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Essen & Trinken Neu in Salzburg

Diese Lokale haben 2017 in Salzburg aufgesperrt

Auf der Suche nach Neuem für den Gaumen? Hier werdet ihr fündig!

Salzburg ist ja nicht unbedingt für sein rasantes Tempo bekannt, wenn es um Neueröffnungen geht. Doch immer wieder sprießen auch hier neue Lokale aus dem Boden. Was es dieses Jahr in Sachen Essen & Trinken Neues gibt? Ihr erfahrt es hier.

Escobar

Das Republic Café kannte in Salzburg eigentlich jeder. Relativ groß war somit die Spannung, als sich die Kunde von einer Neuübernahme verbreitete. Hinter dem Neubeginn im bekannten Haus steckt kein geringerer als die Soulkitchen Gruppe, die schon in der Vergangenheit großes Geschick im Finden und Vermarkten von Gastrokonzepten bewiesen hat – man denke etwa ans Indigo oder an die Raschhofer Gasthöfe. Damit wisst ihr auch schon ziemlich genau, was ihr vom neuen Kind aus der kulinarischen Ideenschmiede zu erwarten habt: Ein solides und gut durchkonzipiertes Lokal, das in der Niesche mexican/californian Food positioniert wurde und diesem Konzept von der Speisekarte bis zum Interieur treu bleibt. So viel Marketing kann und darf man unromantisch finden. Wer aber auf ein solides Gastrokonzept mit für Salzburger Verhältnissen fairen Preisen steht, wird hier finden, was er oder sie sucht.

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Pur:isst

Wer das Pur:isst in der Salzburger Alpenstraße betritt, fühlt sich in den feuchten Traum eines Foodbloggers versetzt. Helle, offene Räume, Designermöbel, Deckenpflanzen und Trinkwasserbrunnen. Da machen sich die Instagram-Fotos eigentlich von selbst. Ein Besuch des neuen Bistros lohnt sich aber auch für all jene, die ihr Essen lieber essen, als es zu fotografieren. Kulinarisch hat sich das Pur:isst mit dem Motto Natural. Fresh. Local. versorgt. Will heißen: Hier kommen nur gesunde und frisch zubereitete Gerichte auf den Tisch. Von mariniertem Bulgursalat über gratinierten Ziegenkäse bis zu den Bistroklassikern wie Hamburger, Flammkuchen oder Falafel-Pitas. Zu Trinken gibt es selbstgemachte Eistees und Infusions. Als Nostalgiker freut es uns außerdem ganz besonders, dass im Pur:isst auch solide Hausmannskost kredenzt wird: Schinkenfleckerl und Butterbrot mit Schnittlauch zum Beispiel.

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Eat & Meat by Jules

Veganer*innen bleiben lieber draußen, denn im Meat & Eat findet ihr – wie der Name schon andeutet – viel Essbares aus Tieren. Das Lokal vereint eine Metzgerei mit einem Bistro und bietet nur beste Qualität von Salzburger Bauernhöfen. Besonders empfehlenswert: Das Rib Eye Steak, das frisch aus der Theke auf den Grill kommt und die günstigen Mittagsmenüs. Wer Fleisch isst, aber darauf Wert legt, was auf den Teller kommt, der ist hier richtig!

Franz-Josef-Str. 19

Burger 84

Das beliebte Burgerlokal, zu dem viele Salzburger*innen extra nach Freilassing gepilgert sind, serviert seit Kurzem gegenüber vom Unipark Nonntal seine selbstgemachten Burger, Sandwiches und Frühstücksschmankerl. Hinter dem Burger84 steckt die Bäckerei Unterreiner bzw. Mastermind Martin Unterreiner. Kein Wunder also, dass das Burgerbrot selbst gebacken ist und deshalb besonders lecker schmeckt. Viele Lobeshymnen gehen außerdem an die selbstgemachten Soßen. Eine Besonderheit von Burger84 ist das Frühstück in Form von belegten Sandwiches, Butterbrezen und Dinzler-Kaffee. Für Abwechslung sorgen die unterschiedlichen “Burger des Monats”, mit denen sich die Crew immer wieder neue Spezialitäten überlegt.

Nonntaler Hauptstraße 9

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Bistro de Márquez

„Mein Lokal soll ein Ort sein, an dem so gekocht wird, wie bei Oma“, meint Piedad, die Inhaberin des neuen Bistros in der Schrannengasse. Die Speisekarte im Bistro de Márquez ist kurz, aber gut: es gibt immer ein frisch zubereitetes Tagesgericht, verschieden gefüllte Arepas (die kolumbianische Variante des Kebab) und köstliche Salsas zum Dippen. Der heimliche Star im Bistro de Márquez sind aber sowieso die Nachspeisen – genauer gesagt die Pandebono. Das ist ein süß-saures Gebäck aus Maniokmehl & Käse. Wer sich Zeit nimmt, kann Piedad dabei zuschauen, wie sie den Teig für die köstlichen Naschereien selbst knetet, daraus kleine Bälle formt und dann in den Ofen schiebt. Der Duft ist unwiderstehlich, vor allem wenn man Hunger hat.

Schrannengasse 6

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Der neue Urbankeller

Ein Neustart ohne Hürden sieht anders aus, doch nach einem Brand auf der Baustelle wurde das völlig renovierte Lokale tatsächlich im September 2017 neu eröffnet. Der Hauseigentümer trägt den Nachnamen Porsche, ihr könnt euch also vorstellen, dass bei der Neugestaltung die größeren Geschütze aufgefahren wurden. Wo der alte Urbankeller rustikal charmant war, findet man jetzt modernes Design, das fürs Auge tatsächlich ziemlich beeindruckend ist. Besonders stolz ist man im Lokal auf den umgebauten Eisturm mit offenem Kamin, der eine ziemlich hippe Bar beherbergt. Der neue Urbankeller ist übrigens Salzburgs erstes zertifiziertes Bio-Wirtshaus. Nettes Detail am Rande: Die vom Brand verkohlte Decke ließ man bestehen und taufte den Wirtsraum in Feuerstube um. Das nennt man dann wohl aus der Not ein Tugend machen.

Schallmooser Hauptraße 50

La Piraña

Lateinamerika trifft auf Salzburg, zumindest wenn man dem kleinen, feinen Gastro-Lokal an der Müllner Kreuzung einen Besuch abstattet. Das La Piraña hat direkt neben dem Müllner Nahversorger und der Trafik seine Pforten eröffnet. Das Personal ist richtig nett, das Essen richtig gut. Wir haben so genannte Arepas bestellt, das sind runde Maisfladen mit unter­ schiedlichen Füllungen und waren nicht nur vom Geschmack, sondern auch vom Preis begeistert. Für Salzburger Verhältnisse bekommt  man hier  echt  günstiges Essen!

Müllner Hauptstraße 36


 

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Wir nehmen für unsere redaktionelle Berichterstattung niemals Geld an. Werbung gibt es beim Fräulein, aber selten. Wenn wir Werbung machen, steht das außerdem ganz klar im Titel und nicht irgendwo versteckt – das ist hier aber nicht der Fall, dieser Artikel ist gänzlich unbezahlt entstanden. Was wir damit sagen wollen: Lasst euch nicht verarschen im Medienkonsum!

Fotos Escobar: (c) Escobar

Matthias Gruber

Matthias Gruber ist ein Ur-Salzburger, der auszog, um Italien und Wien zu erobern. Gern ist er wieder zurückgekommen und macht für das Fräulein Flora wunderschöne Fotos der “Nicht-Nur-Mozartstadt”, die von witzigen Texten begleitet werden.