Aus dem Magazin

Fasching in Salzburg: So geht das

Lei Lei und so.

Fasching ist das Original-Halloween von Österreich. Da verkleiden sich Männer als Frauen und Frauen als Männer, Menschen als Computerspiel-Charaktere und Computerspiel-Charaktere als Menschen. Wie geht aber Fasching in Salzburg? Gemeinsam mit Abraham und Louis Lona haben wir drei Leser*innen zum Faschings-Gepimpe laden dürfen. Dabei wurden sie mit Kostümen ausgestattet und haben ein Makeup-Makeover bekommen. Wir haben aufgeschrieben, wie man die ganze Action nachmachen kann.

Step 1: Zum Verkleiden in den Keller gehen

Wir schämen uns so, aber geben es trotzdem zu: Wir haben nicht gewusst, welchen Fundus an Verkleidungen der Abraham am Gebirgsjäger-Platz bereithält. Geht man in den Keller, eröffnet sich eine Oase für Faschingsfans: Tierkostüme, slutty Polizistinnen, Fake-Boobs und Butts und Krönchen für Prinzessinnen. Außerdem: aufklebbare Narben, Kunstblut und Perrücken jeder Art. Ach so, und Bärte natürlich. Der Abraham (und Louis Lona) ist deswegen auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man sich entfremden will – zumindest für den Faschingsdienstag.

TIPP: Wir haben haben herausgefunden, dass am Faschingsdienstag bei Abraham und Louis Lona ziemlich viel los sein wird. Wer gscheid ist, holt sich sein Kostüm gleich unter der Woche. Hat auch den Vorteil, dass man genug Auswahl hat. Die Trump-Maske ist übrigens schon ausverkauft und diesen Fasching werden gut 60 Donalds in Salzburg herumlaufen.

Step 2: Sich schminken lassen

Kostüme sind super und machen voll was her. Noch viel geiler ist es natürlich, wenn man auch im Gesicht ordentlich hergerichtet wird. Wir haben da jemanden kennengelernt, der das massiv gut kann. Verena Blaichinger kann schminken, aber auch Masken bilden. Wenn man will, kommt sie mit ihrem Riesenkoffer, prall gefüllt mit Make-Up und Zeugs, und macht aus euch andere Menschen. Und ist dabei eine entzückende Weggefährtin.

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Step 3: Eine gute Party besuchen

Wenn man sich schon so aufbretzelt, will man sich auch zeigen. Wir haben geschaut, wo genau das in der Narrenzeit möglich ist.


SAMSTAG, 25. FEBRUAR 201

Maxglaner Faschingsumzug
Klassisch: Durch die Straßen ziehen, Bierchen in der Hand und mit anderen Maxglanern durchdrehen. Wer am Samstag schon ganz dringend ausflippen will, kann das man Maxglaner Faschingsumzug tun. Familienfreundlich, man braucht aber nicht unbedingt eine Familie, um hinzugehen. Plus: Die ganzen Beisln entlang der Straße bieten gute Laune in flüssiger Form.

Cirque de la Nuit Carnival Edition
Ist zwar in Steyr, aber wir finden, dass sich der Weg auszahlen würde. Elektroswing zur Faschingszeit: Beim Cirque de la Nuit wird gedanced und sich im 20er-Style verkleidet. Ps.: Wir haben beim Abraham ein geiles Mafioso-Kostüm gesehen. Charleston-Girl gibt’s auch.

Bad Taste Party in der Cityalm
Wer’s zu Fasching gern Basic hat, geht in die Cityalm. Dort kann man sich schlechten Geschmack anschauen und mitgestalten. Garantiert auf der Playlist: Andreas Gabalier (schreibt man den so?), DJ Ötzi und Helene Fischer.


DIENSTAG, 28.2. 2017

Faschings-Bouldern in der Boulderbar
Beim Faschingsbouldern in der Boulderbar kann man verkleidet kraxeln. Verkleidungstipp: Spiderman.

Weisse Gschnas
Wer keinen Bock auf Sport hat, geht in die Weisse und kippt sich traditionell einen hinter die Binde. Beim Weisse-Gschnas am Faschingsdienstag ist man dort sicher nicht allein.

Faschings x’gchnas im Xaver
Das Xaver in der Alpenstraße ist nicht nur für seine sehr geilen Mittagsmenüs bekannt und beliebt, sondern auch für seine hemmungslosen Feste. Okay, das ist ein bisschen übertrieben, aber am Faschingsdienstag gibt es einen Welcome-Drink. Go for it!


Wir bedanken uns bei Abraham für die coole Kooperation. Es handelt sich hierbei im Sinne des Medienrechts um eine bezahlte Anzeige. Übrigens: Werbung auf www.fraeuleinflora.at ist immer und ausnahmslos als solche gekennzeichnet und wird ausschließlich mit regionalen Partnern umgesetzt. Damit ihr immer wisst, woran ihr seid!

Matthias Gruber

Matthias Gruber ist ein Ur-Salzburger, der auszog, um Italien und Wien zu erobern. Gern ist er wieder zurückgekommen und macht für das Fräulein Flora wunderschöne Fotos der “Nicht-Nur-Mozartstadt”, die von witzigen Texten begleitet werden.