Aus dem Magazin

Netzfundstücke: 10 Produkte im Vulva- Design

Was Trendsetter*innen schon lange wissen, ist nun auch in Salzburg angekommen: Die Vulva ist en vogue. Das wurde auch Zeit. Während der Penis lange Hochkonjunktur hatte und sich allseits einer Darstellung erfreute- von Klassenzimmer bis Altersheim- war die Vulva mit Scham bedeckt und wurde gut verschlossen hinter Hose und Höschen weggesperrt.

Mittlerweile hat das Blatt sich gewendet und die Vulva sich emanzipiert. Der Pimmel an Autoscheiben und im Notizheft der Arbeitskolleg*innen ist Geschichte, das weibliche Geschlechtsteil erlebt einen Höhepunkt an Anerkennung und Wertschätzung. Wir haben das Netz nach Produkten durchstöbert, die sich dem schönsten Stück der Frau verschrieben haben. Wir wollen nur kurz anmerken, dass bald Weihnachten ist.

Was man eigentlich wissen sollte…

…ist der Unterschied zwischen Vulva und Vagina: Ersteres bezeichnet den äußeren Bereich der weiblichen Genitalien: Schamlippen, Klitoris, Scheidenöffnung. Die Vagina oder Scheide ist im Gegensatz dazu der innenliegende Schlauch, der Vulva mit Muttermund und Gebärmutter verbindet. Da dieser Unterschied nun ein für alle Mal klar sein sollte, können wir der Vulva nun die Bühne geben, die ihr gebührt, und endlich unsere zweideutigen Sprachkünste darbieten.

#1: Der Hingucker der Saison

 

#2: Neuer Christbaumschmuck

#3: Die wahre Revolution beginnt schließlich im Schoß der Frau

#4: Detailverliebte beachten die ganz und gar unmetaphorische Perle

 

#5: Handarbeit und Genitalien in einer fast genauso guten Kombination

 

#6: Für aufregende Bettgeschichten

 

#7: Eat that Pussy out, haben sie gesagt

#8: Für den genussvolleren Montagmorgen-Kaffee

#9: Mentale Unterstützung für die besonderen Tage

#10: At last but not at least: eine apotheotische Darstellung der Vulva

 

Veronika Ellecosta

Veronika Ellecosta ist aus Südtirol ausgewandert, des Studiums und des Auswanderns wegen. Ist in Salzburg angekommen. Hat bei Fräulein Flora Unterschlupf gefunden und begonnen, die Stadt schreibend zu erkunden und damit immer wieder aufs Neue anzukommen.