Wir probieren das jetzt aus.
Vor einigen Wochen waren wir bei Sabrina zu Hause. Sie ist um die 30, Oberösterreicherin in Salzburg, mag ihren Job, mag ihr Leben, hat einen wunderbaren Freundeskreis und hätte jetzt gern auch noch … einen Partner oder eine Partnerin, quasi als Zusatz, die cherry on top.
Du willst Sabrina kennenlernen? Er oder sie ist egal, meldet euch bei uns: info@fraeuleinflora.at.
Um das Spiel ein wenig spannender zu machen, zeigen wir euch Sabrinas Wohnung, ihr hört Sabrinas Stimme, ihr seht Sabrina in Teilen – aber das Gesicht verstecken wir bis nächste Woche. Die, die Sabrina vorher sehen wollen, melden sich idealerweise zum Newsletter an – da geht die Info zuerst raus. Alle anderen kommen am Tag darauf in den Genuss.
Sabrina, Sabrina, who the fuc* ist Sabrina? Und, wie wohnt sie?
Sabrina haben wir beim gemeinsamen Lesen kennengelernt. Erster Hinweis, also: Sie liest gern. Und zwar in echt, nicht so, wie die Leute, die sagen, Lesen sei ihr Hobby und die dann eine Ausgabe vom Da Vinci-Code daheim haben. Neben dem color-coded-Buchregal ist Sabrinas Einzimmerwohnung angenehm kitschig, bunt und mooodern.
Kunst mit Ausdruck
Ihr ganz eigenes Geschenk an sich selbst zum Geburtstag war ein Auftragswerk vom Salzburger Künstler Günther Konrad, eine Hommage an Frida Kahlo. Die gefällt Sabrina besonders und kommt uns in der Wohnung immer wieder unter. „Sie war so eine coole Frau, die für die Zeit, in der sie gelebt hat, so progressiv war. Das finde ich gut“, sagt Sabrina. Ikonenstatus haben auch der hervorragende Pailletten-Glitzer-Polster und das selbst gebaute Himmelbett, aber das nur unsere humble opinion.
Wie schaut so ein „normaler“ Tag in deinem Leben aus, Sabrina?
In der Früh aufstehen, so früh wie nötig, so spät wie möglich, dann recht schnell in die Arbeit in einer Werbeagentur, dort frühstücken, den Tag verbringen und am Abend gegen 19 Uhr raus, manchmal zum Sport, manchmal mit Freund*innen wohin. Dann ein schnelles Essen, lesen und Serie schauen. „Dass meinem/meiner Partner*in die eigene Arbeit wichtig ist, dass eine Leidenschaft vorhanden ist, ist mir schon wichtig.“ Muss aber nicht die Erwerbsarbeit sein, auch z. B. Ehrenamt kann fesseln. Und, aso, es geht hier nicht darum, dass massiv Einkommen da ist, sondern um die Fähigkeit, für eine Sache zu brennen. Second that!

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Die urban family ist wichtig.
Sabrinas Familienkonstellation ist nicht wirklich traditionell, umso wichtiger sind ihre Freund*innen, ihre urban family. Ihre Freundschaften pflegt Sabrina mit viel Hingabe, aber nicht bis zur Selbstaufgabe. So wie sie irgendwann begonnen hat, Weihnachten alleine zu feiern, ganz entspannt ohne Familiendrama, in einem Spa, macht sie sich auch zu ihrem eigenen Geburtstag eine gute Zeit, allein oder gemeinsam. Finden wir ganz besonders toll, wie gut Sabrina mit sich selbst zurechtkommt. Da könnten manche hier (ähm) was lernen.
Gibt’s die große Liebe?
Die wahre Liebe, die gibt’s schon, sagt Sabrina. Was es mit Sicherheit nicht gibt, ist ein Freifahrtsschein für die ewige Liebe – Beziehungen sind immer ein Kompromiss, es geht um Kommunikation. Und heiraten? „Die Party würd ich cool finden“, aber als Beweis des Zusammengehörens ist es Sabrina nicht so wichtig. Gleiches gilt für Monogamie: „Ich glaube nicht, dass Menschen für Monogamie gemacht sind.“ Wie ein offenes Konzept aussehen würden, weiß sie aber nicht, hat sie noch nie erlebt, kommt uns aber neugierig vor. „Wahrscheinlich braucht es viel Kommunikation“, vermutet Sabrina.
Hast du dir schon einmal einen Traum erfüllt?
Sabrina denkt nach. „Dass ich wieder mobil bin“, sagt sie. Im ersten Moment denken wir an Fuß gebrochen, aber nein: Aufgrund von Panikattacken war Sabrina an einem Punkt in ihrem Leben nicht mehr in der Lage, zu verreisen, in einem Zug zu sitzen, wohin zu fahren. Therapie und Freund*innen haben das Unmögliche möglich gemacht. Träume, liebe Leute, können ganz unterschiedlich sein.