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Dringend gesucht: Sachspenden für Geflüchtete in Bosnien

Spendenaktion am Samstag, 23. Jänner 2021

Bitte um warme Kleidung, Schlafsäcke und Decken!

Nicht einmal 600 Kilometer von Salzburg entfernt spielt sich still und leise eine humanitäre Katastrophe ab. Genauer gesagt in Bosnien, wo hunderte Menschen zwischen den Grenzzäunen der geschlossenen Balkanroute ihrem Schicksal überlassen sind. Versuchen sie, über die Grenze in die EU zu gelangen, werden sie von der Kroatischen Polizei zurückgeschickt und laut Berichten in vielen Fällen misshandelt. In Bosnien dagegen verharren die Menschen in Lagern mit katastrophalen, humanitären Bedingungen oder ganz ohne Unterkunft.

SOS Balkanroute sammelt Sachspenden für Geflüchtete in Bosnien

Um die Not vor Ort zumindest ein wenig zu lindern, werden in Salzburg am Samstag, 23. Jänner von 12 bis 17 Uhr Gegenstände und Kleidung gesammelt. Die Aktivist*innen der SOS Balkanroute werden die gesammelten Spenden nach Bosnien bringen und sie den geflüchteten Menschen übergeben.

Folgende Hilfsgüter werden dringend benötigt

  • Schlafsäcke
  • Decken
  • Herrenschuhe (39-44)
  • Herren-Winterjacken (bis Größe M)
  • Pullover (bis Größe M)
  • T-Shirts (bis Größe M)
  • Socken
  • Hauben
  • Schiunterwäsche
  • Handschuhe
  • Rucksäcke
  • Stirn- und Taschenlampen
  • Alte Smartphones
  • Powerbanks

Am Besten wäre es, wenn ihr eure Spenden in Bananenkisten einpacken könntet. Danach bringt sie bitte zur Sammelstelle beim YoCo in der Gstättengasse 16. Wichtig: Die Übergabe der Spende erfolgt absolut kontaktlos. Einfach Kiste abstellen und läuten, dann nimmt jemand eure Spende entgegen. Die Klingel wird nach jeder Spende desinfiziert.

Hier nocheinmal das wichtigste in Kürze

Wann: Samstag, 23. Jänner 2021, 12 bis 17 Uhr
Wo: YoCo Salzburg, Gstättengasse 16
Was: Bitte nur die Dinge auf der Liste (siehe oben) vorbeibringen
Wer: Die Sammlung organisiert Antira Salzburg, SOS Balkanroute bringt die Spenden nach Bosnien

Danke für eure Hilfe!

Matthias Gruber

Hat studiert, als man in der Uni noch rauchen durfte und macht seitdem immer irgendwas mit Medien. Bei Fräulein Flora hat er endlich einen Arbeitsplatz gefunden, an dem er sich nicht täglich heulend im Klo einsperren möchte. Und bleibt deshalb noch ein bisschen.