Technik-Gadgets
Aus dem Magazin

5 praktische Tech-Gadgets, die in eurer WG bisher gefehlt haben

So verbraucht ihr sinnvoll euer Datenvolumen.

Das Smartphone ist unser täglicher Begleiter, alles rund um uns wird immer smarter, doch unsere Wohnungen sind irgendwie noch immer ziemlich dumm. Damit eure WG mithalten kann, haben wir einige Tipps parat, die euch das Leben erleichtern können und nebenbei vielleicht sogar noch Geld sparen.

Smart Locks

Smart Locks oder intelligente Schlösser bestehen meistens aus einem oder zwei kleinen Geräte. Eines davon wird auf der Innenseite der Wohnungstüre befestigt und kann mit einem eingebauten Motor die Türe öffnen oder eben Verschließen. Über das Smartphone kann die Türe dann jederzeit auch von entfernt geöffnet werden. Teures Schlüssel Nachmachen oder spontane Gäste, die vor verschlossenen Türen stehen, gehören damit der Vergangenheit an. Ein Vertreter dieser intelligenten Schlösser, der uns besonders gefällt ist Nuki. Nicht nur ein schickes Teil mit tollen Funktionen, sondern auch ein Produkt aus Österreich. Yeah!

Smarte Thermostate

Sobald mehrere Personen in einem Haushalt leben, gibt es früher oder später unterschiedliche Ansichten wie warm oder kalt es denn sein soll – ihr kennt das bestimmt. Herkömmliche Thermostate messen die Temperatur nur an einer Stelle in der Wohnung und können sich damit schlecht auf verschiedene Wärmevorstellungen der Bewohner oder Bewohnerinnen anpassen. Smarte Thermostate wie zum Beispiel jenes von tado können ein zentrales Thermostat mit zusätzlichen Reglern auf den Heizkörpern kombinieren und so in jedem Zimmer für die gewünschte Temperatur sorgen. Tado bietet außerdem Apps für iPhone, Android und Windows Phone an. Einmal installiert, kann das Thermostat die persönlichen Tagesabläufe lernen und ein Zimmer nur aufheizen, wenn man zum Beispiel am Heimweg von der Uni ist. Das klingt nicht nur praktisch sondern spart auch Heizkosten. Tado verspricht eine Energiekosten-Ersparnis von bis zu 31%. Damit hat sich das Thermostat in vielen WGs bereits im ersten Jahr abbezahlt.

WLAN Drucker

Das leidige Thema Drucker, wann funktionieren die Dinger eigentlich? Aus Erfahrung können wir sagen – nie wenn man sie wirklich braucht. Achtet beim nächsten Druckerkauf am besten darauf, dass Apple AirPrint (Mac und iPhone/iPad) oder Google Cloud Print (Android und Rechner mit Google Chrome) unterstützt werden – meistens zu erkennen an einem kleinen Logo auf der Schachtel oder durch eine schnelle Internetrecherche. Wir wollen euch an dieser Stelle die Details ersparen, aber das Wichtigste: sobald man dem Drucker Zugang zum WLAN erlaubt hat, kann danach von so ziemlich jedem Gerät (inklusive Smartphone) gedruckt werden ohne mühsame Treiberinstallation oder ähnlichem.

Intelligente Lampen

Zugegeben, intelligente Lampen sind ein ziemlich teures Spielzeug, aber manchmal kann man auch einfach etwas unvernünftig sein. Intelligente Lampen wie Philips Hue verbinden sind ebenfalls mit dem WLAN und lassen sich danach via Smartphone, sogar wenn ihr nicht zu Hause seid, jederzeit Ein- und Ausschalten. Hues gibt es in verschiedenen Ausführungen von einfach weißen Lampen bis hin zu Lampen, die 16 Millionen verschiedene Farben darstellen können. Letztere sind mit über 50€ pro Lampe aber wirklich ein sehr teueres Spielzeug – wenn auch vielleicht das Highlight der nächsten WG Party 🙂 Besonders spannend werden die Lampen aber, wenn man sie mit einem smarten Thermostat wie jenem von tado verbindet. Mit dem Service IFTTT kann dann zum Beispiel dafür gesorgt werden, dass alle Lichter automatisch ausgeschaltet werden, wenn tado erkannt hat, dass sich niemand mehr in der Wohnung befindet. Spart wiederum Strom!

Kostenabrechnung

Bisher haben wir nur von den coolen Gadgets gesprochen, die vielleicht auch helfen Geld zu sparen. Aber wie das Leben so spielt, haben wir leider alle auch monatliche Fixkosten zu begleichen. In einer WG kann das besonders mühsam werden. Wer bezahlt die Miete? Wie hoch ist die Miete pro Zimmer? Wer hat den letzten Einkauf bezahlt? Ein superpraktisches Tool dafür ist Splitwise. Einmal eine Gruppe für die WG angelegt, können dort automatisch (zum Beispiel die Miete jeden 1. vom Monat) oder manuell (gemeinsamer Einkauf für die nächste Party) Ausgaben werden. Splitwise behält dabei stets den Überblick und hat noch zusätzlich ein Feature, dass sehr kompliziert klingt aber äußerst praktisch ist: Beim Abrechnen wird versucht, die einzelnen Zahlungen soweit wie möglich zu minimieren. Wenn Person A 10€ an Person B schuldet; Person B 10€ an Person C schuldet und Person A 5€ an Person C schuldet, dann würde Splitwise empfehlen, dass Person A 15€ an Person C zu bezahlen hat um alles komplett abzurechnen. Wie gesagt klingt kompliziert und ist noch schwieriger zu erklären, stellt sich aber als super wertvoll heraus, wenn es mit mehreren Personen gemeinsam verwendet wird.

Die Tools in den diesem Text hat sich Manfred Linzner angeschaut. Manfred ist ein Kind der 80er und im echten Leben IT-Mensch. Redet aber trotzdem ganz gern mit Menschen, mag schönes Design und tüftelt gern rum, bis er die Dinge versteht. Derzeit wohnt er in Amsterdam und korrespondiert von dort mit uns Mozartstädtern. Auf seinem Blog Boy & Girl Adventures erzählt er vom Leben im Flachland.