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“Die Arbeit auf der Onkologie hat mich verändert”

Laura Glaser ist Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin. Wir haben mit ihr über ihren Job und die Ausbildung gesprochen.

[Werbung] In dieser Serie stellen wir euch junge Menschen aus Salzburg vor, die sich für einen Beruf in der Pflege entschieden haben. Heute: Laura Glaser, die nach ihrem FH-Studium in Salzburg als Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin arbeitet.

Wie reagiert man, wenn man täglich mit der Diagnose Krebs konfrontiert wird? Wenn man den Moment erlebt, in dem Menschen erfahren, dass sie eine belastende Chemotherapie vor sich haben oder vielleicht gar nicht mehr gesund werden? Die meisten von uns kennen diese Situationen nur aus Filmen. Für Laura Glaser sind sie Teil ihres Berufsalltags. Denn die 22-jährige arbeitet seit Oktober auf der onkologischen Bettenstation der Salzburger Landeskliniken.

Die Infoplattform Das ist stark zeigt, was wirklich hinter der Arbeit in der Pflege und der Betreuung steckt. Auf der Webseite findet ihr Fakten zu Ausbildung und Jobsperspektiven.

Vom Geostudium zum Traumjob Pflege

Der Job in der Pflege fällt für Laura unter die Kategorie Kindheitstraum. Und trotzdem zögert sie lange, bevor sie sich zu der Entscheidung durchringt, die Ausbildung zu beginnen. „Meine Eltern sind beide selbst in der Pflege, da bekommt man natürlich mit, dass man dieser Aufgabe gewachsen sein muss. Ich war mir nach der Matura einfach nicht sicher, ob ich das draufhabe“, erzählt sie. Also beginnt die Kufsteinerin erst einmal ein Geographiestudium in Innsbruck. Nur um bald zu erkennen: Es muss eben doch die Pflege sein!

„Viele Leute glauben immer noch, dass wir nur Gesäße abwischen, wenn ich das mal schön formulieren darf.“

Laura bewirbt sich an der Fachhochschule Salzburg für das Bachelor-Studium Gesundheits- und Krankenpflege und wird aufgenommen. Für sie die Erfüllung eines Traumes. Nur so manche Reaktion aus ihrem Freundes- und Bekanntenkreis verwundert die Studentin: „Klischeehaft glauben immer noch viele Leute, dass wir nur Gesäße abwischen, wenn ich das mal schön formulieren darf“, ärgert sich die 22-Jährige. Denn: „Unser Beruf ist so vielfältig, man kann vom Pflegeassistenten über den Master bis zum Doktor alles machen. Uns stehen alle Wege offen und deshalb finde ich es schade, wenn man unseren Beruf auf eine Tätigkeit reduziert.”

“Die Ausbildung ist der Führerschein und das Fahren lernt man dann in der Praxis”

Nach drei Jahren und zahlreichen Praktika schließt Laura ihr Studium mit dem BA-Titel ab und darf sich künftig Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin nennen. Was sie von den Kolleginnen ohne Bachelor unterscheidet, die ihre Ausbildung an einer Krankenpflegeschule gemacht haben? Auf den ersten Blick nicht viel: „Die Ausbildung ist der Führerschein und das Fahren lernt man dann in der Praxis. Was beim Studium an der FH allerdings dazu kommt, ist die Pflegewissenschaft. Das kann sehr spannend sein, wenn man später interdisziplinär arbeiten will oder bei einem Fall Studien und Forschungsergebnisse heranziehen und auf das Individuum anpassen kann“, erzählt sie.

Den Abschluss in der Tasche geht es für Laura sofort in die Praxis. In ihrem Fall auf die onkologische Bettenstation der Salzburger Landeskliniken. Eine Stelle, die sie schon aus dem Praktikum kennt, weshalb sie sich gezielt dafür bewirbt: “Mich interessiert der medizinische Fachbereich und auch die pflegerischen Tätigkeiten, denn man hat von der Körperflege bis hin zu hochkomplexen pflegerischen Techniken ein breites Spektrum. Und jeder Tag ist anders. Das ist eine Herausforderung, die mich reizt”, erzählt sie.

“Die Arbeit auf der Station hat mich verändert”

Und dann gibt es auf der Station Momente, die zwar in der Theorie unterrichtet werden, in der Praxis aber nahe gehen. Etwa jene, wenn Menschen erfahren, dass sie schwer erkrankt sind oder dass es für sie keine Heilung gibt. „Das sind immer wieder Situationen, die die eigenen Perspektiven auf das Leben verändern“, sagt Laura. “Und sie führen dazu, dass ich manches, was ich früher als wichtig empfunden habe, leichter nehme“, sagt sie.

Eine echte Stütze in solchen Situationen ist das Team: “Der Zusammenhalt unter den Kolleg*innen auf der Station ist sehr stark.” Wenn einer merkt, dass es jemandem nicht so gut geht, dann geht man gemeinsam nach der Arbeit auf eine Bier und spricht darüber.

Die Pflege ist ein krisensicherer Job

Was ihre Pläne für die Zukunft betrifft, ist Laura offen: „Jetzt bin ich auf jeden Fall einmal längere Zeit auf der Station“, sagt sie. Die Möglichkeiten zur Weiterbildung sind vielfältig. Um einen Job muss man sich in der Pflege sowieso keine Sorgen machen. Die gibt es für gut ausgebildete Kräfte in Hülle und Fülle.


Schleichwerbung? Nein danke!

Wir schämen uns nicht dafür, ab und zu Werbung zu machen, denn auch wir müssen von etwas leben. Wir finden aber, ihr solltet es wissen. Also: Bei diesem Artikel handelt es sich um bezahlte Werbung der Aktion “Das ist stark” vom Land Salzburg. Wir sagen Danke für die tolle Zusammenarbeit.

Matthias Gruber

Matthias Gruber ist ein Ur-Salzburger, der auszog, um Italien und Wien zu erobern. Gern ist er wieder zurückgekommen und macht für das Fräulein Flora wunderschöne Fotos der “Nicht-Nur-Mozartstadt”, die von witzigen Texten begleitet werden.