Ausflugstipps Rausgehen

Sonnenaufgangstour auf den Kleinen Barmstein

Ganz großes Kino auf Halleins Hausberg.

Früh aufstehen, Sonne aufgehen sehen

Es gibt im Leben eines Menschen nicht viele gute Gründe, um früh aufzustehen. Ein Sonnenaufgang am Berg gehört dazu. Geradezu ideal eignet sich dazu der Kleine Barmstein. Man ist schnell oben, hat trotzdem richtiges Bergfeeling und genießt im besten Fall einen traumhaften Sonnenaufgang vor traumhafter Kulisse.

Die Halleiner lieben ihre beiden “Bamstoana”, die markant aus dem Boden ragen und wie zwei steinerne Riesen über die Stadt an der Salzach wachen. Und auch wenn sie von unten schier unbezwingbar wirken: Eine Tour auf einen der beiden – im heutigen Fall auf den Kleinen Barmstein – ist ein schaffbares und lohnendes Unterfangen, vor allem wegen des traumhaften Ausblicks. Vor allem am frühen Morgen. Wenn ihr rechtzeitig am Gipfel ankommen wollt, solltet ihr ca. eine Stunde vor Sonnenaufgang beim Ausgangspunkt starten.

Bertour auf den Kleinen Barmstein

Ausgangspunkt: Parkstreifen Dürrnberger Landstraße (Abzweigung Kleinkirchentalweg)
Gehzeit: ca. 45 Minuten bis zum Gipfel kleiner Barmstein

So kommt ihr auf den kleinen Barmstein

Die kurze Wanderung auf den Kleinen Barmstein ist für geübte Bergsteiger*innen nicht schwierig und belohnt mit einem traumhaften Panorama. Aber Achtung: Der Weg ist an mehreren Stellen richtig ausgesetzt, Bergerfahrung, Schwindelfreiheit und gute Ausrüstung sind ein absolutes Muss!

Es gibt mehrere Varianten, um auf den Kleinen Barmstein zu wandern. Für die Sonnenaufgangstour empfiehlt sich der schnellste Weg: Dazu parkt man an der Dürrnberg Landesstraße und folgt der schmalen Straße durch das Kleinkirchental bergauf. Nach einigen Minuten gabelt sich die Straße, ihr folgt ab hier geradeaus dem Feldweg, der zu einem Bauernhaus ansteigt. Von dort kommt ihr bald zum Fuße des Kleinen Barmsteines. Und hier wird es nun richtig steil und luftig. Bitte gut aufpassen!

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Gipfelbaum statt Gipfelkreuz

Wer oben angekommen ein Gipfelkreuz erwartet, sucht vergeblich. Stattdessen steht hier traditionell ein Maibaum. Ja, richtig gelesen: In Hallein ist es seit jeher Tradition, am 1. Mai am Kleinen Barmstein einen Maibaum aufzustellen. Als wir kürzlich oben waren, fanden wir ihn allerdings nicht wie gewohnt vor, was vermutlich an Corona liegt. Macht aber nichts, noch viel spektakulärer als die Holzstange ist aber der Blick über den Tennengau und die umliegende Bergwelt. Besonders beliebt sind die beiden Barmsteine übrigens bei Sportkletterern. Von einfachen bis extrem herausfordernden Routen findet man hier alles, was das Kraxlerherz begehrt.

Beim Abstieg folgt ihr dem gleichen Weg nach unten, auf dem ihr gekommen seid. Am Fuße des Barmsteines könnt ihr bei Tageslicht statt dem Feldweg auch den schöneren, schmalen Waldweg nehmen. Oder bei der Ruine Thürndl vorbeischauen.

Matthias Gruber

Matthias Gruber ist ein Ur-Salzburger, der auszog, um Italien und Wien zu erobern. Gern ist er wieder zurückgekommen und macht für das Fräulein Flora wunderschöne Fotos der “Nicht-Nur-Mozartstadt”, die von witzigen Texten begleitet werden.

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