FKK Baden Salzburg
Ausflugstipps Rausgehen

10 FKK-Badeplätze in und um Salzburg

Hilfe! Da ist ja ein Nackabatzl!

Nacktbaden in Salzburg

Für die einen ist es ein No-Go. Für die anderen ist es einfach nur… baden. Outdoor-Liebhaber*innen, die gerne Freikörperkultur (FKK) zelebrieren, suchen sich im Sommer gerne gemütliche Plätzchen, um im Adamskostüm ins kühle Nass zu springen. Kein Wunder also, dass es rund um Salzburg jede Menge offizielle und weniger offizielle Plätzchen gibt, an denen man im Sommer Nackabatzl antrifft. Wenn ihr wissen wollt, wo sich diese Plätze befinden, dann müsst ihr nur weiterscrollen.

Der Klassiker: Die Köngisseeache

Königsseeache
Schööön ists an der Königsseeache, gell?

Ein wirkliches Geheimnis ist es eigentlich schon längst nicht mehr: Gegen Ende der Königsseeache in Rif bei Hallein werden gerne die Hüllen fallengelassen. Seit Jahren finden sich dort kleidungslose Menschen ein, die in den vielen versteckten Buchten das kühle Nass genießen. Klar, inzwischen tummeln sich gar nicht mehr so wenig Menschen um den kleinen Fluss – Platz für nackte Haut scheint aber immer noch zu sein.

wo genau?
Die beliebteste Stelle zum FFK-Baden ist die letzte Sandbank vor dem Staudamm in Fließrichtung, auf der rechten Uferseite. Der Platz ist leicht zu Fuß zu erreichen, einfach vom Waldbad Parkplatz aus Richtung Königsseeache gehen.

Der Grenzüberschreitende: An der Saalach

Auf der österreichischen Seite der Saalach finden sich nahe Wals einige Schotterbänke. Und genau auf diesen Schotterbänken sind öfters Nudist*innen zu sehen. Die schöne Liegefläche, die relative Abgelegenheit und der erfrischende Fluss ziehen einige Badegäste an, das wundert nicht weiter. Platz ist grundsätzlich auch genug da und sollte es doch einmal zu voll sein, gäbe es auf deutscher Seite auch einige nette Einbuchtungen am Ufer. Wer etwas abenteuerlustiger ist, kann auch einfach zwischen beiden Seiten hin und her schwimmen.

wo genau?
Von den Walser Baggerseen aus sind die Schotterbänke ganz easy zu finden. Einfach zur Saalach gehen und dann dem Weg bis oberhalb des Hammerauer Stufenwehrs folgen und et voilà, da sind die nackten Popscherl.

Zwischen Angelhaken und Stromgewinnung: FKK-Baden am Wiestalstausee

Für alle, die es beim FFK-Baden etwas ruhiger mögen – sowohl was Menschen und  Fließgeschwindigkeit betrifft – bietet sich der Wiestalstausee an. Neben der Tatsache, dass man auch den Hund mitnehmen kann, bieten viele kleine Uferverstecke und Einbuchtungen etwas Privatsphäre und Schutz vor unerwünschten Blicken. Einzig den Angler*innen vor Ort solltet ihr nicht zu nahe kommen – so ein Haken ist schwer wieder rauszubekommen.

wo genau?
Entlang der Wiestal Landesstraße einfach aus dem Fenster schauen und überlegen, wo es euch gefällt. Wenn ihr ein bisschen sucht, findet ihr sicher das perfekte Platzerl. Schaut aber bitte, dass ihr mit dem Auto nix verstellt. Noch besser: Mit dem Bus hinfahren.

Der Versteckte: FKK-Bereich am Fuschlsee

Fuschlsee

Um das glasklare Wasser des Fuschlsees zu genießen, muss man nicht unbedingt Badehose oder Bikini anziehen. Für die wilden Naturliebenden gibt es einen kleinen, inoffiziellen Badestrand im Norden des Sees, der allerdings laut Insidern am Wochenende schnell voll ist. Mit ein bisschen Glück erhascht man bei einer Fuschlsee-Rundwanderung einen Blick auf das klitzekleine FKK-Paradies.

wo genau?
… wird in diesem Fall nicht verraten. Es gibt aber durchaus Hinweise im Internet.

Der mit der Nacktheit in den Statuten: Nacktbaden am Wallersee

Ein ganz besonderer FKK-Ort findet sich im Süden des Wallersees. Auf einem ca. 2,5 Hektar großen Bereich liegt dort Salzburgs einziger offiziell genehmigter Badeplatz für Naturist*innen des Vereins „Sonnensport Salzburg“. Hier herrscht eine textilfreie Zone und sowohl beim Baden, als auch beim Volleyball spielen oder auf dem Liegestuhl ist man ausnahmslos nackt unterwegs. Für alle, die beim Plantschen gewisse Körperteile frei schwingen lassen wollen, bietet sich eine Mitgliedschaft im Verein an. Soweit wir wissen, kann man dort aber auch erst einmal schnuppern und muss nicht direkt seine Seele verkaufen.

wo genau?
Hier gibt es eine genaue Adresse, die man einfach ins Navi eingeben kann und schon übernimmt die Technik die Arbeit: Fischtaging 66, 5201 Seekirchen.

Der Natürliche: FFK-Badeplatz am Ritzensee

Der Pinzgau ist nicht nur schön, sondern hat auch für Abkühlung suchende Nackabatzl etwas zu bieten. In diesem Fall den moorigen Ritzensee nahe Saalfelden. DIe relativ neu gestaltete Naturbadeanlage hat alles, was man sich von einem Seebadeplatz erwartet und das Wasser, das im Hochsommer schon mal die 27 Grad-Marke erreicht, soll außerdem gut für die Haut sein. Klassische Moorpackung halt – und Haut liegt beim FFK-Baden ohnehin genug frei.

wo genau?
Da das hier kein wilder Badeplatz ist, gibt es natürlich auch eine Adresse: Ritzenstraße 35, 5760 Saalfelden am Steinernen Meer. Und dann einfach das Badetuch im ausgewiesenen FKK-Bereich ausbreiten.

Der Berüchtigte: Weißenbach am Attersee

Tal-der-Swinger

Die einen oder anderen kennen vielleicht die wilden Stories und Schlagzeilen rund um  Weißenbach am Attersee. „Porno-Szenen im Weißenbachtal“ und “Erotikparadies” titelten die Medien vor vielen Jahren. Lange Zeit war das Platzerl am Attersee ein Geheimtipp, der sogar Swinger*innen aus dem Ausland anzog. Als ein Radweg das lustige Treiben kreuzte, wurde dem Ganzen ein Ende gesetzt. Heute stehen dort Warntafeln und es wird auch manchmal kontrolliert, prinzipiell nackt sein ist dort aber nach wie vor erlaubt. Solange die Sitten gewahrt sind. Es lässt sich also nach wie vor getrost in den versteckten „Seebusen“ frei von Kleidung sonnen und baden.

wo genau?
Von der Gemeinde Weißenbach am Attersee aus Richtung Bad Ischl fahren. Nach dem Schotterwerk kann man jederzeit bei einem der Parkplätze Halt machen und durch den Wald zum Bach gehen.

Der frei von Kleidung und Touris: Nackert baden in Hallstatt

Den Blick auf Hallstatt gerichtet, lassen einen die schwitzenden und schnaufenden Touristenmassen kalt, die sich durch die überfüllten Gassen quälen und sich nach Abkühlung sehnen. Man selbst liegt nämlich derweil in Obertraun nackig am See und genießt die Sonne. Hört sich gut an? Ist es auch, denn der große FKK-Badeplatz ist vom Badeplatz Winkl abgetrennt und Richtung Westen ausgerichtet, sodass in den Sommermonaten bis spät in den Abend hinein der ganze Körper gesonnt werden kann.

wo genau?
So wie es sich für eine richtige Touristenregion gehört, gibt es auch am Hallstätter See eine Adresse für alle FKKler*innen: Obertraun 180, 4831 Obertraun.

Der im Bayerischen Meer: Einmal freimachen am Chiemsee, bitte

Natürlich finden sich auch am bayerischen Meer Liebhaber*innen der Freikörperkultur. Neben einigen Plätzen, an denen es eigentlich verboten ist, aber trotzdem gemacht wird, gibt es am Chiemsee das Strandbad Schwögler bei Feldwies. Dort sorgen ein Volleyballplatz und schöne Liegen zum Relaxen für eine gute Zeit. Der Blick auf den See auf die Insel Herrenchiemsee ist vor allem bei Sonnenuntergang die Fahrt von Salzburg wert.

wo genau?
Am einfachsten ist es, die Adresse im Navigationsdienst eurer Wahl einzugeben und den Anweisungen zu folgen: Seestraße 10, 83236 Übersee.

Der mit dem Thermalwasser: Alpentherme Bad Hofgastein

Eigentlich ist Nacktbaden ja Sommersache – da macht das Ganze auch am meisten Spaß. Weil aber auch der Winter jedes Jahr wieder in irgendeiner Form daherkommt, wollen wir auch die folgende Option erwähnen: In der Alpentherme in Bad Hofgastein gibt es einen großen Saunabereich mit einem Thermalwassersee im Saunaaußenbereich, der auch in der kalten Jahreszeit FKK-Badegäste begeistert.

wo genau?
Und auch das viel gelobte Thermalwasser hat eine konkrete Anschrift: Sen. W. Wilflingplatz 1, 5630 Bad Hofgastein.


Titelbild: Photo by Hasin Hayder on Unsplash

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