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Aus dem Magazin

10 Fun-Facts über Salzburgs Straßenbeleuchtung

Wissenswertes über die Lichter der Nacht.

Seit 30 Jahren sorgt Bruno Wintersteller jeden Abend dafür, dass in Salzburgs Straßen die Lichter angehen. Wir sind gemeinsam mit ihm durch die Nacht gezogen und haben von ihm zwölf Fun Facts über das Thema Licht in Salzburg erfahren.

Der Herr des Lichts

Gemeinsam mit seinem 27-köpfigen Team sorgt Bruno Wintersteller vom Magistrat dafür, dass Salzburg auch in der Nacht im besten Licht erstrahlt. Und wenn man dem Chef der Magistratsabteilung beim Reden zuhört, dann merkt man, dass hinter dem Ausleuchten einer Stadt mehr steckt, als jeden Abend einen Lichtschalter umzulegen.

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Gezählte 20.150 Lampen leuchten in Salzburg jede Nacht. Zum einen, um den Bürgern Sicherheit zu vermitteln und den Straßenverkehr zu regeln. Zum anderen sind die Lampen wesentlicher Bestandteil des „Stadtbildes“ – so sind Wintersteller und sein Team etwa auch für die Beleuchtung von Kirchen und anderen Bauwerken zuständig.

10 Fun-Facts zum Thema Beleuchtung in Salzburg

#1: Ein gutes Beispiel für die künstlerische Anwendung von Licht ist das neue Heizkraftwerk in Lehen. Der schwarze Klotz wird in der Nacht zum Kunstwerk. Der Lichtdesigner des Baus heißt übrigens mit Nachnamen Dunkel.

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#2: Das Salzburger Landestheater ist der einzige Bau der Stadt, der jeden Abend in verschiedenen Farben beleuchtet wird – abhängig davon, was gerade läuft: Grün steht für Ballett, Blau für Schauspiel, Magenta für Oper und Orange für Junges Land.

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#3: Die Scheinwerfer, die die Festung beleuchten, befinden sich im Dom versteckt.

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#4: Die Salzburger Franziskanerkirche ist die einzige Kirche, die Nachts nicht beleuchtet wird. Warum? Scheinbar zu hässlich!

#5: Eine Nacht Beleuchtung kostet Salzburgs Bürger 3.300 Euro.

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#6: Zum St. Patricks Day wurde die Mozartstatue am Mozartplatz schon mal grün beleuchtet.

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#7: Bahnhof und Flughafen sind Salzburgs größte Lichtverschmutzer.

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#8: 2015 war das UNESCO Jahr des Lichtes. Die Salzburg AG ließ aus diesem Anlass von Studenten der FH Kuchl einen Jubiläumsbus entwerfen, der Wasser und Licht symbolisiert.

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#9: Der Brunnen am Platzl ist beleuchtet, darf in der Nacht aber nicht plätschern, weil sich eine Anrainerin über den Lärm des Wassers beschwert hat.

#9: Der Brunnen am Platzl ist beleuchtet, darf in der Nacht aber nicht plätschern, weil sich eine Anrainerin über den Lärm des Wassers beschwert hat.

#10: Am Rudolfskai wurde wegen der dauernden Schlägereien besonders helles Licht installiert. Geschlägert wird trotzdem – man kann nun aber auch nachts Zeitunglesen!

Matthias Gruber

Matthias Gruber ist ein Ur-Salzburger, der auszog, um Italien und Wien zu erobern. Gern ist er wieder zurückgekommen und macht für das Fräulein Flora wunderschöne Fotos der “Nicht-Nur-Mozartstadt”, die von witzigen Texten begleitet werden.