Hobby meets Berufsbild
In beruflicher Hinsicht macht die Clara das, was sie gut und gern macht: Sie schafft visuelle Welten. In Räumen und bei Events genauso wie für Video- und Fotoproduktionen als auch in der Werbung. Dabei arbeitet sie am liebsten mit Obst und Gemüse – weil da die Farben so schön kräftig sind. Im Gegensatz zu Blumen, die meistens doch nur recht zarte Töne hergeben.
Der Startschuss für ihr Tun war vor einigen Jahren die Hochzeit von einer sehr guten Freundin, weil sie da verstanden hat: Das Schönmachen von Dingen kann und mag nicht jede und jeder. Und so hat ihr Beruf letztendlich sie gefunden.
„Wir leben als WG zusammen. Das Coole ist, dass wir alle drei denselben Design-Vogel haben!“
Dass Clara ein gutes Händchen und Gespür fürs Dekorieren und Gestalten hat, ist ihr sehr wahrscheinlich in die Wiege gelegt worden – mit einer Mama, die früher als Kunstlehrerin gearbeitet hat und heute Wachsreste zu hübschen Kerzen, oder aber Zollstäbe und zerquetschte Aludosen zu originellen Gemälden macht. Dazu ein Papa, der aus Chrom so ziemlich alles bastelt, was ihm in den Sinn kommt. So auch den Familien-Christbaum, den wir schon auf Claras Instagram-Account bewundert haben!
Zwischen den Stühlen … und einer roten Ledercouch
Dass es für die Clara kaum interessantere Einrichtungsgegenstände als Sessel gibt, haben wir ja schon erwähnt. Darum wundert‘s uns auch nicht, dass sie bei der Frage nach ihrem Lieblingsmöbelstück auf das Sitzmöbel unten im Wohnzimmer zeigt. Ein unglaublich stylischer Sessel, der nicht nur echt toll ausschaut – sondern auch noch sooo bequem ist! Und das, obwohl hier normalerweise Design über Komfort steht.
Es gibt da aber auch ein Möbelstück, das sie tatsächlich richtig hässlich findet: Die rote Ledercouch. Eigentlich ist die ja auch nur eine Übergangslösung. Allerdings gestaltet sich die Suche nach einem passenden Ersatz aus mehreren Gründen als nicht ganz so easy. „Die Mama und ich sind ja ganz arge Farbgegner! Aber dann sagt der Papa wieder, dass es hier im Wohnzimmer eben auch so ein bissl Farbe braucht. Während wir also die Couchen am liebsten sofort weghaben würden, möcht er sie noch behalten. In einer WG muss es halt für alle passen“ sagt sie. Wünschen würd sie sich zwei Couchen in Cognac-Braun. So aufgestellt, dass man sich gegenübersitzt, weil das gemütlicher ist als die jetzige L-Variante. Ob und wann dieser Wunsch aber tatsächlich in Erfüllung geht, steht aktuell noch in den Sternen.
Claras "huiii" …
… meets Claras "pfui" - die rote Ledercouch
Das Schöne in der Zurückhaltung finden
Es gibt da eine ganz wesentliche Sache, die sich sich die Clara einrichtungstechnisch von ihren Eltern abgeschaut hat: Nämlich, dass gerade beim Wohnen weniger mehr ist. Darum wird im Hause Kollmann auch in regelmäßigen Abständen ausgemistet. „Je weniger Chaos um mich herum, desto weniger Chaos in meinem Kopf“ so die Set Designerin.
In Claras Elternhaus aka der Generationen-WG steht aber nicht nur echt wenig herum. Es gibt tatsächlich – bis auf den Vorleger im Bad – keinen einzigen Teppich. Warum? Weil sie Teppich ganz einfach nicht mögen.
Auf die Frage, wo die hübschen und besonderen Einrichtungsstücke ganz allgemein so herkommen, erzählt sie uns, dass sie viele schöne Dinge in Vintage Läden, wie z. B. dem Zeitgeist Vintage im Nonntal, finden. Aber auch Familienstücke, wie der alte Kasten vom Opa, der im Essbereich steht, finden hier ein Plätzchen. „Meine Schwestern und ich, wir hatten diese Holzkästen früher auch als Gewandkästen. Damals hätt ich viel lieber einen weißen Hochglanz-Kasten vom Ikea gehabt. Heut find ich die alten Kästen aber richtig cool“, sagt sie.

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Wenn aus Kostspieligkeiten Kostbarkeiten werden
Auch oben in Claras Zimmer geht’s minimalistisch zu: Bett, Kasten, Kleiderstange, Schreibtisch, ein Sessel, der vorrangig schön, aber nicht unbedingt zum Sitzen da ist, und ein alter Kasten. Auch hier ist, eh klar, kein Teppich zu finden. Originell: Das Baustellengitter über Claras Schreibtisch, an dem auf der einen Seite eine Strafzettel-Sammlung hängt. „Ich weiß, das ist ein bissl schräg. Aber ich will aus denen mal ein cooles Artwork machen, hab’s nur leider bis jetzt noch nicht geschafft“, sagt sie grinsend. Beglichen hat sie die Strafen alle. Es fehlt also nur noch der richtiger Moment, damit aus den kostspieligen Strafmandaten ein möglicherweise kostbares Kunstwerk entstehen kann.
Und es gibt da auch ein Lieblingsgeräusch, das die Clara mit Zuhause sein verbindet – und zwar ist das das Knistern von der Heizung. Früher hat sie das genervt, heute sieht sie das anders. „Dieses Geräusch gibt’s einfach echt nur hier. Und wenn ich das hör, dann weiß ich: Die Heizung ist an, ich bin daheim in meinem Zimmer und alles is gut!“
Magdis kurzes & knackiges Resümee
Ich lieb’s, wenns daheim kreativ zugeht! Und hier wird Kreativität ganz besonders facettenreich gelebt. Nicht nur, weil sich zwei eigentlich sehr unterschiedliche Generationen in stilistischer Hinsicht echt gut verstehen. Sondern auch, weil aus Resten und manchmal sogar Müll was Neues, Schönes und Besonderes gemacht wird. Ich persönlich könnt zwar nicht ohne Teppiche wohnen – aber hier passt’s einfach, dass es eben keinen einzigen gibt.
Diesmal hab ich mir keinen Lieblingsgegenstand ausgesucht, sondern ein Gefühl – eines, das mich echt abgeholt und irgendwie auch ge- bzw. berührt hat. Wie ich reingekommen bin, war da so ein Duft von „Hier fühl ich mich zuhause“. Ich kann das gar nicht richtig beschreiben. Aber: Ich hab‘s gefühlt. Und ich glaub, dass das etwas ist, das tatsächlich unbezahlbar ist – wenn man nur durch einen Geruch das Gefühl hat „Hier gehör ich hin“!
Danke, Clara! Und danke, Claras Mama und Papa – dass ich bei euch vorbeischauen hab dürfen! Ich find’s nicht nur richtig cool, sondern auch beeindruckend, dass ein Zusammenleben zwischen Eltern und Kindern so harmonisch und auch stylisch ausschauen kann!
Naaa, soll die Magdi auch euch mal einen Besuch abstatten?
Gemütlich zamsitzen und übers Wohnen plaudern – das ist es, was die Magdi von Herzen gern macht. Dabei werden dann kleine Schätze inspiziert, Lieblingsstücke definiert. Und manchmal, da wird auch in die Geschichte geheimnisvoller Gegenstände eingetaucht. Wohnen ist so unterschiedlich wie wir es sind. Und genau das zeigen wir mit unseren Homestories!
Eh kloa! Auch in ihrem Büro in Gnigl l(i)ebt die Salzburgerin Minimalismus – und: stylische Sessel …