeugten Strom gar nicht aufbrauchen kann. In einer solchen Situation bietet es sich an, die überschüssige Energie im virtuellen Sonnenstrom Speicher, dem Solar.Depot der Salzburg AG, für einen späteren Zeitpunkt zu speichern.

Solarstrom ist übrigens eine riesen Sache: Bis 2030 will die Salzburg AG mit dem Projekt „Salzburg AG Sonnendach“ jedes Jahr 100 Salzburger Dächer mit Solarzellen mittels Photovoltaikanlagen ausstatten. Als Eigenheimbesitzer*in muss man eigentlich nicht viel machen: Nach einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin kümmert sich die Salzburg AG um Planung, Montage und Abwicklung, inklusive Fördereinreichung. Dabei kann man die Photovoltaikanlagen auch über unverzinsten Ratenkauf erwerben.

(c) Salzburg AG/ Marco Riebler

 

#5 Wieviel Strom verbraucht ein durchschnittlicher Salzburger Haushalt im Jahr?

Gute Frage, wie wir finden. Weil: Jedes Mal, wenn der Strom abgelesen wird, fragt man sich, ob der eigene Verbrauch eh im normalen Bereich liegt. Also, für alle zum Mitschreiben: In einem Haushalt, in dem vier Personen leben, rutscht der Stromzähler jährlich auf 3.500 kWH. Wer in diesem Bereich unterwegs ist, kann aufatmen: Laut der Salzburger AG-Energieberatung handelt es sich hier um einen ökologisch gut vertretbaren Wert.

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#6 Gibt es das Naherholungsgebiet Glanspitz nur wegen der Sohlstufe?

Salzburger*innen kennen den Glanspitz. Spielplatz, Picknickwiese und früher durfte man mal grillen. Habt ihr aber gewusst, dass der Park am Glanspitz in seiner jetzigen Form nur deswegen existiert, weil das Wasserkraftwerk der Sohlstufe Lehen gebaut wurde? Bei den Bauarbeiten hat man sich dazu verpflichtet, alles neu zu gestalten und ökologisch aufzuwerten. Dabei schauten der Spielplatz und die schönen Grünflächen raus. Passt!

#7 Was passiert eigentlich mit den armen Fischen, wenn sie von der Sohlstufe am Weiterschwimmen behindert werden?

Fragt man sich selten, aber wie fühlen sich die Fischlein? In der Sohlstufe Lehen wahrscheinlich ganz ok. Dort wurde nämlich eine Fischwanderhilfe eingerichtet. Beim Runterschwimmen weichen sie seitlich aus, beim Gegen-den-Strom-Schwimmen hilft eine „Pendelrampe“. Da muss man sagen: Chapeau, Salzburg AG, dass ihr bei der ganzen Energie-Gewinnung auch an die lieben Tiere denk. Ist nicht ganz selbstverständlich.

#8 Macht der Almkanal auch Energie?

Wer mit dem Radl den Almkanal entlangfährt, hat nicht nur eine Freude, sondern sieht diverse Kraftwerkchen, die auch aus dem fließenden Strom im Almkanal Energie machen. Zum Beispiel beim Kraftwerk Eichetmühle in Grödig. Die Alm kann somit echt viel: Früher das Wasser fürs Bierbrauen bei Stiegl liefern, uns im Sommer eine gute Zeit bereiten (und den ein oder anderen Sonnenbrand) und Energie erzeugen. Sensationell!

#9 Wie rettet Fensterputzen die Welt?

Allein wahrscheinlich gar nicht, aber: Fensterputzen hilft, den eigenen Energieverbrauch zu reduzieren. Saubere Fenster lassen mehr Licht durch und wärmen so den Raum auf natürliche Art und Weise. Die Salzburg AG hat auf ihrer Seite jede Menge Tipps, wie ihr Energie sparen könnt – mit ganz einfachen Kniffen. Stoßlüften statt Fenster kippen, zum Beispiel. Oder auf den Trockner verzichten und die Kleidung auf den Wäscheständer aufhängen. Wichtige Lektüre!

#10 Keine Frage, aber ein Tipp!

Unsere Kollegin Christina von 23TimeZones hat sich genau angesehen, wie ihr Strom und somit Geld sparen könnt. Schaut auf jeden Fall auf dem Blog vorbei und scrollt euch durch die Tipps. Haben wir auch gemacht – gleich nachdem wir die Jahresnachzahlung überwiesen haben.


Schleichwerbung, nein danke!

Wir nehmen für unsere redaktionelle Berichterstattung niemals Geld an. Werbung gibt es beim Fräulein, aber selten. Wenn wir Werbung machen, steht das außerdem ganz klar im Titel und nicht irgendwo versteckt. In diesem Fall dürfen wir uns bei der Salzburg AG für die super Zusammenarbeit bedanken. 

Eva Krallinger-Gruber

Eva ist eine richtige Ex-Exil-Salzburgerin. Frankreich, USA, Schweiz - aber nirgends ist es wie zuhause. Journalismus, Marketing (Kosmetik und dann Bier) und eigentlich redet sie auch ganz gern.