Essen & Trinken

Neu in Salzburg: Die Foodninjas haben sich zu Marktninjas geforked

Crypto-Currency-Geeks wissen, was läuft: Von den Marktninjas könnt ihr euch Lebensmittel und andere Produkte liefern lassen.

Wer in Salzburg um 21.30 Uhr Klopapier braucht, kriegt es jetzt auch. Und zwar am Radl geliefert. Hört ihr das? Corona kriegt gleich Schnappatmung.

Es soll ja Menschen geben, die nicht unmittelbar neben dem Bahnhofsspar leben und somit nicht die Möglichkeit haben, von früh bis spät 24/7 einzukaufen. Für diese Menschen gibt es ab jetzt die Marktninjas. Leise, wie echt Ninjas eben, schleichen sie sich auf ihren Fahrrädern an eure Haustüren … und liefern, was ihr braucht. Mussten wir natürlich sofort probieren.

Wir waren so “äääh” als wir die Nachricht erhalten haben, dass Felix und Michael nicht mehr die Gesichter hinter den Foodninjas sind, weil die beiden einen sogenannten Exit hingelegt haben. Das heißt: Die Firma wurde verkauft. Dann ging alles Schlag auf Schlag (Achtung, hier wird Spannung aufgebaut) und kurze Zeit später haben die Marktninjas das Licht der Welt erblickt. Die Marktninjas, die kleine Schwester der Foodninjas, das ist ein Lieferservice, das in der Stadt per Rad Menschen mit Dingen und Lebensmitteln versorgt. Letztere sind bevorzugt aus der Region.

Frische Lebensmittel, vorab zusammengestellte Themen-Boxen und Drogeriemarkt auf zwei Rädern

Bei den Foodninjas hat sich einiges geändert. Zum einen, dass sie nicht mehr nur Food-, sondern eben jetzt auch Marktninjas sind. Für die Firma ist das riesig. Für uns ändert sich eigentlich nix. Es werden weiterhin Dinge per Rad nach Hause oder an einen Ort unserer Wahl gebracht. Bei den Foodninjas ist das fertig gekochtes Essen aus unterschiedlichen Lokalen (super Lokale wohlgemerkt), bei den Marktninjas sind das Zutaten, die wir in fertiges Essen verwandeln können. Oder eben Klopapier, Hundefutter und Sekt.

Weil wir die Mega-Influencer sind, haben wir netterweise einen 25 Euro-Gutschein bekommen, mit dem wir uns im digitalen Shop der Marktninjas umschauen durften. Unsere Wahl ist auf das große Heimatkisterl gefallen, weil wegen Vitamine. Das große Heimatkisterl kostet 27,99 Euro (ihr seht, wir haben keine Kosten und Mühen gescheut), ist auf Vorbestellung immer dienstags erhältlich und soll für eine Woche vier bis fünf Personen füttern. Unser Kisterl kam in zwei Sackerln und mit Erik. Der war zuckersüß und hat uns mehrere Dinge gebracht: Kartoffeln, Salat, Rote Beete, Schnittlauf, Mangold (glauben wir halt), einen halben Krautkopf, außerdem so kleine Paprikas (in rot und gelb).

Bei unserer Bestellung hat es mit der Technik noch ein bissi gefuchst und beim Vergleich von Bestellung und Lieferung sind wir auch nicht ganz sicher, ob nicht noch ein bissi an den Abläufen gebastelt wird, aber: Wir finden die Sache sehr super und auch gescheit. Letzteres vor allem deswegen, weil wir durch die Marktninjas so gut wie überall in Salzburg (und zu fast jeder Tageszeit) an frische, regionale Lebensmitteln kommen, deren Herkunft wir kennen. Dass die Sachen per Rad kommen, freut uns Stodinger zusätzlich. Das ist nämlich wirklich einzigartig.

Nur so eine Idee ….

weil wir ja sowieso nicht mehr zum Feiern kommen. Wenn ihr mit euren Freund*innen draußen unterwegs sein, könnt ihr rein theoretisch einen Picknick-Korb mit all eurem Lieblingszeug bei den Marktninjas zusammenstellen lassen. 30 Minuten bis eineinhalb Stunden lang dauert es dann, bis die Damen und Herren alles aus dem Depot in der Panzerhalle zusammengeklaubt haben und euch liefern. Ihr bleibt schön draußen, Corona ärgert sich und ihr habt trotzdem etwas zu knabbern – und zwar aus der Region. Vielleicht gibt’s ja auch bald Glühwein?

Dinge, die wir bei den Foodninjas bereits gefunden haben und seeehr gern mögen

x) Lobsters
x) Bier von Brauton, Woif & Stiegl
x) Einen 5020 Gin
x) Honig von Bienenlieb (Hallo Daniel *winkwink*)
x) Nudeln aus Golling und ganz viel mehr

Adresse:
Foodninjas & Marktninjas
Imbergstraße 9, Salzburg
marktninjas.at

Öffnungszeiten/Lieferzeiten: täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr
Alle Infos zur Lieferung gibt es hier.


Schleichwerbung, nein danke!
Wir bekommen für unsere Gastrotipps natürlich kein Geld und im Normalfall wissen die Wirte gar nicht, dass wir da waren, außer sie wundern sich über unsere bescheuert große Kamera. Schleichwerbung gibt es auf Fräulein Flora prinzipiell nicht. Bezahlte Werbung gibt es, aber sie ist immer gekennzeichnet und ganz bewusst so selten, dass sie nicht lästig wird. In diesem Fall haben wir einen 25 Euro-Gutschein von den Marktninjas zum Ausprobieren bekommen und wegen irgendeinem Problem auch die fehlenden 2 Euro-Irgendwas für unsere Bestellung nicht zahlen müssen. Wir sagen danke!

Eva Krallinger-Gruber

Eva ist eine richtige Ex-Exil-Salzburgerin. Frankreich, USA, Schweiz - aber nirgends ist es wie zuhause. Journalismus, Marketing (Kosmetik und dann Bier) und eigentlich redet sie auch ganz gern.