UPDATE: DAS ROSENCAFÉ HAT INZWISCHEN LEIDER DAUERHAFT GESCHLOSSEN!
Birgit Schattbacher’s Rosencafé hat seinen Ursprung in Fusch an der Glocknerstraße. Dort lebt sie mit ihrer Familie auf einem 600 Jahre alten Erbhof. Rundherum: Grüne Wiesen, Wälder, glückliche Tiere – und etwa 300 Rosenstöcke. Weil die sechsköpfige Familie im letzten Jahr gewachsen ist und der Platz anderweitig genutzt wurde, musste das Rosencafé weichen. Und ist vom Land in die Stadt Salzburg gesiedelt. Gut für uns.
Ein Teil der „bijo-Farm“ – so der Name von Birgit’s Hof in Fusch – ist aber auch in Salzburg immer mit dabei. Sie bringt jede Woche Taschen voller Blüten, Eier, Fleisch oder Kräuter vom Hof mit in die Steingasse. Und verarbeitet die Lebensmittel dort zu Kuchen, Torten, Bowls, Sandwiches oder Frühstücksvariationen. Das Hotel Stein kennt Birgit übrigens ganz gut. Früher war sie mal Landesschulsprecherin für Salzburg und ist zum Schule schwänzen gerne auf der Steinterrasse gewesen.
Im Namen der Rose
Warum es ihr ausgerechnet die Rose angetan hat? „Meine Oma hatte einen großen Rosengarten, den sie gehegt und gepflegt hat. Am Sterbebett habe ich ihr versprochen, dass ich die Liebe zur Rose weitertragen werde.“ Dann war Birgit vor sieben Jahren alleine im australischen Outback unterwegs. „Ich habe viel Zeit in meinen Alltag investiert und war zuhause mit vier Kindern und dem Umbau von zwei alten Bauernhäusern entsprechend ausgelastet“, erzählt sie. Während ihrer Auszeit in Australien hat sie sich dann auch inspirieren lassen und sich die Idee eines eigenen Cafés in den Kopf gesetzt. Im Rosencafé steckt in jedem Produkt eine Botschaft und ein Rosengruß. Die Blüten kommen in Form von Rosenzucker auf den Milchschaum vom Cappucchino, als Rosenwasser in die Cremen, als Gelee in die Süßspeisen oder als Rosensalz und -pfeffer in die pikanten Snacks.
Zum Mitnehmen statt to go
Bio und Nachhaltigkeit, sagt Birgit, sind ihre Lebensessenz. Am Hof in Fusch sind sie und ihre Familie so etwas wie Selbstversorger. „Wir könnten jahrelang durchkommen“, lacht sie. Vor allem deshalb, weil mit Vorhandenem achtsam umgegangen wird. Das Fleisch ihrer Zwerg-Zeburinder wird im Rosencafé zum Beispiel zu Cebunossi verarbeitet und kommt gemeinsam mit einem hausgemachten Aufstrich in ein Jourweckerl. Die Portion ist kleiner, dafür vollkommen ausreichend. Auch die Bezeichnung „to go“ mag Birgit nicht so gerne. Das klingt nach schnell und hektisch. Deshalb gibt es im Rosencafé alles „zum Mitnehmen“.
In die Törtchen und Süßwaren kommen ausschließlich Regionales und vor allem Saisonales. „Himbeeren und Erdbeeren wird man bei mir im Winter nicht finden“, sagt Birgit. „Dafür eingelegte Kirschen oder marinierte Äpfel, die ich zu den Waffeln serviere.“ Alle Speisen gibt es auch in einer vegetarischen Variante und auch Veganer*innen werden fündig. Für ihren Bio-Lebensstil waren die Schattbacher’s übrigens schon immer bekannt. Und zwar so sehr, dass Birgit und ihre Familie vor dem Schweinderl die Werbegesichter für Ja! Natürlich waren.
Ein Highlight: Das Rosenfrühstück
Das Rosenfrühstück ist eines der Highlights im Rosencafé. Es besteht aus mehreren Gängen, die fertig eingestellt serviert werden. Da gibt es dann kleine Süppchen, pikante Aufstriche, Eierspeise, Überraschungstapas (z.B. Nudeln mit Rosenpesto), Sekt, Smoothies, Rosentörtchen oder -bällchen. Unbedingt probieren müsst ihr auch die Rosentorte, die Birgit nach einem Rezept ihrer Uroma bäckt. Aktuell könnt ihr das Rosenfrühstück von Freitag bis Sonntag ab 9.30 Uhr im Rosencafé abholen – bitte unbedingt vorbestellen! Eine Box kostet 38,50 Euro und zwei Personen werden davon mehr als satt.
Birgit (links) und Steffi sind die guten Feen im Rosencafé.RosencaféSteingasse 4+43 662 262 012Zum Mitnehmen geöffnet: Fr-So 10.00-17.00 UhrDie Frühstücksboxen können ab 9.30 Uhr abgeholt werden.(Bitte bis 12.00 Uhr am Vortag vorbestellen)
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„Wow – ist der schööön!“ Mit diesen Worten starten wir in Homestory Nummer vier. Unsere Faszination gilt dem gefühlt längsten Esstisch, den wir je gesehen haben. Diesmal durften wir Elisabeth Wirth daheim besuchen. Sie ist Mama von zwei Buben, verheiratet mit einem Musiker – den hat sie, Überraschung!, während ihrem Instrumentalstudium kennengelernt. Beruflich ist sie als Lehrbeauftragte am Musikum und am Mozarteum tätig. Und im vergangenen Jahr, da hat sie, gemeinsam mit Anne-Suse Enssle und Franziska Wallner, den Verein Jede*r Frau gegründet. Eine Kulturinitiative, die sich für mehr Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit in der Kulturszene einsetzt.
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