Salzburger Bloggerin: Ginger in the Basement
Aus dem Magazin

Salzburgs Blogger: “Ginger in the Basement”

Wir haben mit Sonja von Ginger in the Basement einen Spaziergang unternommen und wissen jetzt, was sie am Sonntag klammheimlich macht.

In Salzburg tut sich in Sachen Blogs so einiges. Wir haben mit Sonja von Ginger in the Basement einen Spaziergang unternommen und wissen jetzt, was sie am Sonntag klammheimlich macht.

Cocktail-Königin

Wenn Sonja nicht gerade Rezepte recherchiert, steht sie vor einer kleinen Gruppe von Kritikern. Als Lehrerin versucht sie, unsere Geschwister und Kinder auf das Leben vorzubereiten. Ganz klar, dass man da ab und zu einen Cocktail braucht, um dieser großen Verantwortung Herr/ Frau zu werden. Die besten dieser Art, findet Sonja, gibt es im Havana – am Dienstag ist übrigens immer Ladies‘ Night. Und weil nicht jeder Tag ein Dienstag sein kann, mixt sich Sonja ihren Gin in the Basement – einmal im Monat um genau zu sein.

Ihr Blog, der zu Beginn eigentlich nur dazu diente, ihre Rezepte aufzuschreiben, um sie nicht zu vergessen, hat sich ganz wunderbar weiterentwickelt. Eine ganze Riege an Getränken, Suppen- und Vorspeisen, Hauptspeisen mit und ohne Fleisch wartet auf hungrige und neugierige Leser.

Die geheime Leidenschaft

Wenn Sonja nicht auf der Suche nach dem perfekten Fotohintergrund oder kulinarischen Höhenflügen ist, dann spaziert sie in das Café Löhe, wo sie ihrer ganz besonderen Leidenschaft nachgibt:

„Ich sitze lange im Café und lese die Neue Post.“

Zum Klatsch- und Tratsch-Wissenslücken füllen gibt’s dann zuckrige Baisers. Klingt nach einem richtigen “vie en rose”. Muss es ja auch sein: Lernt man Sonja so kennen, würde man vermuten, dass für sie das Glas eher halb voll als halb leer ist. Und wenn das Glas sich mal leeren sollte, dann fällt dem “Christkindl” unter den Salzburger Bloggern bestimmt ein leckeres Rezept ein, um es wieder zu füllen. Hinterlässt irgendwie ein gutes Gefühl, oder?

Zum Schluss noch ein paar Sonja-Gedanken

Steht in jedem Reiseführer, kann man sich in Salzburg aber sparen?
Das Ostereiergeschäft in der Judengasse.

Daran kann ich mich nie gewöhnen?
An die pelzmanteltragenden Schicki-Micki-Damen.

Unbedingt?
Die Stadt von oben anschauen. Zum Beispiel von den Stadtbergen aus.

Foto (c) ginger in the basement

Eva Krallinger-Gruber

Eva ist eine richtige Ex-Exil-Salzburgerin. Frankreich, USA, Schweiz - aber nirgends ist es wie zuhause. Journalismus, Marketing (Kosmetik und dann Bier) und eigentlich redet sie auch ganz gern.