Aus dem Magazin

Skandal: So schmutzig sind Salzburgs Straßen

Wie lange werden wir es noch ertragen?

Ein Förderer der Osterfestspiele klagt in den Salzburger Nachrichten an: Die Altstadt gebe einen desaströsen Anblick ab und das gerade zu Ostern, wo sich die Reichen und Schönen der Welt in Salzburg verlustrieren. Diese Anschuldigen wiegen schwer: Deshalb haben wir die Atemschutzmasken übergezogen und uns vor die Türe getraut. Was wir dort erlebt haben? Seht selbst!

Schandfleck 1: Der Festspielbezirk

Wo man die Straßen mit Gold pflastern sollte, regieren neapolitanische Verhältnisse. Eigentlich möchte man an Ort und Stelle kotzen. Aber dann wäre es noch dreckiger!

Schandfleck 2: Das Salzachufer

Auch hier: Dreck, Staub und Müll, soweit das Auge reicht. Sogar die Möwen fliehen schon.

Schandfleck 3: Der Mirabellplatz

Auch in der Neustadt unerträgliche Zustände. Wir empfehlen allen Salzburg-Besucher*innen: Am besten gar nicht erst die Altstadt verlassen!

Schandfleck 4: Die Kapitelgasse

Lasst euch nicht täuschen: Auch im Kaiviertel watet man knietief durch Urin-Seen und die dreckigen Babywindeln stapeln sich am Straßenrand. In diesem Bild sind sie grad nicht zu sehen, aber glaubt uns: Sie sind da!

Schandfleck 5: Der Kapitelplatz

Ihr glaubt, es geht nicht mehr schlimmer? Dann betretet besser nicht den Kapitelplatz. Hier hat sogar jemand eine riesengroße Mozartkugel entsorgt! Am Residenzplatz ein ähnliches Bild. Die Stadtverwaltung beweist dort ihr Versagen auf ganzer Linie: Ein Platz voller wundervollem Schotter bekommt dort gerade eine neue Pflasterung. Shame on you, Salzburg! Shame on you!

Fazit: In welcher Stadt leben wir eigentlich?

Plagt euch beim Anblick dieser Bilder auch der Brechreiz? Dann geht es euch wie uns. Aber keine Sorge: Bald sind die Osterfestspiele vorbei und wir müssen uns ein bisschen weniger für dieses Drecksloch schämen.

In other news …

haben die Bauhackler*innen der Stadt Salzburg gemeinsam mit Salzburger Musiker*innen ein Lied komponiert und aufgenommen, in dem sie ihre tägliche Arbeit beschreiben. Vielleicht sollte der Festspielgönner aus dem SN-Artikel mal in der Kantine des Bauhofes auf 1 Leberkassemmerl vorbeischauen und sich bei den Damen und Herren über ihre Arbeit erkundigen. So ein bisschen Realität zwischen den Lachshäppchen soll ja manchmal Wunder wirken.

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Hat studiert, als man in der Uni noch rauchen durfte und macht seitdem immer irgendwas mit Medien. Bei Fräulein Flora hat er endlich einen Arbeitsplatz gefunden, an dem er sich nicht täglich heulend im Klo einsperren möchte. Und bleibt deshalb noch ein bisschen.